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Das ewige Aufschieben (1)

Ach, das mache ich morgen. Oder übermorgen. Oder nächste Woche. Bei manchen Aufgaben findet man einfach keinen Anfang. Unangenehmes oder Anstrengendes schieben wir einfach gerne vor uns her. 

Wir wissen zwar rational, dass uns das langfristig nicht hilft: Irgendwann müssen wir die Aufgabe ja doch erledigen – dann eben nur mit viel weniger Zeit und sehr viel mehr Druck. Oder uns drohen unliebsame Konsequenzen. Warum machen wir es dann trotzdem? Weil „etwas wissen“ und „sich entsprechend verhalten“ leider zwei ziemlich verschiedene Paar Schuhe sind! 

Viele Tipps und Hacks, um Aufschieben zu vermeiden, setzen genau da an: Tu dies, und du wirst produktiver! Lass jenes, und du findest leichter in den Flow. Wenn aber nicht „Wissen“, sondern „Machen“ das Problem ist, lohnt es sich vielleicht VOR den Tipps noch einmal ganz genau hinzuschauen, warum wir Dinge wider besseren Wissens aufschieben.

Ich bin überzeugt, dass man die Kontrolle über die eigene Arbeitszeit nur dauerhaft zurückerlangen kann, wenn man die Ursachen des Aufschiebens reflektiert und sich bewusst macht – und genau darum soll es in diesem ersten The Happy Worklife Paper gehen! Teil 2 erscheint am 29. Juni 2022 und wird vollgepackt mit Tipps und Hacks rund ums „Machen“ sein.

Prokrasti... was?! Eine Definition und Abgrenzung

Prokrastination ist seit einer Weile in aller Munde – aber nicht jede Aufgabe, die ich verschiebe, macht mich gleich zu einem Prokrastinierer. In einem gewissen Rahmen ist Aufschieben etwas völlig Normales – und übrigens auch etwas sehr Gesundes. Wenn ich merke: der Tag heute ist einfach viel zu voll und deshalb zwei Punkte meiner To Do-Liste in die Zukunft verschiebe, dann ist das umsichtige Planung und Selbstfürsorge.

Auch mit Faulheit hat Prokrastination nichts zu tun: Denn wenn man faul ist, ist man passiv - dann tut man nichts, oder man macht etwas Schönes, statt zu arbeiten. Auch das ist nicht unbedingt etwas Negatives – im Gegenteil! Zu wissen, wann man faul sein muss, um zu entspannen und zu regenerieren, ist wertvoll, um die eigene Motivation und Produktivität zu erhalten. 

Das war's erst mal!

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