Passa al contenuto principale

"Was??? So kurz diesmal???"

Postillon Minus Newsletter 6.1/2022

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten, 

Sie können sich ja sicherlich noch an den letzten Minus Newsletter erinnern. Ich als Ihr Minus-Newsletter-Einleitungs-Praktikant muss mich nun in aller gebotenen Höflichkeit bei Ihnen entschuldigen. Diese Einleitung war viel zu ausschweifend und langatmig, sie war maßlos und exzessiv, sie war einfach viel zu lang. Das ist hier und heute anders. Heute werde ich mich kurz fassen, Sie nicht mit langen Schachtelsatzen malträtieren, nicht Satzteil für Satzteil mit Kommata trennen, kurzum, ich werde Sie nicht volllabern, so dass Sie am Ende eines Satzes gar nicht mehr wissen, wie er eigentlich begonnen hat (nicht gucken!). Stattdessen werde ich mich fokussieren auf die wirklich wichtigen Dinge, die in einer Minus-Newsletter-Einleitung stehen sollten, ganz und gar verschlankt, um die toten Verästelungen unnötiger Sentenzen bereinigt, die direkt nach dem Schreiben von mir abgeschnitten und in die braune Tonne für den Gartenmüll entsorgt wurden. Natürlich nur metaphorisch, denn eigentlich sind das ja gar keine echten Äste, sondern nur symbolhaft dargestellt und erläutert in dieser Einleitung. Da wir gerade davon sprechen - und ich schreibe nicht apropos, weil das wirklich sehr abgehoben klingt - wie ist es denn eigentlich bei Ihnen? Ist die Gartentonne bei Ihnen auch braun? Das ist ja vielleicht von Bundesland zu Bundesland verschieden. Ich weiß es gar nicht. Ich könnte es googlen, aber wer immer alles gleich im Internet sucht, der verliert sich im Dickicht des WWW (Google meint, das heißt World Wide Web) und ehe man sich versieht, landet man bei Videos von Bulldoggen, die Big Macs auf ihrem Kopf balancieren und man fragt sich, wieso man sich dieses Video in voller Länge anschaut und warum 1,7 Millionen andere Menschen das auch getan und ein Herz darauf geklebt haben. Moment, wo war ich? Ach ja: Farben von Mülltonnen. Eigentlich macht es Sinn (bitte, wenn Sie mich jetzt korrigieren und meinen, das hieße "es ergibt Sinn", dann werde ich wirklich sauer), das ganze bundesweit einheitlich zu regeln oder? Also eine braune Tonne ist eine braune Tonne ist eine braune Tonne, egal ob in Bayern-Westfalen, Sachsenburg-Bremen oder Mecklenrhein-Saarpommern. Aber dann kommen wieder Politiker aus ihren Löchern gesprungen und sagen: "NEIN! NEIN! NEIN! FÖ-DE-RA-LIS-MUS!" Naja, Ihnen kann es ja egal sein. Die Einleitung ist ja sowieso gleich schon zu Ende, steht ja auch kaum was drin. Kurz fassen ist auf jeden Fall besser, in der Kürze liegt die Würze, das hat Kennedy schon gesagt. Oder war es Einstein? Na, irgendwer wird es schon gesagt haben. So ist das ja immer mit Zitaten. Doof, dass die oft nur von Promis kommen oder? Wie schön wäre es, wenn mich der Nachbar begrüßt, weil ich sein doofes Paket angenommen habe, da der feine Herr mal wieder nicht zu Hause war und dann gebe ich ihm das Paket, will ihm nur schnell diese kurze und wirklich prägnante Einleitung vorlesen und dann unterbricht er mich und sagt als erster Mensch: In der Kürze liegt die Würze. Und nur er und ich kennen diesen tollen und wunderbaren Satz. Reicht doch auch. Warum muss denn ein Satz gleich von der ganzen Welt gekannt und weiterverwendet werden, das ist doch total Mainstrea (Einleitungszeichenlimit erreicht)

Abgelehnte Artikelideen

Abgelehnte Faktillon-Ideen

Zu guter Letzt noch eine wunderbar absurde Übersetzung aus einem Stockbild:

0 commenti

Vuoi essere la prima persona a commentare?
Abbonati a Der Postillon e avvia una conversazione.
Sostieni