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5 coole Tools, die du nützlich finden wirst

Du möchtest Communitys besser verstehen? Du würdest gern mehr Abos oder Mitgliedschaften verkaufen? Mein Community-Marketing-Newsletter „Blaupause“ macht dir dabei Mut. Diese Woche: geniale digitale Werkzeuge.

Diese Blaupause wird präsentiert von tactile.news. Wir machen Dialogdesign.

Entwickle dein Geschäftsmodell mit Communitys weiter. Finde heraus, was deine Nutzer:innen wirklich interessiert. Und wofür sie zahlen würden. Mit der Dialogsoftware 100eyes machst du aus Gelegenheitsnutzer:innen treue Fans. Persönlich und direkt im Messenger. Damit deine Community abhebt. Komm zur 100eyes Live-Demo am 17.1.2023 um 12:00 Uhr:

Hallo!

Neues Jahr, neues Glück, jetzt einsteigen! Ich habe heute fünf digitale Werkzeuge mitgebracht, die ich tatsächlich nutze und von denen du …

  • mindestens eines noch nicht kennst,
  • mindestens eines zukünftig regelmäßig nutzen wirst und
  • mindestens eines jetzt gleich sofort ausprobieren willst.

Alles garantiert, versprochen, sonst Geld zurück.

Designstripe

Kennst du diese fluffigen, abstrakten Illustrationen, die einem seit ein paar Jahren überall im Internet begegnen?

Echte Illustrator:innen verachten und fürchten sie, denn sie machen den Beruf kaputt und verderben die Preise. Die meisten User dagegen haben wohl noch nicht bemerkt, wie ähnlich sich das alles sieht. 

Darum wage ich zu sagen, dass es durchaus Situation und Anlässe gibt, auf Retorten-Illus zurückzugreifen – besonders, wenn man sie noch an die genauen Bedürfnisse anpassen kann.

Solche Tools gibt es einige, die ich mir alle angeschaut habe (zum Anlass irgendwann mehr), bevor ich bei Designstripe gelandet bin. Für 20 Euro im Monat lassen sich da Illustrationen in verschiedene Stilen erstellen, anpassen und herunterladen.

Ist das Kunst? Ist das fair? Ist das cool? Nö. Aber manchmal halt genau das Benötigte.

Eine Liste mit Alternativen zu Designstripe finden Blaupause-Mitglieder weiter unten im Mitglieder-Teil.

iA Presenter

Ich 😡😤👿 Powerpoint. Und Keynote. Und Google Slides. Ich *#§@% es aber noch mehr, Präsentationen von anderen mitansehen zu müssen. Bei der Gelegenheit: Würden sich bitte alle an diese Vorschriften halten, die Kathrin Passig doch längst gesammelt hat:

https://twitter.com/kathrinpassig/status/1055037159739133952

Ich selbst schreibe Vorträge inzwischen wortwörtlich auf und halte sie dann frei, funktioniert einfach am besten für mich. Der neue iA Presenter (hat nix mit AI, also künstlicher Intelligenz zu tun) macht aus so einer Text-Vorlage ein schön anzusehendes, schweizerisch-elegantes Präsentationen-Design, das auch dann nicht nervt, wenn es einzig und allein aus Text-Überschriften besteht.

Das Tool gibt es leider nur für Mac und es ist in der Beta-Phase, aber schon gut zu benutzen. Es gibt eine Warteliste, aber ich habe Einladungen für Blaupause-Mitglieder zu vergeben (siehe Mitglieder-Teil).

Lex

Künstliche Intelligenz (KI oder auch AI) ist für 2023 das, was 2022 web3 und 2021 die creator economy war: der Hype des neuen Jahres. Hypes kennen unterschiedlich durchgebrannte Hysterie-Stufen, wie Johannes Klingebiel beschreibt

KI würde ich eine 2 auf Klingebiel-Skala geben, also: „Hier werden die Wirkungen und Auswirkungen einer bestehenden Technologie stark übertrieben und überbewertet, aber immer noch auf der Grundlage ihrer tatsächlichen Möglichkeiten. Der Schwerpunkt liegt auf den zu erwartenden Erträgen, wenn jetzt investiert wird. Bei diesen Behauptungen werden die derzeitigen Fähigkeiten einer Technologie übertrieben dargestellt, wobei die Grenze zum Betrug oft nicht überschritten wird.“

Lex allerdings ist ein AI-Werkzeug, das ich tatsächlich fast täglich verwende, nämlich ein Text-Editor. Diese Blaupause wurde in Lex geschrieben. Wenn man beim Schreiben mal nicht weiter weiß, kann man „+++“ eintippen, und schon schlägt Lex einen weiteren Absatz vor. Fast nie bleibt dieser Absatz dann stehen, denn so ganz passt es dann meist noch nicht, und auch die generierten Fakten sind (wie immer bei KI) mit Vorsicht zu genießen. Anders formuliert: Lex lügt. Aber die KI hilft, den Mini-Writers-Block zu überspringen und auf eine nächste Idee zu kommen. Zusatz-Feature: Lex schlägt für Texte Überschriften vor – und die sind echt nicht schlecht. 

Lex ist im Moment also eine Art minderbegabter Mini-Redakteur, ein Pumuckl für Schreiberlinge. Mir gefällt’s! Das eigentlich Erstaunliche ist, dass ich Lex gar nicht wegen dieser KI-Funktionalität mag, sondern weil das Tool so einfach ist. „Come for the AI, stay for the Ease of use“, sozusagen.

Lex befindet sich in der Beta-Phase und ist noch nicht öffentlich zugänglich. Ich habe aber 25 Einladungen, die ich bei Interesse an Blaupause-Mitglieder vergebe (siehe Mitglieder-Teil).

Tally

Ich habe hier schon so häufig Typeform empfohlen, um Umfragen zu machen, dass ich eigentlich Provision bekommen sollte. Ein Konkurrenz-Produkt von einem Startup-Pärchen aus Belgien ändert das: Tally ist besser als Typeform. 

https://twitter.com/MarieMartens/status/1579482713324937216

Flexibler, schöner, preiswerter. Eine Mischung aus Notion und Google Docs.

Pinpoint

Treffen sich zwei Journalist:innen, die absolut nichts gemeinsam haben. Worüber unterhalten sie sich? Wie ätzend es ist, Interviews abzutippen. Darauf können sich alle einigen.

Inzwischen gibt es gute Werkzeuge, die das erledigen. Einige davon, zum Beispiel Descript, ermöglichen es sogar, den Text zu bearbeiten und dabei gleichzeitig das Audio zurechtzuschneiden. Das funktioniert beängstigend gut und ist für Podcaster auf jeden Fall interessant. Problem: Diese Werkzeuge sind recht teuer, und abgerechnet wird nach Verbrauch.

Deswegen gebe ich folgenden Geheimtipp: Google hat eine kleine Sammlung von Tools zusammengestellt, die sich an News-Profis richten, das sogenannte Journalist Studio. Eines davon ist Pinpoint und bietet eigentlich an, große Datensätze – sagen wir ein paar tausend PDF-Dateien – durchsuchbar zu machen. Mit dabei ist aber auch: Speech-to-Text-Transformation, und zwar kostenlos. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Bitteschön!

Zum Abschluss hier drei empfehlenswerte Quellen, um neue Tools kennenzulernen: der Newsletter Wondertools von Jeremy Kaplan; der Online Recherche Newsletter von Sebastian Meineck; und die Webseite Cool Tools.

Bis nächsten Montag!      👋 Sebastian

PS:

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