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artechock 25.4.-01.05.2024

Eine fette Ausgabe zum April-Ausklang: Wir werfen einen Blick zurück nach Nyon und einen nach vorn zu den kommende Woche beginnenden Kurzfilmtagen in Oberhausen und wir sprechen mit Ayşe Polat, deren großartiger Film “Im toten Winkel” nach einer mauen Kinoauswertung nun wenigstens für die Preise nominiert wird, die er auch verdient hat. Und es gibt wunderbare Starts: “Sterben”, “Challengers” und “Eureka”, die wir alle ausnahmslos empfehlen….

Cinema Moralia:

  • Sehnsucht nach Widerspruchsfreiheit? (Opens in a new window)
    Die Kurzfilmtage Oberhausen sind derzeit und besonders nächste Woche das Zentrum der deutschen Kultur; über Kulturalismus, gewollte Widersprüche und Unschärfen und das Neueste vom Antisemitismus in der deutschen Kulturszene – Cinema Moralia, Tagebuc – von Rüdiger Suchsland

Festival:

  • Tiere, Töchter und Tableaus (Opens in a new window)
    Das Festival „Visions du Réel“ im Schweizer Nyon entfaltete die hohe Kunst des Dokumentarfilms und zeigte in einer Werkschau zu Jia Zhangke, dass Spielfilm nicht von „Fiktion“ kommt – von Dunja Bialas

Neue Kritiken:

  • Challengers – Rivalen (Opens in a new window) (USA 2024)
    »Dreamers« auf dem Tennisplatz: Luca Guadagninos Challengers fordert mit Sexyness, Humanismus und Stilwillen das Mainstream-Kino heraus und zeigt keine Scheu vor Überschwang – Kritik von Rüdiger Suchsland

  • Eureka (Opens in a new window) (Argentinien/F/P 2023)
    Reisend träumen: Lisandro Alonso erschafft ein Kaleidoskop indigener Erfahrungswelten und schöpft daraus faszinierend rätselhafte Szenen – von Janick Nolting
    Wandern durch Amerika, Reisen durch das Kino: Das zweieinhalbstündige Monumentalwerk Eureka erzählt von der großen Hoffnungslosigkeit, einem Verlorensein in der Welt – und der darin verborgenen unauslöschlichen Schönheit – von Benedikt Guntentaler

  • Sterben (Opens in a new window) (D 2024)
    Leiden ohne Erlösung: Matthias Glasner gelingt mit Sterben die Quadratur des Kreises: Mutig, zärtlich, komisch und überraschend erzählt er mit großartigen Schauspielern vom Leid am Leben und der Sehnsucht nach Erlösung – von Axel Timo Purr
    Die ungewollte Familie: Matthias Glasners schwarze Komödie Sterben ist grotesk durchgeknallt und wahrhaftig zugleich – von Rüdiger Suchsland

Neue Videokritik:

  • Sterben (Opens in a new window)
    Das Leben ist kein Geschenk: Matthias Glasners auf der diesjährigen Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnetes Dramamonument über Leben und Sterben im Bildungsbürgerwahnsinn unserer Gegenwart macht in drei aufregenden Stunden mehr richtig als falsch, aber auch das Falsche ist hier großartig, finden Sedat Aslan und Axel Timo Purr.

Neue Podcasts:

  • Filmgespräch Sterben, Ayşe Polat & Lars Henrik Gass (Opens in a new window)
    Sterben: Sedat Aslan und Axel Timo Purr im Gespräch
    »Man deligitimiert andere Meinungen – aber Universalismus heißt ja nicht Widerspruchsfreiheit«: Lars Henrik Gass und Rüdiger Suchsland im Gespräch
    »Wir haben gerade erst angefangen, aber ich spüre einen neuen Gegenwind«: Ayşe Polat und Rüdiger Suchsland im Gespräch

Munix' FOMO:

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