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Der FTX-Dominoeffekt hat milliardenschwere Folgen

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FTX-Skandal zieht weite Kreise

Der Zusammenbruch der Kryptoplattform FTX bringt milliardenschwere Folgen. Das Unternehmen schuldet laut dem Insolvenzverfahren den 50 größten Gläubigern rund drei Milliarden US-Dollar. Betroffen ist auch die Digital Currency Group, dem Unternehmen hinter dem Krypto-Kreditfirma Genesis sowie Grayscale, dem Vermögensverwalter mit dem größten Bitcoin-Fonds: Bei Genesis häufen sich die Gerüchte um eine Pleite (Öffnet in neuem Fenster). In diesem Fall könnten auch Anleger:innen des Grayscale Bitcoin Trust zu Schaden kommen (Öffnet in neuem Fenster)

Der Bitcoin-Preis sinkt indes auf ein Zweijahrestief und der Aktienkurs der Kryptobörse Coinbase auf ein Allzeittief. Investorin Cathie Wood lässt sich vom FTX-Kollaps nicht abschrecken, sie hat ihre Positionen bei Coinbase und Grayscale erhöht (Öffnet in neuem Fenster). Wie gestern übrigens bekannt wurde (Öffnet in neuem Fenster), haben New Yorker Staatsanwälte schon vor Monaten mit einer Prüfung der Geschäfte bei FTX begonnen. 

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Lisa

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