Dein Monats-Update
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Heute schreiben dir: David Schmidt und Leoni Bender

Hallo Netzwerk,
zur siebten Folge unseres Call-Formats MEDIENKLIMA begrĂŒĂen wir im April die in Stuttgart zur Medienjournalistin ausgebildete Autorin und Moderatorin Louisa Schneider. Im Auftrag von Greenpeace hat sie zusammen mit dem Naturfotografen Markus Mauthe fĂŒnf Klima-Brennpunkte unseres Planeten besucht.

Entstanden sind dabei bildgewaltige Reportagen aus dem brennenden Amazonas, vom schmelzenden Eisschild in Grönland, der DĂŒrre im Senegal â und schlieĂlich das Buch âGrad jetztâ (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre). Mit ihren Postings erreicht Schneider auf Instagram (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) extrem viele Menschen. Wie schafft sie das? Kann Klimajournalismus von der Art und Weise, wie Greenpeace kommuniziert, etwas lernen?Â
DarĂŒber reden wir mit Louisa Schneider am 3. April um 18 Uhr in der letzten Folge der ersten Staffel von MEDIENKLIMA. Wenn du als Journalist*in arbeitest, kannst du dich ĂŒber diesen Link (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) zuschalten.
Meeting ID: 628 0435 2862
Passcode: 806313
Im Mai legt unser Call-Format MEDIENKLIMA eine Pause ein. Wir wollen ĂŒberlegen, wie wir das Format kĂŒnftig besser auf deine BedĂŒrfnisse abstimmen können. DafĂŒr haben wir eine kurze Umfrage erstellt (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre). Bitte nimm dir fĂŒnf Minuten Zeit und hilf uns, MEDIENKLIMA aufs nĂ€chste Level zu bringen. đ
đŁ Netzwerk News
Deutscher Preis fĂŒr Klimajournalismus

2025 vergeben das Netzwerk Klimajournalismus Deutschland und Netzwerk Recherche zum zweiten Mal gemeinsam einen Preis fĂŒr Klimaberichterstattung (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre). Die Bewerbungsfrist endet am 15. April 2025. Ausgezeichnet werden Journalist*innen, die im Ausschreibungszeitraum herausragende BeitrĂ€ge zum Klimajournalismus geleistet haben, egal ob in Print, Online, Video oder Audio. Die Preise sind jeweils mit 2.000 Euro dotiert.Â
Wer sollte eurer Meinung nach 2025 nominiert werden? đ
Noch bis 15. April: Deine Klima-Recherche fördern lassen
Mit dem neu geschaffenen Stipendium fĂŒr Klima-Recherchen unterstĂŒtzt das Netzwerk Klimajournalismus Deutschland Recherchevorhaben rund um die Klimakrise. Gefördert werden originĂ€re, tiefgehende Recherchen zu Ursachen, Folgen sowie LösungsansĂ€tzen â mit bis zu 4.000 Euro pro Projekt. Bewerbungen sind noch bis zum 15. April hier möglich. (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre)
Webinar des Netzwerk Klimajournalismus Ăsterreich zum 89% Project
NĂ€chste Woche, am 2. April um 12 Uhr, veranstaltet Covering Climate Now (CCNow) in Kooperation mit dem Netzwerk Klimajournalismus Ăsterreich ein deutschsprachiges Webinar (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) zum â89% Projectâ. Das â89% Project (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre)â ist eine einjĂ€hrige globale journalistische Initiative von CCNow zu einer entscheidenden, aber wenig bekannten Tatsache ĂŒber den Klimawandel: Mehreren Umfragen und Studien zufolge wĂŒnscht sich eine Mehrheit der Weltbevölkerung, dass ihre Regierungen stĂ€rkere Klimaschutz-MaĂnahmen ergreifen. Diese globale âKlima-Mehrheitâ ist sich jedoch nicht bewusst, dass sie zur Mehrheit gehört; die meisten Menschen denken, dass ihre MitbĂŒrger*innen nicht zustimmen.
Team Nachwuchs auf der YouMeCon | kompakt in Berlin
Unter dem Motto âHot Take: Klimajournalismusâ lĂ€dt die Jugendpresse Deutschland e.V. junge Medienbegeisterte vom 11. bis 13. April in Berlin dazu ein, sich mit der Zukunft des Klimajournalismus auseinanderzusetzen. Die YouMeCon | kompakt bietet praxisnahe Workshops, Debatten mit Expert*innen und Vernetzungsformate.Â
Unser Team Nachwuchs informiert vor Ort im weltweit ersten Netzwerk-Klimajournalismus-CafĂ© ĂŒber unsere Angebote und Arbeit. AuĂerdem aus dem Netzwerk dabei: JĂŒrgen Döschner, der an einer Podiumsdiskussion teilnimmt, und David Schmidt, der gemeinsam mit Wissenschaftsjournalistin Inga Dreyer einen Intensiv-Workshop zu Klimareportagen anbietet.
Weitere Informationen findest du auf der YouMeCon-Website (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre). Die Veranstaltungs-Teilnahme ist kostenlos.Â
Team Nachwuchs: Call zu mentaler Gesundheit im Journalismus
Am 29. April von 20 bis 21 Uhr lĂ€dt das Netzwerk-Team Nachwuchs zu seiner nĂ€chsten Online-Veranstaltung ein: Dieses Mal geht es um mentale Gesundheit im Journalismus â vor allem in Verbindung mit der Klimaberichterstattung. Larena Klöckner vom Mediennetzwerk Mentale Gesundheit gibt einen 30-minĂŒtigen Input und beantwortet Fragen. AnschlieĂend können sich die Teilnehmer*innen frei ĂŒber das Thema austauschen.
Die Veranstaltung richtet sich an junge Journalist*innen und die, die es werden möchten.
Meeting ID: 696 5084 7246Â
Passcode: 226469
đĄ Klimajournalismus: Unsere aktuellen Empfehlungen
Im Channel #zeigmal auf Slack sammeln wir aktuelle Recherchen und Empfehlungen aller Netzwerkmitglieder. Einmal im Monat stellen wir sie im Newsletter vor.Â
t-online: ZurĂŒck in die Erdgas-Falle?
US-MilliardĂ€r Stephen Lynch will die Pipeline Nord Stream 2 kaufen. Seine Vision: Russisches Gas flieĂt eines Tages wieder nach Deutschland â und die USA verdienen als Transporteur daran mit. Auch in Deutschland wĂŒnscht sich mancher offenbar zurĂŒck in die geopolitische AbhĂ€ngigkeit vom vermeintlich gĂŒnstigen russischen Erdgas. Jonas Mueller-Töwe zeigt Verbindungen auf (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre). Sie reichen bis in das Umfeld von Friedrich Merz.
Correctiv: Klimaleugner im Höhenflug
Mit der Wahl Donald Trumps zum 47. US-amerikanischen PrĂ€sidenten beenden die USA bisherige Klimaschutz-BemĂŒhungen zugunsten uneingeschrĂ€nkter Förderung von Kohle, Erdöl und Gas. Wissenschaftsfeindliche Narrative, die die Klimakrise verharmlosen, nehmen zu â auch bei uns in Europa. Elena Kolb von Correctiv zeigt auf, welches Netzwerk dahintersteckt. Zur Recherche (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre)
ZDFheute: Was bringt der Petersberger Klimadialog?
Die Klimapolitik steckt in der Krise. Jetzt kam die Welt zwei Tage lang in Berlin zusammen mit dem Ziel, die Klimadiplomatie vor dem Scheitern zu retten. Ob der Dialog Momentum geschaffen hat? Das wird sich spĂ€testens bei der Klimakonferenz in Brasilien zeigen, schreibt Elisa Miebach (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) bei ZDFheute.
Spektrum: Brasiliens Klima- und Umweltpolitik vor der COP30Â
Einerseits schĂŒrt Lula da Silva Erwartungen an einen historischen Klima-Gipfel, andererseits treibt Brasiliens PrĂ€sident extrem klima- und naturschĂ€dliche Projekte voran. Doch ganz verloren scheint Lulas Herz fĂŒr den Naturschutz noch nicht: Sein geplanter Waldschutzfonds könnte zum Meilenstein werden fĂŒr den Klima- und Naturschutz weltweit, schreibt Thomas Krumenacker im Wissenschaftsmagazin Spektrum (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) (Paywall).Â
Spiegel Online: Was der 100-Milliarden-Booster dem Klimaschutz bringt
Die GrĂŒnen haben Merz und Klingbeil seit dem Wahltag einiges abringen können. Unter anderem flieĂen aus dem Sondervermögen statt der von Merz zunĂ€chst geplanten 50 Milliarden nun doch 100 Milliarden Euro in den Klima- und Transformationsfonds. Wie dieses Geld sinnvoll wirken könnte, darĂŒber sprechen Regina Steffens und Susanne Goetze im Spiegel Shortcut (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).
SĂŒddeutsche Zeitung: Peruanischer Bauer kĂ€mpft mit Energieriesen RWEÂ
Der peruanische Bauer SaĂșl Luciano Lliuya stand im MĂ€rz erneut in Hamm gegen RWE vor Gericht. In der von Roda Verheyen vertretenen Klage geht es um die Frage, ob der Energiekonzern als einer der Carbon Majors (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) fĂŒr durch die Klimakrise entstehenden SchĂ€den bezahlen muss. Das Verfahren lĂ€uft seit fast zehn Jahren. Michael BauchmĂŒller fasst die Geschichte zusammen (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).
Deutschlandfunk: Klimajournalist Georg Ehring zieht vor dem Ruhestand Bilanz
Nach Jahrzehnten als Klimajournalist zieht Georg Ehring Bilanz: Klimajournalismus habe die gleiche Aufgabe wie der Lokaljournalismus, sagt Ehring im Interview. Den Unterschied mache die Dimension des Problems â und dass es unangenehme VerĂ€nderungen erfordert. Zum Radiobeitrag (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).
WirtschaftsWoche: Warum Mittelstandsunternehmen das Lieferkettengesetz begrĂŒĂen
Das europĂ€ische Lieferkettengesetz wurde viel kritisiert, jetzt soll es abgeschwĂ€cht werden â dabei stöĂt es bei kleinen und mittelstĂ€ndischen Unternehmen (KMU) offenbar durchaus auf Zustimmung. Das geht aus einem offenen Brief hervor. Clara Thier erklĂ€rt, wie die KMU-Unternehmen Probleme mit dem EU-Gesetz bewerten. Zum Bericht (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre)
Deutschlandfunk: Das toxische Erbe der Chemieindustrie in Kalabrien
25 Jahre nach SchlieĂung der letzten Fabriken gilt Crotone in Kalabrien als einer der am stĂ€rksten kontaminierten Orte Europas. Schwermetalle und radioaktive AbfĂ€lle verseuchen Boden und GewĂ€sser, die Krebsrate liegt deutlich ĂŒber dem Landesdurchschnitt. Trotzdem passiert so gut wie nichts: Behörden und der Energieriese ENI, dem die FlĂ€chen gehören, schieben sich die Verantwortung hin und her. Zur Recherche (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).
Deutschlandfunk: Fortschritte bei stÀdtischen Klimaanpassungen
Die gute Nachricht zuletzt: Europaweit versuchen StĂ€dte, sich auf die Folgen der ErderwĂ€rmung vorzubereiten. Das umfasst BegrĂŒnung, Wasserspeicher, kĂŒhlende WasserflĂ€chen, mehr Natur in der Stadt, Verkehrsberuhigung, Kreislaufwirtschaft und vieles mehr. Rotterdam ist dabei schon ziemlich weit. Wie weit, zeigt Robert B. Fishman in seiner Reportage (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).
đą Jobs, Stipendien, Termine, Workshops
Letzte Chance: Bis 30. MĂ€rz könnt ihr eure Veröffentlichungen fĂŒr den Georg von Holtzbrinck-Preis fĂŒr Wissenschaftsjournalismus (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) (je 10.000 âŹ) einreichen.
FĂŒr Recherche-Förderungen zu Klima und BiodiversitĂ€t (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) (max. 5.000 âŹ) könnt ihr euch noch bis zum 31. MĂ€rz bei Netzwerk Recherche bewerben.
Das Journalism Network lĂ€dt zur Recherchereise nach Japan (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) vom 05. bis 15. Juni ein. Fokus ist die Energiepolitik Japans, insbesondere die Nutzung von Wasserstoff. Bewerbungsschluss ist ebenfalls der 31. MĂ€rz.
In Bochum findet vom 11. bis 13. April, die âMedia Climate Justice: Research, Skillsharing, Hackingâ (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) Spring School statt. Anmeldungen sind bis zum 31. MĂ€rz möglich.
Innerhalb des âEarth Investigation Programmeâ (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) fördert Journalismfund Europe regelmĂ€Ăig grenzĂŒberschreitende investigative Projekte in Europa mit dem Fokus auf Umwelt. Die Frist fĂŒr die nĂ€chste Bewerbungsrunde endet am 3. April.
Das FRONTIERS Science Journalism Residency Programme bietet jungen Journalist*innen die Möglichkeit, fĂŒr drei bis fĂŒnf Monate mit europĂ€ischen Forschungseinrichtungen zusammenzuarbeiten (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre). Bewerbungen sind bis zum 6. Mai 2025 möglich.
Bis zum 15. Mai kann man Journalist*innen fĂŒr den UmweltMedienpreis 2025 vorschlagen (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre), der von der Deutschen Umwelthilfe im Oktober in Berlin vergeben wird.
Laufend: Das Recherche-Collectiv Bellingcat fördert investigative Recherchen im Bereich Wildtiere und Umwelt (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre), die Open-Source Methoden beinhalten. Â
Laufend: Mit dem Rainforest Reporting Grant unterstĂŒtzt das Pulitzer Center journalistische Berichterstattung ĂŒber tropische RegenwĂ€lder in drei SchlĂŒsselregionen berichten wollen: Amazonien, Zentralafrika und SĂŒdostasien. Hier gehtâs zur Bewerbung (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre). Â
Covering Climate Now bietet regelmĂ€Ăig Online-Veranstaltungen an (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre), um Journalist*innen bei ihrer Klimaberichterstattung zu unterstĂŒtzen.
Der EU-Klimadienst Copernicus bietet mit dem CAMS Methane Hotspot Explorer ein neues Tool, um Methanemissionen zu tracken (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).
Bis zum nÀchsten Mal!
David & Leoni
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