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Liebe Unterstützer:innen, liebe Leser:innen. Das erste Etappenziel meiner diesjährigen Pilgerreise, München, habe ich erreicht. Ich wusste nicht, das Deutschland ein so bergiges Land ist! Der Harz und der Thüringer Wald waren mir vertraut - aber dann ging es weiter berghoch und bergab. Ich habe gut trainiert für die nun anstehende Alpenüberquerung.

In München, genauer gesagt in einem Dorf vor München wohnt mein Bruder. So habe ich dort eine längere Pause eingeplant. Und ich habe etwas Neues ausprobiert. Meine Kollegin, die mich als Grafikdesignerin für Notfälle vertritt, ist krank geworden und gleichzeitig habe ich spannende Anfragen bekommen. So stellte ich mir die Frage: Kann ich von überall aus arbeiten, auch wenn ich meinen eigenen Rechner nicht zur Verfügung habe? Die Antwort nach der Erfahrung dieser vier Tage lautet: Ja. Das kann ich. Es braucht einen funktionierenden Rechner, ordentliches WLAN und mehr Geduld und Zeit als üblich, und mal abgesehen von der Geduld kann man das ja leicht bekommen.

Hier zwei Ergebnisse, wobei ich für Elias auf einen älteren Entwurf zurückgegriffen habe.

Körperlich war ich nach vier Tagen vor dem Rechner gut erholt, aber als ich wie geplant am 1. Juli wieder startete, musste ich feststellen, dass es (mindestens) zwei verschiedene Arten des Fitseins gibt. die fürs Langstreckenwandern wichtig sind: Nach diesen arbeitsintensiven Tagen war ich mental müde. Da es aber an diesem ersten Tag ununterbrochen regnete, bin ich einfach nach 25 km in ein Hotelzimmer eingecheckt und habe die fehlende Pause nachgeholt.

Liebe Steadys!

In den Beschreibungen zu den verschiedenen Abos steht ja, dass ihr Menno und mir ein Eis, einen Kaffee oder ein Mittagessen spendieren könnt. Aber Achtung! Das stimmt nicht. In Wirklichkeit unterstützt ihr mich bei der temporären Anmietung eines Ateliers. Ein Platz zum Zeichnen, mit der dazugehörigen Infrastruktur wie Strom, Wasser und einer Toilette: das ist es, was ich suche, wenn ich einkehre. Am liebsten übrigens bei Bäckereien, da fällt es wenigstens auf, wenn ich ewig bleibe.

Menno sieht das naturgemäß anders, und ich genieße das Eis zwar auch, besonders aber genieße ich den Luxus, in Ruhe arbeiten zu können.

Wo das jetzt geklärt ist, würde ich mich freuen, wenn du mit einer Steady-Mitgliedschaft einen Unterwegs-Arbeitsplatz mitfinanzierst. Das ist ganz leicht und jederzeit kündbar. Danke, dass du das ausprobierst.

Und vor allem Danke an alle, die bereits dabei sind. So schön, dass es euch gibt. Und ehrlich, die Comics, die ich an einem Tisch zeichnen kann werden viel besser als die, die ich auf den Knien zeichne (was natürlich auch vorkommt).

Ihr Lieben, morgen geht es in die Berge, bis hoch auf 1700 m. Ich freu mich drauf und i h werde euch berichten. In Comics und in den Storys auf Instagram und Facebook.

Hier melde ich mich wieder, wenn ich auf der anderen Seite der Berge angekommen bin.

Bis dahin bleibt gesund und munter und genießt den Sommer.

Felice und Menno, aktuell in Lengriess

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