Neuigkeiten aus dem Treibhaus heute von Manuel! ✌️ Hast Du wie ich auch lange geglaubt, dass es nichts Wichtigeres als den Klimaschutz geben kann? Einfach weil die Krise alles und jede°n betrifft? Ich habe mit einer Biologin vom NABU telefoniert und mich belehren lassen.

Heute erfährst Du, wie uns die Natur aus der Klimakrise helfen kann. Aber, falls noch nicht geschehen, vorher bitte: 

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#08 Bericht

Die Klimakrise hat einen Zwilling

Pläne für den Windkraftausbau in den deutschen Meeren zeigen deutlich: Mit einigen Klimaschutzmaßnahmen können wir natürliche Ökosysteme aufs Spiel setzen. Dabei wird die Forderung immer lauter, Öko- und Klimakrise gemeinsam zu bekämpfen. ~ 8 Minuten Lesezeit

So richtig rosig sieht die Zukunft der deutschen Meere nicht aus. “Der Nord- und Ostsee geht es richtig schlecht”, sagt Dr. Aline Kühl-Stenzel. Sie ist Biologin und als Referentin für Meeresschutz beim Naturschutzbund Deutschland (NABU) tätig – und sie ist besorgt über die wachsende Belastung der Gewässer vor unserer Haustür. “Wo man auch hinguckt, gibt es keine guten Nachrichten.”

Eine Nachricht, die Naturschützer°innen von BUND über WWF bis NABU aktuell zu schaffen macht: In den Meeren sollen Tausende neue Windräder gebaut werden, teilweise womöglich in Meeresschutzgebieten. Für die Natürschützer°innen ein No-Go – und ein Paradebeispiel dafür, was wir in Sachen Klimaschutz nicht machen sollten. Denn die Natur wäre der große Verlierer. Und das wäre über kurz oder lang auch dem Klimaschutz abträglich.

Es ist nur eines von vielen Beispielen, bei denen bei der Planung von Klimaschutzmaßnahmen die Auswirkungen auf die Natur nicht mitgedacht werden. Vor allem in der Politik werden Klima- und Naturschutz noch immer stark getrennt voneinander behandelt. Dabei ist die Biodiversitätskrise genauso wie die Klimakrise eines der größten globalen Probleme. Wir befinden uns mitten in einem großen Artensterben. In der Geschichte des Lebens gab es sechs davon, das jetzige eingerechnet. Diesmal neu ist, dass die Ursachen menschengemacht sind.

Aber mehr noch: Bei Biodiversitäts- und Klimakrise handelt es sich um Zwillingskrisen. Sie bedingen und verstärken sich gegenseitig. So übt die Erderwärmung großen Druck auf Ökosysteme aus. Im gesunden Zustand können zum Beispiel Meere, Wälder und Moore Kohlenstoff abbauen oder speichern. Kranken sie, nimmt diese Fähigkeit ab. Damit beschleunigen die Ökosysteme indirekt den Klimawandel – wenn sie nicht ihrerseits gar zu Treibern der Erwärmung werden. Der Amazonas-Regenwald zum Beispiel hat in den vergangenen zehn Jahren bereits mehr CO₂ ausgestoßen, als er aufnehmen konnte, weil er immer trockener wird.

Ein Drittel der Arten in Nord- und Ostsee stehen auf der Roten Liste

Doch die Alarmglocken stehen, was das Artensterben angeht, anscheinend immer noch still. Diese Stille haben wohl auch Wissenschaftler°innen des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) sowie des Weltklimarats (IPCC) nicht mehr ausgehalten. Kürzlich haben sich Vertreter°innen dieser beiden gewichtigen UN-Institutionen für einen gemeinsamen Workshop zusammengetan. Am 10. Juni haben sie ihren Bericht veröffentlicht. Darin fordern sie, dass Klima- und Öko-Krise dringend gemeinsam bewältigt werden müssen.

Für die Biologin Aline Kühl-Stenzel vom Naturschutzbund ist das Schutzgebiet "Doggerbank" in der Nordsee wirklich etwas Besonderes: Es ist enorm artenreich, beherbergt selten gewordene Haie und Rochen – und Zwergwale könnten sich auch bald wieder ansiedeln.

Dass diese Idee bislang auf politischer Bühne eine Neben-, wenn nicht gar bloß eine Statistenrolle spielt, zeigt das Beispiel der Windkraftpläne in Nord- und Ostsee. Die Gewässer sind die am stärksten beanspruchten Meeresregionen weltweit. Schifffahrt, Fischerei, Rohstoffabbau, Pipelines, Kabel und Militär konkurrieren um Raum. Dazu kommen Vermüllung und Belastung mit Stickstoff oder Phosphor aus der Landwirtschaft. Letzteres kann zu trübem Wasser, giftigen Algenblüten, Sauerstoffmangel und Verlust der Artenvielfalt führen. Weit mehr als die Hälfte der deutschen Nordsee ist davon betroffen.

Das trifft Fische, Vögel und Säugetiere und ihre Lebensräume hart. “Nicht ein einziges marines Habitat in den deutschen Meeren ist in einem guten Zustand”, sagt Kühl-Stenzel vom NABU. Ein Drittel der Arten in Nord- und Ostsee stehen auf der Roten Liste. Darunter der streng geschützte Schweinswal, Deutschlands einzige Walart; auch die Bestände von Dorsch und Hering gehen zurück.

Ein Schlaglicht, wenn man das große Ganze betrachtet: In naher Zukunft könnten global eine Million Tier- und Pflanzenarten verschwinden – durch Verlust von Lebensraum, Meeres- und Landnutzung, Jagd, Klimawandel, Umweltgifte und mehr. “Das Aussterben schreitet fast eintausend mal schneller voran als die Entstehung neuer Arten”, sagt NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger. 150 würden inzwischen pro Tag sterben.

Wenn das Artensterben gestoppt werden soll, müsste Ökosystemen die Chance gegeben werden, sich zu erholen. Es passiert aber oft das Gegenteil, auch in den deutschen Meeren. Sie werden immer intensiver genutzt und zu den zahlreichen Nutzungen ist mit der Offshore-Windenergie längst eine weitere hinzugekommen. In der deutschen Nordsee drehen sich schon mehr als 1.500 Windräder. Und weil die Windenergie unglaublich wichtig für die Energiewende und damit im Kampf gegen die Klimakrise ist, soll die Energieproduktion laut Windenergie-auf-See-Gesetz in den kommenden 20 Jahren von momentan etwa 7,5 auf 40 Gigawatt ausgebaut werden.

Fossile Energieträger ade: Am Meereshorizont winken die Windräder. 📸: John Kell (CC BY 2.0)

Dafür muss deutlich mehr Platz her. Welche Nutzung in den deutschen Meeren wie viel Raum bekommt, wird in der maritimen Raumordnung festgelegt. Das Ziel dabei ist, die oft konkurrierenden Nutzungszwecke wie Schifffahrt, Fischerei, Militärübungen, Forschung, Leitungsbau und Windkraft sowie Freiräume für den Meeresschutz unter einen Hut zu bringen.

Über diesen Raumordnungsplans (ROP) wird momentan in Deutschland verhandelt. Im aktuellen Entwurf sei der Meeresschutz laut Kühl-Stenzel der große Verlierer. Allen Nutzungszwecken würde immer mehr Raum eingeräumt, während die Meere schon an ihrer Belastungsgrenze seien.

“Wir müssen eigentlich Druck aus dem System herausnehmen. Wir machen aber das Gegenteil.” – Aline Kühl-Stenzel, NABU

Besonders brisant am ROP-Entwurf: Die zusätzlichen Flächen, die für die Windkraft nötig sind, könnten auch im Schutzgebiet liegen, denn Windenergie in Schutzgebieten wird ausdrücklich nicht mehr ausgeschlossen, wie das bisher der Fall war. So wird etwa explizit erwähnt, dass die geschützte Doggerbank – die größte Sandbank der Nordsee – eine geeignete Fläche für bis zu sechs Gigawatt Offshore-Windenergie sein könnte. Das würde laut Kühl-Stenzel vom NABU mindestens ein Drittel der Doggerbank beanspruchen.

Wenn Klimaschutzmaßnahmen nach hinten losgehen

Heikel an der Sache ist für Kühl-Stenzel auch, dass die zunehmende Belastung der Meere kontraproduktiv ist im Kampf gegen den Klimawandel. Das deckt sich mit einer Haupterkenntnis aus dem gemeinsamen Bericht von IPBES und IPCC: Während Naturschutzmaßnahmen immer auch förderlich für den Klimaschutz sind, kann man das umgekehrt nicht behaupten. Im Gegenteil. Einige Klimaschutzmaßnahmen können stark zulasten der Natur gehen und damit dem Ziel der Abschwächung des Klimawandels sogar zuwiderlaufen. Letztlich wäre damit nichts gewonnen.

Das Bunte ist die deutsche Ausschließliche Wirtschaftszone der Nordsee, in der Deutschland das alleinige Recht zur wirtschaftlichen Nutzung hat. Grün sind die drei Meeresschutzgebiete Sylter Außenriff, Borkum Riffgrund und (weit draußen) die Doggerbank. (Leider nicht ganz grün, denn auch hier findet intensive Nutzung durch Fischerei, Schifffahrt, Rohstoffabbau, militärische Übungen und Windkraft statt.) 🔗: BSH

Ein Beispiel, das die Autor°innen nennen, ist das Pflanzen von Bäumen. Denn gesunde Wälder können zwar große Mengen an CO₂ binden. Aufforstung ist aber nicht immer auch gut für die Artenvielfalt. Vor allem dann, wenn dabei keine Rücksicht auf das ursprüngliche Ökosystem genommen und etwa fremde Baumarten gepflanzt werden. Oder wenn Bäume in Gebieten gepflanzt werden, wo historisch nie Bäume wuchsen. Unter den negativen Auswirkungen sind laut IPBES und IPCC die Verdrängung der lokalen Bevölkerung, der Rückgang der Biodiversität, die Ausbreitung von Schädlingen und Krankheiten sowie in manchen Fällen sogar eine Verringerung der bereits vorhandenen Kapazität der Kohlenstoffspeicherung eines Ökosystems.

Daneben kann auch der Ausbau von Bioenergie in Sachen Klimaschutz schnell zur Selbsttäuschung werden. Bioenergie kann zum Beispiel aus Mais oder Raps gewonnen werden. Werden diese Pflanzen als Monokulturen auf großen Flächen angebaut, kann sich das negativ auf die Artenvielfalt und auf Ökosystemleistungen auswirken – nicht nur wegen des Flächenverbrauchs, sondern auch wegen des Einsatzes von Pestiziden sowie wegen des erhöhten Wasserverbrauchs.

Ein zweischneidiges Schwert können zudem Eneuerbare Energien wie die Windkraft sein. Ein großes Problem hierbei ist, dass sie auf den Abbau von Mineralien (zum Beispiel Seltene Erden für Windräder) angewiesen sind, die tief aus der Erde gegraben oder vom Meeresboden ausgebaggert werden müssen. Auch fehlen teilweise noch Lösungen für eine saubere Entsorgung beziehungsweise Wiederverwertung.

„Das ist ein komplettes Missverständnis der Klimabeschlüsse von Paris”

Beim diskutierten Windkraftausbau in der Nordsee kommen ganz konkret noch weitere Probleme hinzu. Das größte dabei ist, dass dem Ausbau in Schutzgebieten die Tür geöffnet wurde. Eigentlich geschützten Ökosystemen könnte damit bald einiges blühen, etwa:

  • Baulärm, der Meeresbewohner irritiert und zum Beispiel Schweinswale vertreibt
  • eine Veränderung des Meeresbodens und damit des Lebensraums vieler im Sandboden lebender Arten
  • eine Veränderung des Lebensraums über Wasser: Einige Vogelarten kollidieren mit den Windturbinen, andere meiden das Gebiet und verlieren dadurch Lebensraum (bei den aktuellen Plänen würden Seetaucher laut NABU etwa die Hälfte ihres Lebensraums verlieren)
  • zusätzlicher Schiffsverkehr, weil Windräder gewartet werden müssen, was weitere Gefahren wie Lärm und Kollisionsrisiko birgt

All das sind Gründe, warum mit dem aktuellen ROP-Entwurf für Kühl-Stenzel eine rote Linie überschritten wird. „Das ist ein komplettes Missverständnis der Klimabeschlüsse von Paris, wo es ja heißt, dass Klimaschutzmaßnahmen nicht auf Kosten der Artenvielfalt gehen dürfen”, sagt die Wissenschaftlerin.

Der Weg zur Doggerbank ist lang. Um für Wartungsarbeiten dorthin zu gelangen, fahren die Schiffe schon mal bis zu 40 Knoten, fast 80 km/h. Kein guter Ort zum Schwimmen für Schweinswale. Symbolbild. 📸: Arnold Price (CC BY-SA 2.0)

Wir brauchen naturbasierte Lösungen

Ganz ähnlich klingt das im Bericht von IPBES und IPCC. Darin fordern die Wissenschaftler°innen, stärker auf sogenannte naturbasierte Lösungen zu setzen. Das sind Maßnahmen, die Ökosysteme wie Moore, Wälder, Seegraswiesen oder Algenwälder schützen und damit einerseits wichtigen Lebensraum von Tier- und Pflanzenarten bewahren und andererseits ihre Funktion als Kohlenstoffsenke aufrechterhalten.

Das schließt den Stopp der Zerstörung von Ökosystemen ein, aber auch die Renaturierung bereits zerstörter Gebiete. Ein Beispiel ist die Wiedervernässung von Mooren. Etwas, das momentan mit der Moorschutzstrategie in Deutschland diskutiert wird. Damit könnten jährlich bis zu 25 Millionen Tonnen CO₂ gebunden werden (ungefähr so viel wie die Durchschnittsemissionen von mehr als 2 Millionen Deutschen pro Jahr).

Moore sind beim Speichern von Kohlenstoffdioxid weit effektiver als Wälder. Die Wiedervernässung von trockenen Gebieten ist also eine vielversprechende Maßnahme – sowohl für Klima- als auch für Biodiversitätsschutz. 📸: Ronja Herzberg, NABU

Ein anderes Beispiel sind Landwirte, die auf ihren Feldern Humus aufbauen. Eine nährstoffreiche Erde kann enorm viel CO₂ speichern. Humus macht den Boden aber auch artenreich, schützt vor Trockenheit, verbessert die Grundwasserqualität und hat eine Reihe weiterer Vorteile. Auch zum Beispiel mehr Wiesen in Städten und die Bepflanzung von Dächern und Fassaden kann zur Wiederherstellung von Artenvielfalt bei gleichzeitiger Klimawandelabschwächung führen.

Schnelle Reduktion von Emissionen ist Voraussetzung für naturbasierte Lösungen

Die Natur als eine Verbündete in Sachen Klimaschutz zu sehen, dürfe aber nicht die Illusion nähren, dass die Natur schon alles richten würde – und wir uns mit dem Ausstieg aus dem fossilen Wirtschaften noch Zeit lassen können. Davor warnen die Wissenschaftler°innen des IPBES und des IPCC in ihrem Bericht. Die Natur könne nur in gesundem Zustand zum Klimaschutz beitragen. Deshalb sei es essenziell, dass die Menschheit ihre Treibhausgas-Emissionen so schnell wie möglich herunterfährt – vor allem in der Energieproduktion, im Verkehr, der Landwirtschaft sowie im Gebäude- und Industriesektor.

Dementsprechend ist auch die Windenergie ein wichtiger Teil der Gesamtlösung. Nur müssten die negativen Auswirkungen auf die Natur von Maßnahmen wie etwa der Nordsee-Windkraft minimiert werden. IPBES und IPCC erklären im Bericht, dass es eine Orientierung an Prinzipien der Kreislaufwirtschaft sowie hohe Nachhaltigkeitsstandards für ökologische und soziale Verträglichkeit brauche.

Die Pläne für den Windkraftausbau in den deutschen Meere sind davon weit entfernt. Kühl-Stenzel vom NABU jedenfalls fordert, die Belastung der marinen Ökosysteme deutlich zu reduzieren und der Natur mehr Raum zur Erholung zu geben. Der Ausbau müsse deshalb eher zulasten anderer Nutzungszwecke als zulasten der Schutzgebiete gehen. Zu den Forderungen des NABU gehört außerdem, die Flächen für Offshore-Windenergie generell zu verkleinern sowie Wanderkorridore von Vögeln und Meerestieren zu erhalten.

Wichtig sei aber vor allem, dass große Teile der Naturschutzgebiete frei von jeglicher Nutzung werden, sagt Kühl-Stenzel. Das Potenzial für eine schnelle Erholung wäre groß. Denn das sei ja das Schöne an marinen Ökosystemen, sagt die Wissenschaftlerin: “Die Geschwindigkeit der Erholung ist im Meer viel schneller als an Land.”

Die Hälfte der Erde

Die Autor:innen des IPBES und IPCC sprechen von einem neuen “Naturschutzparadigma”, das jetzt nötig sei. Bisher sind global nur ungefähr 7,5 Prozent des Meeres und 15 Prozent der Landfläche geschützt. Teilweise sind diese Schutzgebiete schlecht konzipiert, nicht optimal verteilt und unzureichend miteinander verbunden. 

Korallenriffe gehören zu den prominentesten Verlierern der Klimakrise. Ökosysteme unter Wasser regenerieren sich dafür besonders schnell. 📸: Firth McEachern (CC BY-SA 4.0)

IPBES und IPCC gehen davon aus, dass die geschützte Land- und Meeresfläche auf 30 bis 50 Prozent ausgeweitet werden müsse, um die drei Ziele eines bewohnbaren Klimas, einer selbsterhaltenden Biodiversität und einer guten Lebensqualität für alle zu erreichen.

Die Aussagen von IPBES und IPCC haben maßgeblichen Einfluss auf die internationale Politik. Dass die Umsetzung solcher Vorschläge bald ernsthaft diskutiert werden könnte, zeigt auch das Ergebnis des G7-Gipfels, der im Juni in Cornwall stattfand. Die sieben großen Industrienationen haben dort den sogenannten “Nature Compact” verabschiedet, in dem sie sich zu einem ambitionierten Ziel bekennen: das Artensterben bis 2030 zu stoppen und umzukehren. Zu den Maßnahmen gehört auch, global mindestens 30 Prozent der Landfläche sowie 30 Prozent der Meere zu schützen.

Bis dahin wäre es ein weiter Weg. In Deutschland könnte er beim entschiedeneren Schutz von Gebieten wie der Doggerbank beginnen. Und die deutschen Meere könnten dann vielleicht auch in Zukunft noch als Kohlenstoffsenken dienen. Ein krankes Meer kann das jedenfalls nicht.

Danke fürs Lesen! Ich habe mich schon öfter gefragt, warum es eigentlich so ist, dass der Klimaschutz immer wieder Priorität gegenüber dem Naturschutz hat. Weil technologische Lösungen für die Klimakrise spannender sind? Oder weil sie neue Märkte hervorbringen, wohingegen mit Naturschutz platt gesagt kein Geld verdient werden kann? Vielleicht auch, weil die Klimakrise oft nur mit einer einzigen Kennzahl, nämlich CO₂-Emissionen, daherkommt. Was uns Naturschutz wirklich bringt, weiß irgendwie jede°r, aber es lässt sich eben nicht so leicht in eine Excel-Tabelle quetschen.

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