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23. September 2022

Liebe Lesende,

ein ganzes Jahr kein Regen - können Sie sich das vorstellen? Das ist die Menge Regenwasser, die unserer Region seit 2018 fehlt: 432 Millimeter. "Klar ist: Das ist nicht mehr abzuwenden, das wird regelmäßig passieren", sagte die Grünen-Landtagsabgeordnete Isabell Hiekel in dieser Woche bei einem Vortrag in Lieberose.  "Wir müssen uns anpassen." 

Das Wasser ist in der kommenden Woche sowohl in Potsdam als auch in Lübben Thema der politischen Debatten: Die Freien Wähler im Landtag wollen die Landesregierung auffordern, zusammen mit dem Land Berlin schnellstmöglich ein gemeinsames Wassermanagement zu erarbeiten und umzusetzen. Die Grünen im Kreistag schlagen vor, geeignete Maßnahmen zur Stabilisierung des Wasserhaushaltes im  Kreisgebiet in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen anderer Behörden zu entwickeln. Außerdem steht in Potsdam ein Konzept der Landesregierung zur Anpassung an den Klimawandel im Politikfeld Wasser zur Debatte. Zahlreiche Einzelmaßnahmen, Analysen und Vorhaben werden vorgeschlagen, doch am meisten lässt dieser Satz aus der Feder der Grünen in Dahme-Spreewald aufhorchen: "Die Öffentlichkeit wird durch gezielte Ansprache zum Thema nicht nur dafür sensibilisiert, sondern auch mit der Aufforderung zu Vorschlägen einbezogen."

Dem sinkenden Wasserdargebot durch weniger Regen steht steigende Wassernutzung gegenüber, machte Isabell Hiekel in Lieberose deutlich: beim Verbrauch an Trinkwasser etwa, aber auch in der Landwirtschaft und Industrie. Hinzu kommen immer mehr Privatpools, Duschen, Kleingärten.  Jeder ist also gefragt, Wasser zu sparen. Dem Vortrag in Lieberose folgte eine lebhafte Debatte darüber, was schon heute alles möglich wäre:

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