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Bin ich eigentlich erfolgreich? (April 2023)

Willkommen zu Ihren LuxusProblemen und dem offiziellen Start dieses Newsletters. Nach dem soft launch im März lesen Sie nun das erste reguläre Essay, das ich am Ostersonntag für Sie verfasst habe. Gut, dass der Winter andauert, dann lenkt kein Spaziergang vom Tippen ab und man kann sich weiterhin Baileys in den Kaffee kippen. Zum Aufwärmen. Viel Vergnügen.

„If life keeps handing you lemons, maybe it’s time to squeeze out a new definition of success“.
– aus einem Editorial des Magazins „The Walrus (Öffnet in neuem Fenster)

Weil ich diese Zeilen inmitten kleiner und mittlerer Schmunzelhasen mit angeknabberten Ohren schreibe (sorry, not sorry), möchte ich unbedingt vorausschicken, wie egg-cited ich bin, dass Sie alle mein Experiment im Grass-Roots-Journalismus so großzügig unterstützen. Ein Projekt, das es ohne Sie nicht geben könnte. Vielen lieben Dank. Und jetzt: Egg-tion!

Jedem neuen Anfang wohnt ein Zauber inne, habe ich im März-Newsletter (Öffnet in neuem Fenster)notiert. Das stimmt schon irgendwie. Zudem eröffnet so eine Stunde Null aber eben auch herrlich viele Anlässe, sich Gedanken – und in meinem Fall: Sorgen – zu machen. Werde ich die Deadlines einhalten können? Wird gefallen, was mir im stillen Kämmerlein als intellektuell lohnend erscheint? #peoplepleaser

Und dann natürlich die üblichen Business-Benchmarks: Ab welcher Zahl an Abonnenten stellen die LuxusProbleme eine gute Investition von Zeit und etwas Geld für mich dar? Wann sind die KPI (Öffnet in neuem Fenster)s erreicht und der ROI (Öffnet in neuem Fenster) on target? Oder etwas „meta“ gefragt: Wie groß muss das Publikum für die eigene Kreativität eigentlich sein, damit man sich wertgeschätzt, ja, vielleicht gar verstanden fühlt? Jesus, das sind ganz schön harte Brocken. Da muss ich rasch mal ein neues Browser-Fenster öffnen zur Entspannung.

Gwyneth Paltrow im Zeugenstand während des Prozesses wg. eines Ski-Unfalls 2016 in Park City, Utah

Ein halber Tag Wedeln durch den Pulverschnee futscht, bloß weil ein halbblinder Optiker seine Bretter nicht im Griff hat? Die Arme. Und jetzt für diesen Skiunfall von 2016 auch noch mit Puffärmeln für eine halbwegs ordentliche Improv-Version von „Zeugin der Anklage (Öffnet in neuem Fenster)“ im Gerichtssaal sitzen? Während sich TikToker über Gwynies Aussage-Accessoires wie die Jeffrey-Dahmer-Gedenk-Goldrandbrille (Öffnet in neuem Fenster) und das klebrige Verbal-Gekuschel (Öffnet in neuem Fenster) mit ihrer Anwältin schlapp lacht? Na, das waren doch mal ganz neue LuxusProbleme für die, äh, Oscarpreisträgerin und Goop-Unternehmerin, deren Leben viele Spa-Rituale und kaum noch Bodenhaftung kennt.

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Kategorie Essays

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