Das 38. Filmfest München hat trotz widriger Wetterumstände bis zum Ende durchgehalten - wir werfen einen abschließenden Blick auf das Filmfest-Anhängsel "Kinderfilmfest", einen kritischen Blick auf die Reihe Neues Deutsches Kino und vergeben mit einem humorvollen Blick unsere eigenen Preise. Derweil wird das Brummen in Cannes immer lauter. Mit Texten,  Podcasts und Videos versuchen wir, so gut es denn geht, dieses Brummen für unsere Leser zu  übersetzen. Für die Festivalmüden gibt es immerhin noch das Kino und das spielt groß auf: mit unserem Film der Woche - Minari - und einer dann doch sehr ungewöhnlichen "Oper" - Vin Diesels Fast & Furious 9

74. Internationale Filmfestspiele von Cannes:

Neue Kritiken:

  • Fast & Furious 9 (USA 2021) Oper für Opas: Eigentlich überrascht nichts an diesem neunten Entwurf eines der ältesten Actions-Franchises, aber das ist gerade seine Stärke. Vor allem sollte man die „Musik“ nicht unterschätzen, die hier gegeben wird – Kritik von Axel Timo Purr
  • Minari – Wo wir Wurzeln schlagen (USA 2020) Heimat nicht nur als Versprechen: Lee Isaac Chungs preisgekrönter, semi-autobiografischer Migrationsfilm ist eine so zärtliche wie ernüchternde Familienchronik aus einer Zeit, als Amerika noch nicht Nomadland war – Kritik von Axel Timo Purr

38. Filmfest München:

  • Knick in der Pupille Den Förderpreis Neues Deutsches Kino für Regie des 38. Filmfest München erhält überraschend ein schmockiger »Theaterfilm« – aber in einem starken deutschen Jahrgang gab es auch würdige Preisträger – von Axel Timo Purr
  • Mit Bravour bestanden In diesem Jahr war so manches anders beim Kinderfilmfest: Vor allem trat mit Tobias Krell ein neuer Leiter an, der vor allem durch seine Wissenssendungen als „Checker Tobi“ bekannt ist – von Christel Strobel
  • A bisserl was geht immer Edelmann und Willmann verleihen die artechock Awards zum Filmfest München 2021 – von Anna Edelmann & Thomas Willmann
Kommentare sind nur für Mitglieder zugänglich. Nimm an der Diskussion teil …