Hurra, Köln lebt wieder!

Ist es nicht schön? Wieder im Biergarten sitzen, in Restaurants das Essen auf den Teller bekommen - und nicht in die Take away Box, geöffnete Museen - und der Besuch ist ohne Termin und Test möglich. Die Kölner leben wieder, nach vielen Monaten des Lockdown light.

Kino und Musical in Köln

An manchen Stellen leben sie vielleicht sogar ein bisschen zuviel, das werden die kommenden Wochen und Monate zeigen. Wer nicht gleich alle Masken fallen lassen und Abstände unterbieten will, der hat trotzdem coole Möglichkeiten in der schönsten Stadt am Rhein. So gibt's im Rheinauhafen beispielsweise ein Open Air Kino mit Spielfilmen, Dokus, Lesungen und noch mehr. Geplant sind Abende bis September. Das Programm findet Ihr hier.  

Dann habe ich diese Woche noch eine spannende Ankündigung bekommen: Das wunderbare Musical "Himmel und Kölle", das direkt nach der Premiere in den Herbstlockdown musste, soll ab Ende August wieder aufgeführt werden. Der Song "Dat ruckelt sich zurecht" aus dem Musical hat es in diesem Karneval auf Abstand ja beim virtuellen Lossmersinge auf einen der vorderen Plätze geschafft. Ich freu' mich für das Team - und für die Besucher, die das urkölsche Stück endlich, endlich sehen können. Falls Ihr jetzt schon wissen wollt, um was es dabei geht, klickt doch schonmal diesen Link.

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Auf einen Drink

Auch auf kühle Drinks müsst Ihr nicht mehr verzichten. Äußerst ungezwungen geht das beispielsweise in Ehrenfeld im Bumann & Sohn. Gehobene Drinks bekommt Ihr bei Seiberts in der Innenstadt. Bei meinen Besuchen wurden die Schutzmaßnahmen in beiden Locations sehr gut umgesetzt.

Auf der Terrasse bei Seiberts in der Innenstadt

Außerdem war ich noch in einem neuen Restaurant. Obwohl - neu ist es eigentlich nicht: Das Gasthaus Stollenwerk in Köln-Neuehrenfeld hat nämlich 2020 im ersten Lockdown eröffnet. Jetzt endlich kann der Koch mit seinem Team mal richtig beweisen, was er so kann. Ich hatte Spargel - als Suppe und mit Lachs, Kartöffelschen und Hollandaise. Lecker war's. Auf der Terrasse sitzt man außerdem ausgesprochen lauschig.

Spargel, Lachs, Kartoffeln und Sauce Hollandaise

Und falls Ihr es nicht mehr rechtzeitig zum Spargel ins Stollenwerk schafft, dann schaut doch mal unten, ob das Rezept für einen der letzten deutschen Spargelbunde des Jahres was für Euch ist.

Du suchst mehr Inspiration für gute Restaurants in Köln? Schau doch mal auf opjueck.de, indem du diesen Link klickst.

Der vielleicht letzte Spargel des Jahres

Gehörst du auch zu denen, die sich freuen, wenn der erste deutsche Spargel da ist? Leider ist die Saison fast schon wieder vorbei. Falls du die weißen Stangen mal nicht mit Hollandaise und Filet essen möchtest, dann probier' doch einfach dieses Rezept aus:

Rübstiel-Spargel-Quiche

Rübstiel ist eigentlich nichts anderes als die Blätter mancher Rüben. Theoretisch also das, was man den Hasen gibt oder wegwirft. Das allerdings wäre wirklich schade, denn es ist durchaus lecker – wenn man ein gutes Rezept dafür findet. Ich hatte zur Inspiration ein Rezept für kleine Tomaten- beziehungsweise Käsetörtchen. Das habe ich zur Grundlage genommen – und dann total abgewandelt.

Zuerst den Teig machen

Für den Teig müsst Ihr

  • 90 Gramm Mehl
  • 85 Gramm Haferflocken
  • 80 Gramm Butter
  • 1 Eigelb
  • etwas Salz
  • 1 Esslöffel Wasser

verrühren und den Teig dann 30 Minuten in Folie gewickelt kaltstellen.

Jetzt die Füllung für die Rübstiel-Spargel-Quiche zubereiten

In der Zwischenzeit schält Ihr ein Bund Spargel und kocht ihn für etwa 15 Minuten. Außerdem schneidet Ihr den Bund Rübstiel in breite Streifen und kocht ihn ebenfalls für etwa 15 Minuten – aber in wenig Wasser.

Dann schneidet Ihr zwei bis drei Tomaten in Würfel. Vermischt jetzt 2 Esslöffel Saure Sahne mit 2 Esslöffeln geriebenem Käse Eurer Wahl. Mischt eine kleingeschnittene Knoblauchzehe, ein Eigelb und Pfeffer unter – und dann die Tomatenwürfel.

  • Jetzt drückt Ihr den Teig in eine Auflaufform.
  • Darauf streicht Ihr die Tomatenmasse.
  • Darauf legt Ihr den Spargel.
  • Deckt alles mit dem gekochten Rübstiel zu.

Garniert das Ganze mit 12 schwarzen Oliven, die Ihr kleingeschnitten habt, und mit einigen dünnen Scheiben Käse – und dann ab in den vorgeheizten Ofen: 200 Grad Umluft, etwa 15 bis 20 Minuten.

Dazu schmeckt ein frischer Salat.

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