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Newsletter April

Liebe Newsletter-Leser*innen,

wie manche von euch vielleicht schon mal entdeckt haben, konnte man bei meinem Newsletter bis vor Kurzem ein ganz besonderes Paket buchen: Die teuerste Option inkludierte die Möglichkeit, einmal im Jahr von mir zum Pizzaessen eingeladen zu werden.

Vergangenen Samstag habe ich nach 2023 zum zweiten Mal mein Versprechen gehalten. Eine schöne Runde von Menschen, die sonst vermutlich niemals zusammengekommen wären. Danke an alle, die da waren.

Ich werde diese kostenpflichtigen Pakete demnächst eventuell noch mal umstellen. Sie werden dann losgelöster von diesem Newsletter sein. Aktuell schwebt mir vor so etwas vor wie mit allen, die einen bestimmten Betrag zahlen, in den Heidepark Soltau zu fahren – inklusive Übernachtung im Piratenhotel. Vielleicht auch ein paar sinnvollere Dinge. Wir werden sehen.

An dieser Stelle auch noch mal der Hinweis: Der Newsletter wird weiterhin unregelmäßig und natürlich kostenlos erscheinen. Wenn ihr aktuell noch ein Paket gebucht habt, um mich zu unterstützen und mit der unregelmäßigen Erscheinung nicht zufrieden seid, würde ich euch bitten, es zu kündigen. Das geht bei Steady sehr einfach.

Was gibt es sonst Neues?

·      Ich probiere derzeit auf Instagram aus, wie es ist, mit Videos statt mit Text zu kommunizieren und lerne dabei sehr viel.

·      Ich arbeite gerade an drei bis vier kleineren Büchern. Eines über Listen (!), eines über Kinder, eines über Büros. Gleichzeitig entwickle ich mehr und mehr die Idee für einen Nachfolger des „Neurosenbuches“.  

·      Unser Desinformator (Öffnet in neuem Fenster) ist jetzt in einer überarbeiteten Auflage erhältlich. Wir haben Corona rausgeschmissen und insgesamt circa 50 Prozent neu geschrieben.

·      Ich habe meinen Alkoholkonsum deutlich reduziert und kann das wirklich jedem empfehlen. Es hat fast nur Vorteile. Ein bis zwei mal die Woche freue ich mich trotzdem wie Bolle auf ein paar Bierchen.

·      Ich arbeite an einem neuen Podcast. „Außer Tresen …“ mit Andreas Loff ruht leider immer noch. Da suchen wir weiterhin einen Sponsor. Anfragen gerne per Mail an mich.

·      Es ist endlich wieder warm.

·      Ich überlege, mir einen Bunsenbrenner für die Küche zu kaufen, um damit alles Ruckizucki flambieren und karamellisieren zu können.

·      So ein richtiges Konzept für diesen Newsletter habe ich noch immer nicht gefunden.


Bevor ihr unten die Filme und Serien des März findet, habe ich noch eine (gesponserte) Buchempfehlung für euch. Le De Gregorio (Öffnet in neuem Fenster) schreibt darin über die Psychiatrie und Menschen, die dort schon mal waren. Ich sag mal so: Passiert den Besten.

Sponsor

Warum gilt die Psychiatrie eigentlich immer noch vielen als Tabuthema? Wer entscheidet in unserer Gesellschaft überhaupt darüber, wer als normal, wer als ›verrückt‹ gilt? Diesen und weiteren Fragen widmet sich Lea De Gregorio in ihrem neuen Buch »Unter Verrückten sagt man Du«. Eine dringende Psychiatrie- und Gesellschaftskritik. Mehr Infos zum Buch gibt es hier (Öffnet in neuem Fenster)!

Hier fehlt jetzt natürlich noch eine Überleitung von Psychiatrie zu Fernsehen und daher schreibe ich jetzt einfach mal, dass als ich vor circa neun Jahren vier Wochen dort verbracht hatte, glücklicherweise ein TV direkt vor meinem Bett stand. Moment mal, das habe ich ja schon alles im Buch aufgeschrieben.
*Kramt olles Buch raus * …

„Mir wurde zu Beginn meines Aufenthalts ein Zimmer für zwei Personen zugeteilt. Alles relativ einfach gehalten, aber sauber und mit viel Licht. Außerdem gab es direkt über dem Bett einen Fernseher, den man sich mit diesem komischen „Roboterarm direkt vor das Gesicht ziehen konnte. Das fand ich cool. Ich war in meinem Leben noch nie länger in einem Krankenhaus gewesen und wollte schon immer mal auf diese maximal komfortable Art »Wer wird Millionär« schauen. Das war abends übrigens bitter nötig, denn es gab kein WLAN, und das einzige Buch, das ich dabeihatte, war »Er ist wieder da« von Timur Vermes. Ab und an brauchte ich eine Pause von Hitler. Da kam der Schwenkfernseher gerade recht. Bloß nicht zu den Geschichtsdokus auf n-tv schalten, wo einen der Diktator wieder erwartete.

Neben dieser coolen Multimediaeinheit gab es aber auch einen Mitbewohner. Er war zu anderen Patienten recht grummelig, zu mir aber immer sehr nett. Außerdem nahm er jeden Abend so viele Medikamente, dass er immer sehr schnell und fest einschlief und ich ungestört Fernsehen schauen konnte.“

Auszug aus “Für mich soll es Neurosen regnen”, Peter Wittkamp.


Jetzt aber:

Fernseh-Liste März 2024

Ich habe auf Instagram gemerkt, dass sich Menschen manchmal freuen, wenn ich Filme und Serien, die ich schaue, ein bisschen einordne. Daher habe ich dieses Jahr begonnen, jeden Film und jede Serie, die ich sehe, aufzuschreiben und ganz kurz und unglaublich subjektiv zu bewerten. Aber vielleicht hilft es euch ja beim nächsten Fernseh-Abend.

Wertung:

+ für mich (!!) sehenswert
+- gemischte Gefühle
-+ sehr gemischte Gefühle
- nichts für mich


Filme

Das Leben in Farbe (Naturdoku) +

Freaks Out +

Ella und der schwarze Jaguar +-

In den Gängen +

Damsel +

Papillon (2018) +

Sniper: The White Raven +-

Red Eye +-


Serie:

Shogun. Nach der Hälfte der ersten Folge abgebrochen, war mir zu kompliziert, wer da jetzt was von wem will

Dazu circa zwei halbe Folgen Lanz.

Herzlich

Peter

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(Öffnet in neuem Fenster)

Vielen Dank übrigens an alle, die das schon genutzt haben! Ich habe mich sehr gefreut.

💻 Peter Wittkamp

Hier noch eine kleine Bio, die ich natürlich selbst geschrieben habe, aber in der dritten Person, damit es so aussieht, als würde jemand anderes Biographien über mich schreiben. Das ist leider noch nicht der Fall.

Peter Wittkamp, Jahrgang 1981, ist erster Autor und Gagschreiber der heute show online. Außerdem war er jahrelang Texter und Ideengeber der mehrfach preisgekrönten Kampagne #weilwirdichlieben der Berliner Verkehrsgesellschaft BVG.  Ab und an schreibt er auch ein Buch. Zuletzt über seine Zwangsstörung mit dem Titel "Für mich soll es Neurosen regnen" (Öffnet in neuem Fenster)und den Desinformator (Öffnet in neuem Fenster).  

Daneben berät er Unternehmen und Agenturen, wenn sie etwas Kreatives, Humorvolles oder Digitales machen möchten. Außerdem ist er als Vortragsredner buchbar.

Er twittert regelmäßig als @diktator (Öffnet in neuem Fenster), postet mittlerweile aber fast lieber auf Insta (Öffnet in neuem Fenster). Sein supersüßer Sohn hält ihn fälschlicherweise für den besten Papa der Welt. Außerdem ist der feine Herr jetzt NATÜRLICH auch noch Podcaster (Öffnet in neuem Fenster).

So! Und für alle, die bis hier gelesen haben und den Newsletter noch nicht abonnieren:

Ach ja, hier noch eine Übersicht über alle bisherigen Texte:

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