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Komm´ lieber Mai und mache..

Kennt ihr das Lied? Die Bäume wieder grün. Habe ich heute morgen mal drüber nachgedacht. WIE früh in diesem Jahr alles schon grün war. Wie früh meine ersten Allergiemomente einsetzten.

Ein Überblick über die Folgen der Klimakatastrophe bei 1,5 Grad mehr in Deutschland.

Ein herzliches Willkommen an alle, die meinen Newsletter zum ersten Mal lesen!

Ihr schafft mir mit eurem Support finanzielle Sicherheit. So kann ich durch euch "mein Sonnensystem" finanzieren, so nenne ich die Menschen, die mir eine Art Schutz- und Schonraum in 2023 erschaffen. Damian organisiert meine Mails, so dass ich jedweden Hass einfach verpasse und den Überblick behalte. Sandra macht meine Rechnungen und Stefan meine Steuern. Philipp übernimmt bald meinen Insta-Account (ich werde dort aber einmal in der Woche weiterhin Nachrichten beantworten und auch Stories teilen) und erstmalig habe ich sogar einen Praktikanten, Till, der mir bei "Recherchen und Archiv" für mein zweites Buch hilft. DANKE, dass ihr mir das ermöglicht, diese Menschen gut zu bezahlen. Die aktuelle Statistik:

  • 531 Aktiv

  • 29 Gast-Mitglieder - was ich großartig finde!!!

  • 18 Auslaufend

Du siehst einen Vergleich: Wie weit kommt ein Verbrenner-Pkw, ein elektrisches Auto, ein gehender Mensch und radfahrende Personen mit der gleichen Menge Energie.

Kleine Warnung an "die Neuen" :)

Es geht hier in meinem Newsletter nicht nur um Mobilität, da ich intersektional und feministisch an der Verkehrswende arbeite. Das sind zwei Begriffe, die immer noch sehr viele abschrecken. Was ich schade finde. Denn meiner Meinung nach zeigt vor allem die bundespolitische Auslegung von Verkehrspolitik gerade, wie sehr diese Blickwinkel in der Gestaltung unseres gemeinsamen Morgen fehlen. Deswegen werde ich wohl auch nicht so häufig und gut bezahlt als Speakerin gebucht, denn ich bin das Kind, was ruft:

Der Kaiser ist doch aber nackt!

Kennt ihr das Märchen von Hans-Christian Andersen?

Keiner wollte es sich merken lassen, daß er nichts sah, denn dann hätte er ja nicht zu seinem Amte getaugt oder wäre sehr dumm gewesen. Keine Kleider des Kaisers hatten solches Glück gemacht, wie diese.
"Aber er hat ja nichts an!" sagte endlich ein kleines Kind. 'Herr Gott, hört des Unschuldigen Stimme!" sagte der Vater; und der Eine zischelte dem Andern zu, was das Kind gesagt hatte.
"Aber er hat ja nichts an!" rief zuletzt das ganze Volk.


Was nun hat das mit der Mobilitätswende zu tun?

Es laugt mich komplett aus, dass ich eben nicht nur von Angeboten schaffen, alle mitnehmen, Radwege und ÖPNV der Zukunft sprechen möchte, sondern auch klar adressiert sehen will, dass wir endlich rangehen an die völlig außer Kontrolle geratene Priorisierung des privaten Pkw in Sachen staatliche Gelder, Fläche, Emissionen...

ES WIRD KEINE MOBILITÄTSWENDE GEBEN, WENN WIR DAS NICHT TUN!

Und dafür müssen wir die Elefanten im Raum benennen.

So wie es Michel Friedman hier ab Minute 48 mit der ÖVP tut. In für mich angenehmer, analytischer und unmissverständlicher Weise.

https://www.parlament.gv.at/aktuelles/mediathek/XXVII/VER/164 (Abre numa nova janela)Endenergieverbrauch nach Sektoren. Deutlich vorne bei Öl: Der Verkehrssektor.

Ich war im Fernsehen Mama!

"Es ist vollbracht. Das Deutschlandticket geht an den Start. Ein digitales Versprechen von grenzenloser (Tarif-)Freiheit und Mobilität jenseits des Autos. phoenix plus untersucht, welches Potential wirklich im Deutschlandticket steckt.

Werden PendlerInnen öfter aufs Auto verzichten? Wird die Klimabilanz verbessert? Passt das Preis-Leistungsverhältnis? Und: Wird es endlich bessere Anbindungen und Taktungen bei den Öffis geben? Kristian Wiegand unterwegs im Selbstversuch über die aktuelle Lage im ÖPNV, Claudia Davies dazu im Gespräch mit Mobilitätsexpertin Katja Diehl.   

https://www.phoenix.de/sendungen/ereignisse/phoenix-plus/deutschlandticket---49-eu-a-3125563.html (Abre numa nova janela)“The problem is that electric cars are popular with politicians precisely because they provide an excuse to avoid doing harder things, like rebuilding our cities, or changing the habits of lifetimes. Persuading people to switch from their old gasoline car to a shiny Tesla is much easier than persuading them that they can live without a car. Hence governments are pushing electric cars, often with incentives that make no sense.”

Morgen erscheint eine neue Folge She Drives Mobility

https://katja-diehl.de/podcast/ (Abre numa nova janela)

mit Marissa von Greenpeace. Sie ist dort Campaignerin für Mobilität und hat ein Gutachten betreut, was sich mit den unfassbar großen Möglichkeiten der ÖPNV-Landschaft beschäftigt hat - bis 2025! Also nicht eines dieser Langfristprogramme, von denen ich zumindest das Gefühl habe, sie starten eh nie und stehen auf geduldigem Papier (in Sachen Mobilitätswende glaube ich mittlerweile sogar an Zaubertinte auf dem Koalitionsvertrag....).

Die ersten drei von 15 Punkten:
1. ÖPNV als Pflichtaufgabe definieren und mit Mindestbedienstandards kombinieren, ÖPNV erreicht deutschlandweit ein Mindestniveau (quantitativ und qualitativ), ÖPNV-Ausbau insb. im ländlichen Raum wird verpflichtend
2. Einheitliche Erreichbarkeitsvorgaben im ÖV und MIV schaffen: ÖV erhält größere Bedeutung bei der Netzgestaltung und Infrastrukturplanung
3. Finanzierung des ÖPNV ausbauen (20–25 Mrd. €)

Umweltbundesamt 2021: Die Dienstwagensubvention beträgt mindestens 3,1 Milliarden Euro, weniger konservative Schätzungen kommen auf mehr als fünf Milliarden Euro.

https://www.greenpeace.de/publikationen/S04421_Gutachten_%C3%96PNV_Sofortprogramm_0.pdf (Abre numa nova janela)

Guter Artikel bei National Geographic:

Straßenverkehr versus Klimaschutz: Brauchen wir immer mehr Autobahnen?

Der Straßenverkehr zählt zu den größten Klimasündern. Trotzdem will die Bundesregierung den Autobahnausbau vorantreiben. Wie lässt sich das mit den Klimazielen vereinbaren?

https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2023/04/strassenverkehr-versus-klimaschutz-brauchen-wir-immer-mehr-autobahnen (Abre numa nova janela)

Maja Göpel: Wir befinden uns in der sogenannten Zwischenzeit. In der Transformationsforschung bezeichnet man damit die Phase, in der das Alte stirbt, der Status quo also keine Zukunft bietet, das Neue aber noch nicht geboren und damit noch wenig anfassbar ist. Wir sehen im Moment, wie die Krisen stärker werden neben den spürbaren Folgen der Klimakatastrophe – Corona als Zoonose mit harter Wirkung auf die Menschen, und jetzt noch der Krieg in der Ukraine, die Inflation und die geopolitischen Verschiebungen im Weltmaßstab. In dieser Unsicherheit beobachten wir die Versuchung, wieder ins Alte zurückkehren zu wollen, um unsere Un­sicherheit einzuhegen. Und das ist kein gutes Rezept.

https://t3n.de/magazin/transformationsforscherin-maja-goepel-im-interview-wo-lohnt-es-sich-sich-einzumischen-252087 (Abre numa nova janela)In der Theorie gilt: Der Staat sollte allgemeine Emissionsziele festlegen und es dem Markt überlassen, wie diese Ziele erreicht werden. In der Praxis hat der Markt die Angelegenheit allerdings längst geregelt. In dieser Situation ist Technologieoffenheit in Wahrheit oft nur Technologiebesoffenheit. Mit anderen Worten: Man hofft darauf, dass doch noch alles irgendwie bleiben kann, wie es ist.

Spatial equality: challenging ‘default-male’ design

How can we design places that meet the needs of all groups and communities? From better lighting to wider pathways, Modus asks the experts how little changes can make a big difference

https://ww3.rics.org/uk/en/modus/built-environment/urbanisation/spatial-equality.html (Abre numa nova janela)

Heute findet ihr mich auf der Velo Berlin.

https://veloberlin.com/Start/ (Abre numa nova janela)

Morgen auf dem Verkehrswende-Camp in Wolfsburg.

https://camp.verkehrswendestadt.de/ (Abre numa nova janela)

Und ab Dienstag auf der Velocity in Leipzig.

https://velo-city2023.com/ (Abre numa nova janela)

Freue mich auf Begegnungen, danke für euren Support von Herzen, bleibt gesund und optimistisch!

Eure: Katja

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