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ADHS - Neurodivergente Stärken leben

Dein Kompass im Ozean von ADHS und Neurodiversität, navigierend durch die Wellen des kreativen Andersseins
von Martin Winkler - Redaktion ADHS Blog ADHSSpektrum

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Neben weiteren Beiträgen aus dem Spektrum Neurodivergenz möchte ich das Buddy-Coaching für Timeboxing weiter ausbauen und langfristig eine Community-Software für unseren ADHS-Tribe etablieren

Stell dir vor, du bist ein Segler, der sich mitten auf dem offenen Meer befindet. Dein Boot ist klein, aber robust, gebaut, um den stürmischsten Wellen zu trotzen. Doch es gibt ein Problem: Du hast keinen Kompass und keine Karte. Du bist von der unendlichen Weite des Ozeans umgeben, ohne zu wissen, in welche Richtung du segeln sollst. Das Meer repräsentiert das Leben eines Menschen mit ADHS - voller Möglichkeiten, aber auch voller Unsicherheiten und Ablenkungen.

Wie der Segler, der ohne Orientierungshilfe auf dem Meer treibt, finden sich Menschen mit ADHS oft in einem Meer von Gedanken, Emotionen und Impulsen verloren. Sie haben Schwierigkeiten, sich auf einen Kurs zu konzentrieren, da ihre Gedanken wie wilde Wellen kommen und gehen, ohne Vorwarnung oder erkennbares Muster.

Eines Tages stößt der Segler auf eine dichte Nebelbank. Der Nebel steht für die emotionalen Herausforderungen und den Hyperfokus auf negative Erfahrungen, die Menschen mit ADHS oft erleben. Der Segler kann kaum etwas sehen; die Richtung ist unklar, die Gefahr, gegen Klippen zu stoßen oder sich im Kreis zu bewegen, ist groß. Dieser Nebel verursacht Angst und Unsicherheit, ähnlich den Gefühlen, die ADHS-Betroffene empfinden, wenn sie von ihren Gedanken und Emotionen überwältigt werden.

Anstatt sich vom Nebel lähmen zu lassen, beginnt der Segler, Techniken zu nutzen, um sich zu orientieren. Er lernt, auf den Wind und die Wellen zu achten, die Strömungen zu lesen und die Sterne zu beobachten, wenn sie sichtbar werden. Diese Techniken symbolisieren die Bewältigungsstrategien im Coaching und Therapien,  die Menschen mit ADHS anwenden können, um ihren Gedanken und Emotionen nicht hilflos ausgeliefert zu sein.

Mit der Zeit lichtet sich der Nebel, und der Segler beginnt, die Kontrolle über sein Boot zurückzugewinnen. Er erkennt, dass er, obwohl er den Nebel nicht kontrollieren kann, seine Reaktion darauf steuern kann. Er lernt, loszulassen – nicht im Sinne von Aufgeben, sondern im Sinne von Akzeptanz dessen, was er nicht ändern kann, und Konzentration auf das, was in seiner Macht steht.

Die Geschichte endet nicht damit, dass der Segler sein endgültiges Ziel erreicht, denn das Leben, besonders mit ADHS, ist eine kontinuierliche Reise. Hier begleite ich DICH auf dieser Reise und versuche Kompass und Lotse zu sein. Komm in unser Team, denn gemeinsam sind wir stark und können die Herausforderungen meistern. Für deine Unterstützung bin ich sehr dankbar. Schön, dich an Bord zu habren Martin Winkler