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[Aktualisierte Fassung vom 02.10.2022] Bei der Festsetzung des pfandfreien Betrages nach § 850d ZPO (Öffnet in neuem Fenster) wegen Kindesunterhalt wird das Vollstreckungsgericht konkurrierende minderjährige Kinder des Schuldners berücksichtigen, denen er laufenden Unterhalt gewährt. Ist ein konkurrierendes Kind volljährig geworden und ist dem Gläubiger bekannt, dass dieses Kind nicht nach § 1603 Abs. 2 S. 2 BGB (Öffnet in neuem Fenster) privilegiert ist, sollte er Änderung des Pfändungsbeschlusses nach § 850g ZPO (Öffnet in neuem Fenster) beantragen, damit der pfandfreie Betrag fortan ohne dieses Kind berechnet wird. Doch was kann der Gläubiger tun, wenn sich lediglich der 18. Geburtstag eines konkurrierenden Kindes nähert und Kenntnisse zur Privilegierung i. S. d. § 1603 Abs. 2 S. 2 BGB (Öffnet in neuem Fenster) fehlen?

Rechtzeitig vor dem 18. Geburtstag des konkurrierenden Kindes sollte der Gläubiger auch in diesem Fall beantragen, dass der pfandfreie Betrag neu festgesetzt wird. Der Antrag könnte wie folgt lauten:

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