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[Warum] sollten wir Spotify canceln?

Über [un]faires Musik-Streaming und Plattform-Kapitalismus

Liebe Freundinnen und Freunde des Wandels,

zunächst möchte ich "Danke" sagen: Danke für all die schöne Rückmeldung, die mich  zur letzten Episode zum Thema Online-Dating, aber auch zu der davor ("Oben-ohne") bisher erreicht hat. Ich bin kein Mensch der Zahlen, in dem Sinne, dass ich mir nur selten die Klicks und Downloads anschaue, die Sinneswandel erreicht. Zahlen drücken so wenig aus: ob es Menschen wirklich etwas bedeutet, ob sie gerne zuhören, was sie berührt und weshalb. Darum freue ich mich umso mehr, über jede E-Mail, DM auf Instagram oder jeden Brief (ja, es gibt sogar Menschen, die (noch) Briefe schreiben - zum Glück), der mir verrät, dass da draußen tatsächlich ein paar Menschen gerne Sinneswandel lauschen.

Worüber ich mich auch freue: Die nächste Episode wird wieder ein Gastbeitrag - das gab es länger nicht mehr. Autorin Isabell Leverenz hat einen Kommentar zum Solidaritätsbegriff verfasst - der bedarf einer neuen Interpretation, so Isabell. Wieso und weshalb, das erfahrt ihr in der nächsten Episode.

Ihr wollt selbst einen Gastbeitrag, Kommentar oder eine Idee für den Sinneswandel Podcast einreichen? Dann schreibt mir einfach an redaktion@sinneswandel.art. Ich freue mich!

Zeit für einen (neuen) Sinneswandel!

Etwa 0,003 Euro erhalten Musiker*innen auf Spotify pro Stream. Bei einer Million macht das rund 3.000 Euro. Klar, das ist nicht nichts, aber macht es das schon fair? Streaming hat unsere Welt und wie wir Musik hören, ja sogar wie sie produziert wird, verändert. Nicht nur zum Guten, meint Musikerin Balbina. Sie ist eine Stimme der Bewegung, die sich u.a. für eine faire Vergütung von Künstler*innen und mehr Transparenz in Sachen Streaming einsetzt. Wie das gelingen kann, darüber habe ich mit Balbina im Sinneswandel Podcast gesprochen.

Danke!

Ein besonderer Dank gilt allen Fördermitgliedern, die Sinneswandel als Pionier*innen mit 10€ im Monat unterstützen: Bastian Groß, Wolfgang Brucker, Petra Berends, Holger Bunz, Eckart Hirschhausen, Isabelle Wetzel, Torsten Sewing, Hartmuth Barché, Dieter Herzmann, Hans Niedermaier, Constanze Priebe-Richter, Julia Freiberg, Peter Hartmann, Martin Schupp, Juliane Willing, Andreas Tenhagen, eeden Hamburg Co-creation Space for visionary women*, David Hopp, Jessica Fischer (Universität Paderborn), Ioannis Giagkos, Matthias Niggehoff, Johanna Bernkopf, Holger Berends, Do rian, Anita Wilke, Razvan Pufuleti, Daniele Lauriola, Samira Felber, Volker Hoff und Hauke Thimm.

Danke fürs Lesen und viel Freude beim Hören!   Eure Marilena

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