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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Ausgabe 18/2022 erscheint am 22.9. Unter der Website www.gemeindezeitung.de/jump-page  finden Sie eine Übersicht über alle online verfügbaren Artikel aus der jeweils aktuellen Ausgabe. Beiträge, die mit GZ+ gekennzeichnet sind, stehen ausschließlich unseren zahlenden Steady-Mitgliedernzur Verfügung, vielen Dank für Ihre Unterstützung! Übrigens: Auf der Jump-Page finden Sie auch eine Suchfunktion am rechten Seitenrand, falls Sie nach einem bestimmten Stichwort suchen wollen.

Zu Gast sind wir bei Jens Korn, Erster Bürgermeister der Stadt Wallenfels. Vielen Dank, Herr Korn, fürs Mitmachen.

Der Rathauskater Pino bricht eine Lanze für die vielen verantwortungsbewussten Vermieter. Schließlich werden sie bei allen Schutzschirmen außen vor gelassen, obwohl sie für die absehbar horrenden Heizkosten im kommenden Winter jetzt schon in Vorleistung gehen müssen. Wie gut, dass Pino beim Bürgermeister mietfrei leben darf.

Mit zunehmendem Alter und den damit einhergehenden körperlichen Einschränkungen fällt es vielen Menschen schwer, eingehende Briefe zu lesen, zu ordnen und nach ihren Dringlichkeiten zu beurteilen. In seiner GZ-Kolumne „Hilfe, die ankommt: Das Postpatenprojekt“ berichtet Landrat Christoph Göbel, dass im Landkreis München Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren jetzt die Möglichkeit haben, einen ehrenamtlichen Helfer an die Seite gestellt zu bekommen.

GZ-Blog: Die Finanzierung einer Smarten Region

Die atene KOM informiert über Fördermöglichkeiten zur Digitalisierung

Die Digitale Transformation ist ein nicht mehr wegzudenkender Trend in Stadt und Land. Laut der Kommunalstudie der Initiative Stadt.Land.Digital (2022), befassen sich bereits über 75 Prozent der Gemeinden mit der Ausarbeitung eines strategischen Ansatzes des digitalen Wandels. So individuell die Herangehensweise an die Digitalisierung einerseits sein mag, so ähnlich sind sich die Herausforderungen, welchen sich Kommunen dabei stellen müssen. Neben den personellen sind besonders auch die finanziellen Ressourcen ein Hindernis bei der Initiierung digitaler Projekte und Prozesse. Häufig sind Investitionen in den Digitalen Wandel hoch, ohne sofort sichtbare, monetäre Beträge zu erwirtschaften.

Terminhinweise:

9. Bayerisches BreitbandForum | 13.10.2022 | ACC Amberger Congress Center | www.bayerisches-breitbandforum.de - 27 Vorträge und 75 Partner präsentieren Ihnen Lösungen für Ihr schnelles Internet daheim!

Unmittelbar im Anschluss an das 9. Bayerische BreitbandForum am 13.10.2022 im ACC Amberger Congress Center lädt die Bayerische GemeindeZeitung kommunale bayerische Mandatsträgerinnen und -träger sowie die Breitbandverantwortlichen in den Kommunen zum Schafkopfturnier ein. "Wer ko, der ko" heißt es ja so schön. Bei uns heißt es aber zusätzlich: "Wer nicht ko, der/die darf auch"! Egal ob Profispielerin oder interessierter Anfänger, Sie sind uns alle herzlich willkommen! https://www.bayerisches-breitbandforum.de/schafkopfturnier

Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung zum Schafkopfspielen nicht für das Bayerische BreitbandForum gilt. Hierzu müssen Sie sich bitte separat anmelden.

Vorankündigung: Bayerisches FachkräfteForum in Neu-Ulm

Zum Thema „Strategien zur Gewinnung von Fachkräften mit Migrationshintergrund in der Region Neu-Ulm“ findet die nächste Präsenz-Veranstaltung am 24. Oktober 2022, von 16:45 Uhr bis 20:00 Uhr im Edwin Scharff-Haus in Neu-Ulm statt.

Themen der Ausgabe 18:

Jahrestagung des Deutschen Landkreistags: 

Bayerische Anliegen an den Bund richten - Karmasin ist neuer Vizepräsident

Fürstenfeldbrucks Landrat Thomas Karmasin, seit Mai 2022 Präsident des Bayerischen Landkreistags, wurde im Rahmen der 75. Jahrestagung des Deutschen Landkreistags im brandenburgischen Neuhardenberg (Landkreis Märkisch-Oderland) einstimmig zu einem der Verbands-Vizepräsidenten bestimmt. Neu in diesem Amt sind auch die Landräte Sven Ambrosy (Landkreis Friesland) und Wolfgang Schuster (Lahn-Dill-Kreis). Wiedergewählt wurden Vizepräsident Landrat Joachim Walter (Landkreis Tübingen) sowie DLT-Präsident Landrat Reinhard Sager (Kreis Ostholstein).

Pressekonferenz im Münchner Presseclub: Alarmstufe Rot – Krankenhäuser in Gefahr

Volle Notaufnahmen, Corona-Pandemie, Fachkräftemangel, Personalausfälle, explodierende Energiekosten und drohende Engpässe, Inflation und Sorgen um Liquidität und wirtschaftliche Defizite: Spätestens mit der Veröffentlichung des Kabinettsentwurfs des sogenannten GKV-

Finanzierungsstabilitätsgesetzes steht die krankenhauspolitische Welt auf dem Kopf.

Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn: Licht und Schatten

Eine insgesamt solide Lehrer- und Unterrichtsversorgung hat Kultusminister Michael Piazolo für das neue Schuljahr 2022/23 attestiert. Und dies, obwohl vor allem in Grund-, Mittel- und Förderschulen noch mehrere hundert Lehrer fehlen, wie das Ministerium auf einer Pressekonferenz in München bekanntgab.

FW-Herbstklausur in Nördlingen: Vernunft vor Ideologie

Kampf gegen Inflation und Fachkräftemangel, Hochschulen als Impulsgeber der regionalen Wirtschaft und Wege aus der Baustoffkrise: Bei der Herbstklausur der Freien Wähler-Landtagsfraktion in Nördlingen stand eine Reihe aktueller Wirtschaftsthemen auf der Agenda, zu denen entsprechende Resolutionen verabschiedet wurden. Massive Kritik äußerten die Freien Wähler an der Regierungspolitik der Ampelkoalition in Berlin.

Bayern und Baden-Württemberg: Bund muss Versorgung mit dringend benötigten Medizinprodukten sicherstellen

Südschiene startet Bundesratsinitiative für Verbesserungen bei Umsetzung der Medizinprodukteverordnung

Angesichts sich verschärfender Versorgungsengpässe bei dringend benötigten Medizinprodukten fordern Bayern und Baden-Württemberg die Bundesregierung auf, sich in Brüssel für deutliche Verbesserungen bei der Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) einzusetzen. Hierfür brachten die beiden Länder, eine gemeinsame Initiative in den Bundesrat ein. Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha wird den Antrag im Plenum des Bundesrats in Berlin vorstellen.

Bayerns Kliniken im Sturmgewitter

Kostenexplosion, Corona-Herbst und eine ungewisse Krankenhausreform

Die Bayerische Krankenhausgesellschaft bittet Anfang August eindringlich darum „nicht mit Bagatellen in die Klinik-Notaufnahmen zu kommen“. Personen mit nur leichten medizinischen Problemen sollen sich an eine niedergelassene Arztpraxis wenden. Die Notaufnahmen bayerischer Krankenhäuser seien wegen Personalmangels derzeit doppelt belastet. Denn zum einen steigen Patientenzahlen durch Coronainfektionen wieder deutlich an; zum anderen gibt es corona-

bedingt hohe Ausfallzeiten beim Personal in den Krankenhäusern. Damit ist auch der Rettungsdienst zunehmend eingeschränkt. Längere Fahrtzeiten in aufnahmebereite Kliniken sind die Folge. Planbare, nicht lebensnotwenige Operationen werden in einigen Kliniken wieder verschoben.

Aus den Fachthemen:

Digitalministerin Gerlach eröffnet das Test.Labor Barrierefreiheit

Im Juli dieses Jahres eröffnete das Test.Labor Barrierefreiheit als Teil der Werkstatt der Pfennigparade. Digitalministerin und Schirmherrin Judith Gerlach durchschnitt bei der feierlichen Eröffnung zusammen mit Vorstand Dr. Jochen Walter das Band und ließ sich von den Werkstattmitarbeitern in deren Arbeitswelt hereinholen. Das Test.Labor ist das erste seiner Art in ganz Deutschland und damit wegweisend, sowohl für die Umsetzung digitaler Barrierefreiheit als auch für Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

Jahresbericht 2021 der Bundesnetzagentur: Marktzahlen Telekommunikation

In ihrem Jahresbericht zu Aktivitäten und Regulierungsentscheidungen im Sektor Telekommunikation verweist die Bundesnetzagentur auf weiter gestiegene Investitionen. Mit 11,0 Mrd. Euro übertrafen sie den Wert des Jahres 2020 um knapp zwei Prozent. Dabei legten die Unternehmen ihr Augenmerk überwiegend auf neue Breitband-Netzinfrastrukturen. Darunter fallen Ausgaben, die die Versorgung mit bzw. die Leistungsfähigkeit von Anschlüssen erhöhen. Im Jahr 2021 betrug ihr Anteil an den Gesamtinvestitionen etwa 70 Prozent.

Cybersicherheit bei den Bezirken erhöhen

Das Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) eröffnet ein neues Portal zur Erhöhung der IT-Sicherheit in der kommunalen IT-Landschaft. Die digitale Welt ist fester Bestandteil unseres Alltags – daher gilt es auch, die bezirklichen IT-Systeme bestmöglich zu schützen und diesen Schutz ständig weiterzuentwickeln. Bedingt durch die absolute Geschäftskritikalität funktionierender IT-Systeme nehmen die Angriffsflächen für Cyberattacken kontinuierlich zu.

miecom kooperiert mit M-net und Telekom

Open Access in Bayerisch-Schwaben

Der Erfolg der miecom und die hohe Akzeptanz, da ist sich Tobias Miessl, Geschäftsführer und Gründer sicher, beruht auf der Firmenphilosophie, ein hochwertiges Glasfasernetz in die ländlichen Regionen zu bringen. Die miecom hat kein eigenes Endkundenprodukt und errichtet schon seit jeher standardisierte, offene und von jedem Anbieter nutzbare Glasfasernetze nach dem Open-Access-Prinzip.

Deutscher Städtetag zur Digitalisierung in Kommunen: Lichtermeer statt Leuchttürme!

„Die Stadt der Zukunft lässt sich nur mit guter Datengrundlage gestalten. Intelligente Mobilität und nachhaltiger Klimaschutz funktionieren nicht mehr ohne umfassende, rechtssichere und nachvollziehbare Datennutzung. Resilientes städtisches Agieren geht nur mit dem nachhaltigen Einsatz von Technologie. Lebenswerte Städte sind smarte Städte“, heißt es in einem Positionspapier des Deutschen Städtetags, beschlossen vom Hauptausschuss in Berlin.

Gemeinde Sontheim: LEONET nimmt Glasfasernetz in Betrieb

Das bayerische Telekommunikationsunternehmen LEONET hat gemeinsam mit dem Sontheimer Ersten Bürgermeister Alfred Gänsdorfer das neue Glasfasernetz in der bayerischen Gemeinde Sontheim offiziell in Betrieb genommen. Über 900 Haushalte verfügen ab sofort über einen direkten Glasfaseranschluss, der Internetbandbreiten von 1.000 Mbit/s und mehr ermöglicht. Das Projekt in Sontheim ist das Erste, dass im Rahmen der Gigabitrichtlinie des Freistaats Bayern erfolgreich umgesetzt worden ist.

Bayerischer Datenschutzbericht 2021: Mit mehr Datenschutz zu besseren Lösungen

Das allgemeine Datenschutzrecht sowie klassische datenschutzrechtliche Fragen und Probleme aus dem Behördenalltag stehen im Mittelpunkt des vom bayerischen Landesbeauftragten für Datenschutz, Thomas Petri, erstellten Tätigkeitsberichts 2021. Da „viele grundsätzliche Fragen zur COVID-19-Pandemie geklärt sind - in der Prüfungs- und Beratungspraxis ging es nun etwa um den Datenschutz bei Maskenpflicht-Befreiungsattesten, bei der Überwachung von 2G- oder 3G-Regelungen sowie im Zusammenhang mit dem Test- und Impfmanagement - traten nun bereits wieder ‚nichtpandemische‘ Datenschutzthemen in den Vordergrund“, teilte Petri mit.

Digitalisierung der Landratsämter: DigitalStore mit 77 Online-Anträgen freigeschaltet

Von Klaus Geiger, Referent für Finanzen, Organisation und digitale Verwaltung beim Bayerischen Landkreistag

Der notwendige Ausbau des Angebots an digitalen Verwaltungsleistungen fordert die Landratsämter mit ihren zahlreichen Bürger- und Unternehmenskontakten in ganz besonderer Weise. Die gute Nachricht ist: Das Rad muss nicht jedes Mal neu erfunden werden! Der Innovationsring des Bayerischen Landkreistags unter der Leitung von Landrat Josef Niedermaier, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, unterstützt die Landratsämter bei ihrer Digitalisierung mit praxisgerechten Empfehlungen und konkreten Digitalisierungsprojekten. Die von Landrat Matthias Dießl, Landkreis Fürth, geleitete Projektgruppe „Organisation/E-Government“ ist im Innovationsring der maßgebliche Digitalisierungsmotor und Impulsgeber.

BREKO-Marktanalyse: Nachfrage nach Glasfaser und Verfügbarkeit steigen stark an

Der Glasfaserausbau in Deutschland nimmt immer mehr Tempo auf – und auch die Nachfrage steigt stark an. Das sind die Ergebnisse der jährlichen Marktanalyse des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO). Ende Juni gab es laut BREKO in Deutschland 12,7 Millionen verfügbare Glasfaseranschlüsse und damit 4,4 Millionen mehr als noch Ende 2020. Mehr als jeder vierte Haushalt in Deutschland verfügt damit mittlerweile über solch eine leistungsfähige Internetanbindung.

Zukunftskongress Staat & Verwaltung 2022: Kommunen im Spannungsfeld

Resilient, nutzerorientiert, effizient und international: Dies sind nur einige Attribute eines modernen, digitalen Staats von morgen, die auf dem 8. Zukunftskongress Staat & Verwaltung in Berlin diskutiert wurden. „10 Aufgaben für Deutschland und seine Verwaltungen bis 2025“ lautete das diesjährige Motto.

Füracker übergibt Gigabit-Förderbescheide

„Eine moderne digitale Infrastruktur ist Grundpfeiler für die Zukunftsfähigkeit einer Region. Leistungsfähige Netze sind das ‚Tor zur Welt‘ unseres gesamten digitalen Alltags. Der Freistaat Bayern engagiert sich seit Jahren auf freiwilliger Basis massiv, um eine bestmögliche Versorgung seiner Bürgerinnen und Bürger insbesondere in den ländlichen Regionen zu ermöglichen. Freistaat und Kommunen ziehen für dieses gemeinsame Ziel tatkräftig an einem Strang“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe von zahlreichen Gigabit-Förderbescheiden.

Mehr als reine Information

VG Laaber hat eine eigene Kommunikationsapp

Welcher Anbieter wird dieses Mal beim wöchentlichen Markt vor Ort seid? Die Abholung der örtlichen Post ist jetzt eine halbe Stunde eher? Den Baum voller Kirschen und keinen Abnehmer? Bei spontanen, kurzfristigen und privaten Anliegen kommt man mit Tageszeitung und Mitteilungsblatt nicht immer weiter. Übers world wide web erreicht man oft nicht Menschen vor Ort. Doch mitit einer eigenen kommunikativen App für den Ort und die Bewohner ist es möglich.

Kleinste Kommune Bayerns wird „Digitales Amt“

Die kleineste bayerische Kommune, die Gemeinde Chiemsee, geht bei der Digitalisierung voran. Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach zeichnete die Verwaltungsgemeinschaft Breitbrunn, zu der die Gemeinde mit ihren rund 200 Einwohnern gehört, mit dem Prädikat „Digitales Amt“ aus. Mit der Auszeichnung ehrt das Digitalministerium Gemeinden, Städte und Landkreise, die ihren Bürgerinnen und Bürgern mindestens 50 Verwaltungsleistungen digital anbieten. Die Gemeinde Chiemsee und ihre Nachbargemeinden Gstadt und Breitbrunn gehören damit zu den rund 100 bayerischen Kommunen, die bei der Digitalisierung ihrer Verwaltung bereits besonders weit sind.

Hinweisgeberrichtlinie in der Praxis

Ein Gastbeitrag von Pascal Jaensch, blu Systems GmbH

Seit Oktober des letzten Jahres ist nicht nur der private Sektor von der Hinweisgeberrichtlinie (EU) 2019/1937 betroffen – nein, auch der öffentliche Sektor muss dieser ab 50 Angestellten bzw. 10.000 Einwohnern nachkommen. Diese Richtlinie soll Hinweisgeber vor Repressalien schützen. Die Umsetzung gemäß den Forderungen ist jedoch nicht immer leicht, denn es muss die Anonymität der Meldenden sichergestellt werden. Dieses gilt für die internen sowie für die externen Meldewegen. Nur welche Optionen sind vorhanden und möglich?

Stadt Zirndorf: Behörden-Kommunikation leicht gemacht

DSGVO-konformer Behörden-Messenger für interne Kommunikation

Der Einsatz von Laptops und Smartphones bei Behörden steigt

stetig – ebenso wie die Nutzung von mobilen Kommunikationslösungen. Oft greifen sie dabei auf private Messaging Apps zurück. Das Problem: Private Messaging ist aufgrund erheblicher Schwächen sehr anfällig für Cyberangriffe. Für die IT-Abteilung der Stadt Zirndorf stand daher fest, auf eine DSGVO-konforme Kommunikationslösung zu setzen. Heute profitieren alle Angestellten der Stadt Zirndorf von einer einfachen und sicheren Kommunikation: mit dem Teamwire Messenger.

Ernährungshandwerke in existenzbedrohender Lage: „Wir können nicht einfach den 

Stecker ziehen“

Flächendeckende Betriebsschließungen aufgrund nicht mehr zahlbarer Energiepreise befürchtet

Die Landesverbände der bayerischen Fleischer, Bäcker, Müller, Konditoren und Brauer appellieren an die Bundesregierung, schnellstmöglich Maßnahmen zu entwickeln, um den weiteren Anstieg der Energiekosten zu stoppen und auf ein bezahlbares Niveau zu bringen. „Die Entwicklungen an den Energiemärkten in den vergangenen Wochen haben ein existenzbedrohendes Ausmaß erreicht. Wenn sich allein die Kosten für Strom vervielfachen, dann stemmen die Betriebe das schlicht und ergreifend nicht“, sagt Lars Bubnick, Geschäftsführer des Landesinnungsverbandes für das bayerische Fleischerhandwerk, stellvertretend für die fünf Verbände. „Ergreift die Politik hier nicht schnellstmöglich Gegenmaßnahmen, werden Betriebsschließungen die unweigerliche Folge sein.“

Starkes Plädoyer pro Wasserkraft in Bayern

Über 120 Teilnehmende, darunter zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Verbänden und Wirtschaft, konnte Fritz Schweiger, 1. Vorsitzender der Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern e.V. (VWB), zur diesjährigen sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung begrüßen. Entsprechend hochkarätig war das Podium besetzt, darunter auch Florian Streibl, Mitglied des Bayerischen Landtags und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler.

Beim Strom wird es knapp!

Ohne Erdgas und Kernkraft muss Bayern im nächsten Winter viel Strom importieren.

Die Folgen eines möglichen russischen Gaslieferstopps auf die bayerische Industrie und die bayerischen Haushalte werden derzeit im Hinblick auf den bevorstehenden Winter vermehrt diskutiert. „Doch nicht nur für die Industrieproduktion und das Beheizen der Wohnungen hat eine Gasmangellage dramatische Folgen, auch beim Strom wird es im nächsten Winter knapp werden“, warnt Detlef Fischer, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Bayerischen Energie und Wasserwirtschaft e.V. – VBEW.

Heimische Energiequellen konsequent nutzen

Die aktuellen Entwicklungen auf dem Energiesektor haben gravierende Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort und auf die regionalen Unternehmen. Das Wirtschaftsforum Oberland, die Industriegemeinschaft Geretsried und die Unternehmervereinigung Wirtschaftsraum Wolfratshausen luden im Krämmel-Forum in Wolfratshausen zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema

„Energieversorgung in der Region Oberland“. Absicht solcher

Gesprächsrunden sei es, so Reinhold Krämmel, Hausherr und Aufsichtsratsvorsitzender des Wirtschaftsforums, in der Bevölkerung Verständnis für die Tatsache zu wecken, dass Marktwirtschaft und Energieversorgung in enger Beziehung zueinanderstehen.

Seltenes Wasserkraft-Ereignis

Klagenfrei und in Rekordzeit: Wasserkraftwerk an der Halbammer offiziell in Betrieb

Zahlreich waren sie gekommen: Landrat, aktive und ehemalige Bürgermeister, Firmenvertreter und vor allem rund 430 der aktuell über 4.000 Kunden der in Oberau angesiedelten Ammer-Loisach Energie (ALE) GmbH. Es galt das Topereignis in Sachen regionaler Energiewende zu feiern: die offizielle Inbetriebnahme des Wasserkraftwerks an der Halbammer. Die in der Nähe des Wandererparkplatzes beim ehemaligen Forsthaus Unternogg, Gemeinde Saulgrub im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, gelegene Anlage ist das erste Wasserkraftwerk der ALE, eines Zusammenschlusses von 11 gleichberechtigten Partnern (die zehn Kommunen Bad Bayersoien, Bad Kohlgrub, Eschenlohe, Ettal, Grainau, Oberammergau, Oberau, Saulgrub, Schwaigen, Unterammergau und der regionale Energieversorger Energie Südbayern GmbH). Seit 9. Dezember 2021 produziert das Kraftwerk CO2-freien Ökostrom aus der Wasserkraft der Halbammer – zunächst im Probebetrieb und seit April 2022 auch im Dauerbetrieb.

Ohne Bürger wird es schwer

GVB-Interview mit Michael Vogel, Jurenergie e.G.

Die Energiewende braucht die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Michael Vogel von der Jurenergie e.G. plädiert deshalb für einen Schulterschluss zwischen Energiegenossenschaften und Kommunen. Die Gründe dafür erläutert er im Gespräch mit Florian Christner, Genossenschaftsverband Bayern.

Bayerischer Ministerrat zur Sicherung der Energieversorgung: Zentrale Stellschrauben

Für die Bayerische Staatsregierung steht die Sicherung der Energieversorgung an erster Stelle. „Die durch den Angriff Russlands auf die Ukraine ausgelösten Umwälzungen auf den gesamten Energiemärkten treten dabei immer deutlicher zu Tage und bedürfen eines entschlossenen Handelns der Politik“, machte der Ministerrat in München deutlich.

Energiesparen: Best Practice in bayerischen Städten

Ein breites Bündnis aus Bundeswirtschaftsministerium, Sozialpartner, Wirtschafts-, Umwelt- und Verbraucherschutzverbände sowie kommunale Spitzenverbände hat in einer Erklärung zum Energiesparen aufgerufen. Die Beteiligten wollen dieses gesamtgesellschaftliche Projekt in ihrem Wirkungsbereich mit eigenen Initiativen unterstützen, ob über den Einsatz von Energie-Scouts in Unternehmen, Energieeffizienzmaßnahmen in den Betrieben bei Beleuchtung und Wärmerückgewinnung, oder Wärmeschutzverglasung großer Schaufenster. Wie Städte konkret Energie sparen, darüber informiert der Deutsche Städtetag anhand von (bayerischen) Best Practices auf seiner Homepage.

Energieministertreffen in Hannover: Aiwanger präsentiert Zehn-Punkte-Plan

Ganz im Zeichen der Energiepreiskrise stand das jüngste Treffen der Länderenergieminister in Hannover. Sie forderten die Bundesregierung einstimmig auf, zeitnah ein Modell zur Begrenzung von Energiepreissteigerungen für Gas, Strom und Wärme auf Grundlage europäischer Vereinbarungen zu entwickeln, beispielsweise eine Energiepreisdeckelung. Zudem soll es Hilfen für Stadtwerke geben.

Bayerischer Gemeindetag: Versorgungssicherheit gewährleisten

Die Sorge um die Versorgungssicherheit beim Strom nimmt zu. Droht ein Blackout? Was geschieht, wenn der kommende Winter lang und kalt wird und deswegen zigtausende Stromradiatoren zusätzlich in deutschen Haushalten angeworfen werden? Für Bayerns Gemeindetagspräsident Dr. Uwe Brandl ist klar: „Die drei am Netz verbliebenen Kernkraftwerke in Deutschland - Emsland in Niedersachsen, Isar 2 in Bayern und Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg - müssen vorläufig am Netz bleiben.“

Spatenstich für bayerische Wasserstofferzeugung

In Pfeffenhausen beginnt der Bau eines 5-Megawatt-Elektrolyseurs

Auf dem Gelände des zukünftigen Wasserstoffzentrums in Pfeffenhausen fand im Beisein von Ministerpräsident Markus Söder, Staatsminister Hubert Aiwanger, Vertretern des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV), der Landräte Peter Dreier und Christiph Göbel sowie selbstverständlich des örtlichen Bürgermeisters Florian Hölzl der Spatenstich für den Bau des ersten Fünf-Megawatt-Elektrolyseurs in der Metropolregion München statt. Errichtet wird die Wasserstofferzeugungsanlage von der Hy2B Wasserstoff GmbH.

Elektrischer Strom für das Wasserstoffzentrum

Bayernwerk Netz baut bis Oktober Kabelverbindung zum geplanten Wasserstoffzentrum in Pfeffenhausen

Die Bayernwerk Netz (Bayernwerk) hat beim Umspannwerk in Pfeffenhausen (Landkreis Landshut) mit dem Bau einer neuen Stromkabelleitung zur Versorgung des künftigen Wasserstoffzentrums begonnen. Der Energienetzbetreiber baut in den nächsten Monaten eine Mittelspannungsleitung vom Umspannwerk bis zum Areal des Wasserstoffzentrums. Zusammen mit Bayernwerk-Vertretern waren beim offiziellen Baustart Pfeffenhausens Bürgermeister Florian Hölzl sowie Dr. Tobias Brunner, Geschäftsführer der Hy2B Wasserstoff GmbH. In die etwa vier Kilometer lange Leitung investiert das Bayernwerk rund 1,4 Millionen Euro. Die Arbeiten sollen Ende Oktober abgeschlossen sein.

Berichte aus den bayerischen Kommunen:

1250 Jahre Moosburg a. d. Isar: Jubiläumsjahr der Rekorde

In bester Feierlaune befindet sich in diesem Jahr die oberbayerische Stadt Moosburg a. d. Isar. Um 1250 Jahre Moosburg gebührend zu begehen, hat die 20.000 Einwohner-Stadt im Landkreis Freising ein attraktives Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, das tausende Gäste noch lange in Erinnerung behalten werden.

Das stärkt Händlern den Rücken

Auch in Aschaffenburg soll es bald einen City-Gutschein geben

Warum sollte man extra in die Stadt kutschieren? Einkaufen kann man ja auch von zu Hause aus. Und zwar ganz bequem. Bei Amazon. „Das schadet dem Einzelhandel allerdings enorm“, sagt Thomas Most aus Kitzingen. Mit einem City-Gutscheinsystem zur lokalen Kaufkraftbindung versucht der Softwareentwickler, gegenzusteuern. In 80 Städten wird sein System inzwischen eingesetzt. So ist es zum Beispiel seit Jahresbeginn auch in Aschaffenburg möglich, mit einem Einkaufsgutschein zu shoppen.

Krisendienst Psychiatrie Oberbayern:

„Kompetente Hilfe beruhigt, entlastet und stabilisiert“

Am 10. September findet alljährlich der Welttag der Suizidprävention statt. Er dient dem Gedenken an Menschen, die durch Suizid gestorben sind. Hilferufe von Menschen, die in einer seelischen Krise ihr Leben beenden wollen, erreichen immer wieder auch den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern. Im Interview erklärt die ärztliche Leiterin der Leitstelle, Dr. Petra Brandmaier, wie der Krisendienst die Anrufenden unterstützt und welche Hilfen er anbietet.

Glasfaserausbau: 5G+ im Landkreis Cham

Landrat Löffler stellt die erste an das Landkreis- Glasfasernetz angebundene Vodafone Mobilfunkstation vor – weitere folgen in nächster Zeit

Der Breitbandausbau im Landkreis Cham ist in vollem Gange. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger können dank dem Landkreisnetz jetzt mit Gigageschwindigkeit surfen. Nun erreicht der Ausbau einen weiteren Meilenstein. Der erste Mobilfunkmast wurde an das Glasfaser-Landkreisnetz angebunden. Damit hat Vodafone nun die Voraussetzungen, an dieser Station, Mobilfunktechnik 5G+ zu realisieren. Neben der ersten 5G+ Station in Lam und in weiteren sechs Gemeinden, kann durch den Ausbau des Landkreises auch die Mobilfunkversorgung verbessert werden. „Es war mir von Anfang an ein Anliegen, nicht nur die Versorgung der weißen Flecken mit schnellem Internet sicherzustellen, sondern durch die Partnerschaft mit Vodafone auch die Mobilfunkversorgung im gesamten Landkreis auf das aktuelle technische Level zu heben! Dazu trägt unser Ausbau erheblich bei, denn die Vodafone kann so deutlich mehr und auch stabiler die notwendige Bandbreite an den Mobilfunkmasten zur Verfügung stellen. So schaffen wir die Voraussetzungen für Zukunftsthemen wie z.B. das autonome Fahren“ freut sich Landrat Löffler.

Bürgermeisterwahlen in Bayern

Theisseil, Buttenwiesen, Grettstadt

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Die nächste Ausgabe der Bayerischen GemeindeZeitung erscheint am 7.10.2022.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Bayerischen GemeindeZeitung

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