1,4 Millionen Dollar für ein Grundstück im Metaverse

Dir wurde dieser Newsletter weitergeleitet? Smart Casual liefert montags bis freitags die wichtigsten Nachrichten aus Wirtschaft und Technologie. Hier abonnieren!

Philipp Plein steigt ins Metaverse ein

Der Luxus-Trash-Designer Philipp Plein kaufte vor einigen Wochen für 1,4 Millionen US-Dollar ein Grundstück im Metaverse. Streetwear-Blogs reagierten auf den Einstieg in die virtuelle Welt Decentraland skeptisch. Aber hier verdient  Plein einen Vertrauensbonus, denn im Interview mit dem Manager Magazin zeigt er eine sehr pragmatische Einstellung zum Metaverse: "Ja, vielleicht geht das Investment auch den Bach runter. Aber der return on investment liegt für mich in der Erfahrung, die wir gerade sammeln. In dem, was wir lernen, wenn wir uns im Metaverse bewegen, uns dort vernetzen und lernen, was funktioniert und was nicht. Aus Spekulationszwecken habe ich das Grundstück in jedem Fall nicht gekauft. Auch wenn da gerade jede Menge Glücksritter unterwegs sind."

Plein vergleicht das heutige Decentraland mit New York vor 300 Jahren, als es dort auch noch nichts gab. Auf seinem Grundstück hat der Designer bereits ein Museum für NFT-Kunst eröffnet, ein Stadion soll folgen. Am Donnerstag veranstaltet Philipp Plein eine virtuelle Fashion Show, die Stücke werden über NFTs verkauft. Dem Designer will aber auch in Zukunft noch physische Produkte verkaufen, im Metaverse sollen Kund:innen zusätzlich Spaß haben.

Weitere News

Die EU-Mitgliedsstaaten sind in der Frage nach einem Energielieferstopp aus Russland noch immer gespalten. Das weitere Vorgehen soll diese Woche bei einem Gipfel diskutiert werden, zu dem auch US-Präsident Joe Biden kommen soll. (Bloomberg und Reuters)

Währenddessen leitet Deutschland eine Energiepartnerschaft mit Katar in die Wege. Die britische Regierung will mehr in Windenergie und Kernkraft investieren. (Tagesschau und Bloomberg)

Deutschlands Bundesfinanzminister Christian Lindner will nach dem Scheitern von TTIP im Jahr 2016 ein neues Freihandelsabkommen mit den USA zu schaffen. (Zeit

Porsche hat eigenen Angaben zufolge mit Apple über gemeinsame Projekte verhandelt. (9to5Mac)

Die Private-Equity-Firma Thoma Bravo übernimmt Anaplan für 10,7 Millionen US-Dollar. Der Business-Software-Anbieter war 2018 an die Börse gegangen. (WSJ)

Ex-Mitarbeiter:innen werfen Google seit Jahren rassistische Diskriminierung vor, jetzt reicht eine davon Klage gegen das Unternehmen ein. (NYT)

Einen erfolgreichen Start in die Woche!

Lisa

Wenn euch Smart Casual gefällt, leitet den Newsletter euren wirtschaftsinteressierten (oder nicht interessierten) Freund:innen weiter, und/oder unterstützt uns mit einer Mitgliedschaft!

Nur Mitglieder, die Zugang zu diesem Post haben, können Kommentare lesen und schreiben.