Streaming-Crash

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Spotify ohne Obama

Die Enttäuschung über Netflix war gestern an der Börse groß, die Aktie schloss 35 Prozent im Minus und zog andere Streaming-Anbieter mit runter. Spotify verlor mehr als zehn Prozent. Die Musikplattform macht noch andere Verluste: Waren exklusive Deals mit Spotify vor einigen Jahren noch der Ritterschlag für Promis, so dürfte dieser Trend bald vorbei sein. Die Obamas lassen den Vertrag ihrer Produktionsfirma bei Spotify auslaufen und sind auf der Suche nach einem neuen Partner. Die Zusammenarbeit soll nicht rund gelaufen sein, der Output geringer als geplant. Außerdem war den Obamas offenbar die Reichweite durch die Exklusivität zu niedrig. 

Das Ende des Streaming-Booms spürt auch Investor Bill Ackman, der noch im Januar groß bei Netflix einstieg und jetzt seine Anteile mit einem Verlust von rund 400 Millionen US-Dollar verkaufte. Der gesamte Streaming-Markt steht laut Analyst:innen auch deshalb unter Druck, weil Nutzer:innen die steigenden Abopreise spüren und nicht für viele verschiedene Anbieter gleichzeitig zahlen wollen. 

Weitere News

Tesla meldet für das erste Quartal 2022 Rekordzahlen: Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 658 Prozent auf 3,3 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen warnt aber vor Herausforderungen bei den Lieferketten und in der Produktion für das zweite Quartal. (TechCrunch

Die Folgen des Ukraine-Kriegs waren im März beim Pkw-Absatz in Europa spürbar: In Europa wurden im März laut einem Branchenverband 20,5 Prozent weniger Pkws verkauft, in Österreich lag das Minus sogar bei 30,1 Prozent, in Deutschland bei 17,5 Prozent. (Standard)

Die Deutsche Bahn erhält eine Mahnung vom Bundeskartellamt, weil sie die Geschäfte von anderen Mobilitätsdienstleistern erschwere. Als marktbeherrschendes Verkehrsunternehmen habe die Bahn besondere Pflichten gegenüber Dritten, wie etwa das Teilen von Verkehrsdaten. (Spiegel)

Österreichs Regierung arbeitet an einer neuen Steuerreform, diskutiert wird unter anderem die Senkung der Lohnkosten. (Presse)

Nach Amazon geht nun auch Starbucks rechtlich gegen einen Betriebsrat vor. (CNBC)

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Lisa

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