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Warum fast jedes Team mehr psychologische Sicherheit braucht

Letzte Woche wurde ich gefragt: „Was ist aus meiner Sicht das größte Zusammenarbeitsproblem von Teams, wenn ich nur eine Sache nennen dürfte?“ Und ich war sehr, sehr klar: fehlende psychologische Sicherheit. Und das Thema wird viiieeel zu selten ernsthaft in Fokus gerückt.

Manchmal habe ich Angst, mit diesem Thema zu nerven. Schließlich habe ich schon einige Beiträge (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) dazu veröffentlicht und außerdem ist es ein Thema, was nicht so einfach zu begreifen ist, wie zu sagen:

„Teammitglieder müssen einfach wissen, zu welcher der vier Farben aka DISC-Modell, Myer-Briggs o.ä. ihre Persönlichkeit sie gehören “ (äääh, bitte nicht! Wir wissen aus der Psychologie, dass diese einfachen Tests totaler Bullshit sind und Teams nicht in der Tiefe weiterhelfen können, auch wenn es sich  - ähnlich wie mit Horoskopen aus der Brigitte - erstmal so anfühlt. Wenn ihr Bock habt auf Evaluation der Persönlichkeiten im Team, dann meldet euch bei mir. Ich kann euch mit evidenzbasierter Psychologie hier weiterhelfen 😊 )

Aber zurück zum etwas komplizierteren, aber wissenschaftlich validen und relevanten Konzept „Psychologische Sicherheit“. Denn es ist einfach super wichtig!

Wer neu ist auf meinem Newsletter oder zur Auffrischung hier die Definition: „Ein Teamklima, in dem sich die Teammitglieder sicher fühlen, zwischenmenschliche Risiken einzugehen“. Wo wir uns trauen, schwierige Dinge anzusprechen, Fehler zuzugestehen, ganz wir selbst zu sein, Konflikte anzusprechen und kompetent zu  bewältigen, und und und…

Wir wissen aus der Forschung, dass psychologische Sicherheit einen massiven Einfluss hat, wie ein Team performt – und damit beeinflusst, ob ihr als Team, als Organisation wirksam seid. Ob ihr das, was ihr erreichen wollt, erreicht. Ob ihr als Organisation euer maximales Potential an Umsetzungskraft ausschöpft. Und in einer Welt, die voller Krisen ist und unser Zusammensein als Menschen auf eine existenzielle Weise auf die Probe stellt, ist es massiv wichtig, dass wir optimal zusammenwirken.

Und übrigens, hier geht es nicht um stressige Performance-Kultur. Hohe psychologische Sicherheit ist auf Basis meiner Erfahrung und logischen Ableitung super hilfreich, um miteinander auch in Austausch über Kapazitäten, Grenzen und Bedürfnisse zu kommen und unser kollektives Potential regenerativ und nicht selbst-ausbeuterisch auszuleben.

Doch obwohl psychologische Sicherheit sooo relevant ist, ist sie in fast jedem Team defizitär. Das hat aus meiner Sicht viel mit evolutionärer Prägung, individuellen Kindheitserfahrungen, kollektivem gesellschaftlichem Trauma, der Normalisierung von Stresszuständen und natürlich (!) Kapitalismus zu tun.  Aber keine Sorge:  es lässt sich absolut was tun - auch ohne Kapitalismus abzuschaffen 😉 Sehr viel sogar! Und ganz praktisch.

Daher meine wärmste Empfehlung: Macht das Thema zur absoluten Priorität in eurem Team und eurer Organisation!

Und wenn du dich jetzt fragst: „Ääääh, Lyn – ABER WIE?“

Ja, hier kommt wieder das Ding, dass psychologische Sicherheit ein komplizierteres, Nuancen-reicheres Thema ist, als sich vier Farben zuzuordnen und darauf die Zusammenarbeit auszurichten (früher wurden Menschen übrigens zur Persönlichkeitsverortung statt zu vier Farben zu vier Säften zugeteilt: gelbe Galle, schwarze Galle, Schleim, Blut 😖 🙈)

Aber keine Sorge, denn ich habe mich mit psychologischer Sicherheit ja super intensiv auseinandergesetzt, brenne dafür und hätte mega Bock euer Team, eure Organisation dazu zu begleiten, zu beraten, zu coachen. Vorallem wenn ihr was Sinnvolles in der Welt macht.

Nach einer Analysephase würde ich vermutlich auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation und der Nervensystemforschung intensiv in das Thema Feedback- und Konfliktkultur mit euch einsteigen. Denn diese ist ein zentraler Hebel für psychologische Sicherheit. Und auf der Basis schauen wir dann weiter, was es braucht 😊 Denn auch wenn es einige relevante Faktoren für psychologische Sicherheit gibt, so ist jedes Team, jede Organisation doch individuell. Und das ist wichtig zu beachten, statt euch ein „Standardprogramm psychologische Sicherheit“ anzudrehen 😉

Feuer gefangen?

Mut gefasst, in diesen sich vielleicht etwas unangenehm anfühlenden Bereich „zwischenmenschliche Risiken“ aka psychologische Sicherheit einzutauchen? 

Unsicher, aber irgendwie doch neugierig?

Dann meldet euch bei mir unter mail@lynvonderladen.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und lasst uns unverbindlich sprechen.

Man sagt mir nach (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), dass ich vertrauensvolle, sichere Räume schaffe, aber gleichzeitig klar die Dinge benenne und Teams herausfordere, um den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen.  Dem würde ich zustimmen 😀 Und diese Kompetenzen bringe ich liebend gerne bei euch ein!

Herzliche Grüße

Lyn

Über Lyn von der Laden

Als Coach und Beraterin für Zusammenarbeit (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) begleite ich Teams und Organisationen, ihre Zusammenarbeit wirksam, anpassungsfähig und freudvoll zu gestalten.

Außerdem schreibe ich auf Steady regelmäßig über meine Herzensthemen, z.B. über Selbstorganisation, psychologische Sicherheit oder die Bedeutung des Nervensystems für wirkungsvolle Teamarbeit. 

Sujet Psycholog. Sicherheit

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