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Auf dem Boden der Büchse

Imaginologe und Philosoph Stephen T. Asma erklärt: „Die Vorstellungskraft ist Teil des pragmatischen Versuchs des Organismus, seine sich verändernde Umgebung maximal in den Griff zu bekommen.“ Deswegen brauchen wir sie in Kombination mit einem anderen Gefühl, das erst in der Neuzeit in der kognitiven Forschung genauer ergründet wurde: die Hoffnung. Obwohl sie so ein bemerkenswertes Gefühl ist, das künstlerisch, theologisch und philosophisch von der Antike bis jetzt begutachtet und abgebildet wurde, befasste sich die Psychologie erst in den Neunziger Jahren mit der Hoffnung als kognitiven Zustand und als Grundlage unserer Handlungen. Oft als verklärt oder verdrängend abgetan, glaubt Samira, dass aus neurologischer Sicht, nicht aus philosophischer, unsere Vorstellungskraft und die Hoffnung zwei elementare Schlüssel zur Mobilisierung und Veränderung sind.

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