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Dieser Newsletter hat dafür, dass hier so oft feministische Perspektiven einfließen, viele cis männliche Leser, was mich freut, und diese Ausgabe ist ein vor allem für euch. Schön, dass ihr da seid.

Auf den analogen Veranstaltungen fehlt ihr leider meistens, obwohl Themen wie z.B. die gesellschaftliche Verteilung von Care-Arbeit, ja alle angehen.

Ich sage immer wohlwollend, dass Väter an diesen Abenden ihre Kinder ins Bett bringen und ihre Partnerinnen zu den Lesungen und Diskussionsrunden gehen, aber das ist nur die halbe Wahrheit, das weiß ich auch. Es gibt ja immer noch die cis Männer, die gar keine Kinder haben, oder schon sehr große, die niemanden pflegen und auch keinen Hund haben, der nicht allein bleiben kann. Die sind auch nicht da.

Auf diesen Veranstaltungen überlegen die Anwesenden immer, woran das Wegbleiben der Männer liegt: Bauen sie gerade Pflegeroboter? Bekommen sie nicht mit, dass in den Kitas gerade aufgrund der Corona-Welle teilweise 25 Kinder von einer Erzieherin  beaufsichtigt werden? Sind sie noch resignierter als wir, die darüber öffentlich diskutieren?

Wo seid ihr denn, wenn andere darüber nachdenken, wie unsere alternde Gesellschaft all die Menschen, die sich nicht selbst versorgen können, menschenwürdig pflegen soll?

Wo ward ihr die letzten Jahrzehnte, als ein patriarchales Abtreibungsrecht immer wieder als gesellschaftlicher Kompromiss bezeichnet wurde, obwohl das Gesetz für alle, die schwanger werden und das nicht sein wollen, eine ziemlich miese Sache ist?

Und was mich auch oft irritiert: Wie kann man 40 Jahre alt werden, potenziell eine andere Person schwängern können, und nicht wissen, dass die Krankenkasse keinen Abbruch bezahlt?

Fragt mal im Freundeskreis herum, was andere zu den gesetzlichen Regelungen von Abbrüchen wissen, ich hab auch gestaunt. Schlechten Aufklärungsunterricht in der Schule haben die meisten erlebt. Aber seitdem ich Sex habe, von dem ich potenziell schwanger werden kann, hab ich mich recht detailliert damit befasst, was zu tun wäre, wenn etwas passiert, das ich so nicht will. Mit am krassesten an der deutschen Regelung zum Schwangerschaftsabbruch finde ich seit jeher, dass das ökonomische Risiko von Sex einseitig verteilt ist.

Wir finanzieren über gesetzliche Krankenkassen zum Glück die meisten Gesundheitsbehandlungen solidarisch. Heißt: Fällst du vom Fahrrad, beißt dich mein Meerschweinchen, überfährt dich ein Porsche oder steckst du dich beim Knutschen mit Corona an, zahlen alle, die in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen, dafür, dass es dir bald wieder besser geht. Wir zeigen uns solidarisch, damit du bald wieder Radfahren oder wieder Knutschen kannst und meinem Meerschweinchen verzeihst. Aber die Krankenkasse finanziert eben nicht, dass eine Person genauso nicht-schwanger ist wie vor dem Sex, der gar nicht zu einer Schwangerschaft führen sollte, aber bei dem leider die Verhütung nicht ganz funktionierte. Der Gesetzgeber will, dass Schwangere die Sache finanziell allein ausbaden. Strafe muss sein.

Und alle, die im Aufklärungsunterricht aufgepasst haben, wissen: Keines der gängigen Verhütungsmittel verhindert zu 100 Prozent eine Schwangerschaft, auch wenn das in Diskussionen rund um Abbrüche immer noch behauptet wird. Was der Pearl-Index ist, hat schon die Bravo in den 90ern ausführlich erklärt.

Wie löst man das also, dass die Person, die für Schwangerschaft mit verantwortlich ist, sich fair an den Kosten beteiligt? Lieber mal dem One-Night-Stand einen Umschlag mit 500 Euro auf den Tisch legen mit einem frankierten Rückumschlag, den die andere Person zurückschickt, falls nichts passiert ist? Ein gemeinsamer Strumpf mit Geld, aus dem man sich im Fall der Fälle bedient? Gemeinsam darüber grübeln, wie man jetzt gerade, wo man ein paar Tausend Euro für Energiekosten beiseite legen soll, auch noch mehrere Hundert Euro für den Abbruch herbekommt? Schwangere, die nicht wollen, dass ihr Partner von einem Abbruch weiß (z.B., weil sie dann verprügelt werden) oder die blöderweise keine Nummer der Person haben, mit der sie schliefen, müssen in jedem Fall die Kosten allein bezahlen.

Spätestens hier wird dann doch recht deutlich, dass eine Lösung über die Kassen eigentlich das Fairste wäre. Denn der Rat, doch einfach keinen Sex zu haben, wenn man in jedem Fall eine Schwangerschaft vermeiden will, ist genauso daneben, wie Leuten zu sagen, die nächsten 30 Jahre das Haus nicht zu verlassen, um nie in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden. Wäre unsere Gesetzgebung so liberal, wie unsere Gesellschaft glaubt zu sein, könnte sie ja Sex, bei dem manche Menschen ungeplant schwanger werden, als Teil des Lebens anerkennen, mit dem wir ebenso fürsorglich umgehen, wie mit einem ungeplanten Bänderriss.

Lange Rede, kurzer Sinn: Möglicherweise bekommen wir in dieser Legislatur noch eine Diskussion über die Reform von §218 StGB. Und ich hab sowas von keinen Bock davon, dass Feminist_innen das ganze Elend rund um das Gesetz noch mal erklären müssen (die Zeit und den Platz in der Berichterstattung könnte man besser nutzen) und es eine Debatte wird, die vornehmlich Frauen und Menschen mit Gebärmutter führen und ein paar Typen, die die Leier vom gesellschaftlichen Frieden singen. (Hier ein Beispiel von 2019) Dass selbst cis Männer, die sich als progressiv verstehen, diesen Mythos reproduzieren, macht mich regelmäßig fertig. Schon mal mit Menschen gesprochen, die eine Abtreibung brauchten, wie super sie diesen vermeintlichen Kompromiss fanden und wieviel Frieden sie dabei gespürt haben? Sogar Juristen erzählen diesen Mist, die sich doch einfach auf ihre brillante Kollegin Prof. Dr. Ulrike Lembke beziehen könnten, die wunderbar klare Vorträge darüber hält, wie §218 reformiert und der Abbruch außerhalb des Strafrechts geregelt werden könnte und warum das Bundesverfassungsgericht heute möglicherweise zu einem anderen Urteil käme.

Selbst das EU-Parlament hat alle Mitgliedsstaaten mittlerweile aufgefordert, den Abbruch zu entkriminalisieren (in Deutschland ist er nach wie vor kriminalisiert), womit die EU-Abgeordneten auch mit dem Zahnpflahl in Richtung Deutschland winken. Die WHO hat jüngst wieder angemahnt, endlich die Wartezeit und die Zwangsberatung abzuschaffen.

Es fühlt sich jedenfalls nicht nach Gleichberechtigung und einer aufgeklärten, modernen Gesellschaft an, wenn man kaum erlebt, dass mehr als eine Handvoll cis Männer kritisieren – sei es in sozialen Netzwerken oder in WG-Küchen – dass die Rechtslage in Deutschland patriarchal ist und dass sie in europäischen Nachbarländern wie Polen sogar schon zum Tod von Schwangeren geführt hat.

US-Amerikaner_innen haben ganz ähnlich Beobachtungen gemacht, als der Supreme Court gerade Roe vs. Wade gekippt hat und das in vielen Bundesstaaten zu Abtreibungsverboten führen wird. Das beschreibt zum Beispiel Sophie Slutsky in diesem Text:

„I thought the Millennial and Gen Z men would rally alongside us as partners. I thought they would understand, and deliver, the role we needed them to play as our assumed equals.  For the most part, I thought very wrong.“

Und das war überwiegend auch der Tenor in den vergangenen Wochen unter meinen Freundinnen: Viele waren über „das Schweigen der Männer“ bei all den Ereignissen, die einen Backlash bedeuten, dieses Mal noch mehr sauer als sonst. Es könnte an meiner Altersgruppe liegen, denn die meisten Menschen, mit denen ich viel zu tun hab, sind zwischen 30 und 45 und haben die letzten zehn Jahre gedacht, dass sie die Generation sein würden, die viel gleichberechtigter lebt und bei Fragen, die manche Menschen direkter betreffen, solidarischer ist. Aber die Bilanz, die man dann nach 10, 15 Jahren zieht, fällt brutal enttäuschend aus. Und das hat nichts damit zu tun, dass der Feminismus cis Männer „nicht mitnimmt“. Den Koffer für diesen Bus muss man schon selbst packen, wenn man sich grundsätzlich für Gerechtigkeit interessiert.

Kann es sein, dass sich nach wie vor sehr viele cis Männer nicht für Gleichberechtigung interessieren und erst recht keine Lust haben, etwas dafür tun zu müssen?

Anderes Thema, das vielleicht noch nicht alle mitbekommen haben, aber ein ähnliches Problem veranschaulicht. Aktuell ermittelt die Polizei nach dem traditionellen Hoffest der SPD-Bundestagsfraktion, auf dem mehreren Frauen mutmaßlich K.O.-Tropfen verabreicht wurden. An dem jährlichen Fest nehmen vor allem SPD-Bundestagsabgeordnete, ihre Mitarbeiter_innen und Beschäftigte der Fraktion teil. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz war bei diesem Fest Anfang Juli unter den Gästen. Zwar ist bislang weder geklärt, ob die Droge, die oft mit dem Ziel eingesetzt wird, andere zum Sex zu nötigen oder zu vergewaltigen, tatsächlich verabreicht wurde und ob es eine Person mit SPD-Bezug war, dennoch möchte ich auf einen Aspekt eingehen, der anhand der Reaktionen auf die Vorwürfe sichtbar wird. Bei Twitter las man von Männern vor allem Reaktionen wie: ,Hoffentlich wird der Täter gefunden und zur Verantwortung gezogen.‘ Falsch ist dieser Wunsch natürlich nicht, aber er geht am Kern des Problems vorbei. Sexualisierte Gewalt bekämpft man gesamtgesellschaftlich nicht mit dem Spruch: „Haltet den Dieb!“

Mich macht es recht ratlos – und auch wütend – wenn insbesondere cis Männer, die im politischen Umfeld arbeiten und sich für modern halten, immer noch nicht erkannt haben, dass ihre Haltung, unbeteiligt zu sein, geschlechtsspezifische Gewalt mit ermöglicht. Denn das massive Gewalt-Problem, das wir auch in Deutschland haben, setzt sich nicht aus einer Masse von Einzeltätern zusammen, die bedauerlicherweise übergriffig werden oder ihre Macht gern durch körperliche Kraft gegen Schwächere demonstrieren. Diese Gewalt steht im Kontext der Männlichkeitsbilder, die gesellschaftlich hergestellt werden, die gewünscht sind, belohnt werden, für cis Männer Vorteile bieten.

Dieser Tweet und der folgende Thread bringen es gut auf den Punkt:

Diese Vorteile werden auch von den Männern genutzt, die nie gewalttätig werden. Ebenso gibt es viele Täter in den Gruppen, die patriarchale Gewalt nicht als ein Problem verstehen, das sie angeht und an dessen Abschaffung sie beteiligt sein müssen: Auch Menschen in hohen beruflichen Positionen, mit viel Bildung und guten Einkommen schlagen bisweilen ihre Partner_innen oder kippen einer Kollegin K.O.-Tropfen ins Glas, um sie sexuell zu missbrauchen. Es gibt Forschung dazu, diesen Umstand kann jede_r kennen. Wie oft fragen die cis Männer, die jetzt über die mutmaßlichen Vorfälle beim SPD-Sommerfest entsetzt sind, was sie dazu beitragen können, dass diese Gewalt nirgendwo mehr passiert? An welchen Stellen haben sie sich schon dagegen engagiert?

Wie viele von euch kennen Täter? Ich kenne welche. So wie die meisten FLINTA* welche kennen. Entweder, weil sie selbst von sexualisierter oder häuslicher Gewalt betroffen waren (und die Täter_innen selten Fremde sind, sondern Menschen, die man bereits kennt), oder weil Freund_innen ihre Erlebnisse teilen. Man fühlt sich dieser Gewalt sehr nah, wenn man weiß, wie nett, gebildet, lustig der Partner einer Freundin/Schwester/Kollegin doch war, und sie trotzdem geschlagen hat. Oder wenn ein beruflicher Kontakt, den man für einen super Typen hielt, dann doch keiner war. Die meisten cis Männer leben frei von diesem Gefühl, haben es nie gespürt und vertrauen den anderen in ihrem Umfeld. Sie ziehen so gut wie nie in Erwägung, dass ihr Kumpel vielleicht einer ist, der ein Nein übergeht oder weiß, wo er K.O.-Tropfen beziehen kann.

Fair wäre es, wenn sich vor allem cis Männer dieser Gewalt nah fühlen würden und diese Nähe als Anlass nehmen würde, die Strukturen, die diese Gewalt begünstigen, aus der Welt zu schaffen. Sollte nicht jeder wissen, was man tun kann, damit diese Gewalt weniger wird? Ist ein „Ich hoffe, der Typ wird geschnappt“ euch nicht zu wenig? Gewalt, die von Männern ausgeht, ist eines der wenigen Themen, das viel mehr Mansplaining braucht. In einer Gesellschaft, in der alle irgendwann gleichberechtigt leben, müssten cis Männer sich eigentlich solange gegenseitig damit zutexten, wie sie es hinbekommen, dass andere nicht mehr unter patriarchalen Macht- und Ohnmacht-Gesten leiden, bis es geschafft ist. Wessen Aufgabe soll es denn sein, wenn nicht die Aufgabe der Männer, die gerade zwischen 30 und 45 sind, patriarchale Gewalt ein für alle Mal zu beenden? Treten die cis Männer meiner Generation bloß in die Fußstapfen Älterer, für die Gleichberechtigung auch nur Gedöns war?

Es gehört ja mittlerweile zum guten Ton von Politikern, sich für Gleichberechtigung auszusprechen. Manche drehen sogar Videos zum 8. März, in denen sie sich als Feminist bezeichnen, zum Beispiel Olaf Scholz in seiner Zeit als Bundesfinanzminister. Folgen für das politische Handeln hat das dann selten. Scholz hat zum Beispiel für die Corona-Hilfen kein Gender-Budgeting angewandt, obwohl Franziska Giffey es als Frauenministerin thematisierte. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass Männer wirtschaftlich viel mehr von den Hilfen profitiert haben.

Im Koalitionsvertrag der Ampel steht der ambitionierte Satz, Gleichberechtigung solle innerhalb der nächsten zehn Jahre erreicht werden. Aber nach Maßnahmen, die das erreichen könnten, sucht man im Koalitionsvertrag dann vergeblich. Pink-Washing nennt man diese Rhetorik auch.

Ja, das klingt alles etwas zynisch und der ein oder andere, der das liest, findet das vermutlich nicht fair. Aber, wer Gleichberechtigung richtig findet, der kann es sich nicht bequem damit machen, dass er vom Status quo profitiert und die Verantwortung dafür, dass die Gesellschaft gerechter wird, bei den Menschen abladen, die gerade oft benachteiligt werden. Denn das ist die noch mal faulere Version von: „Ich mache die Hälfte im Haushalt, wenn meine Partner_in mir sagt, was ich machen soll.“

Dass seit Beginn der Pandemie vor allem Mütter ihre Arbeitszeiten reduziert haben und damit Geld, Karrierechancen und Rentenpunkte verlieren, geht vor allem diejenigen etwas an, für die es bequemer ist, wenn ihre Partnerin weniger arbeitet. (Ja, Lohnunterschiede sind ein Problem, aber dann engagier dich halt für Equal-Pay. Der Pay-Gap schließt sich noch langsamer, solange zufälligerweise kaum ein Vater in Teilzeit geht oder man es okay findet, dass soziale Berufe schlechter entlohnt werden als technische Ausbildungsberufe.) Dass im jetzigen Haushaltsentwurf kein Geld für den so genannten Partner_innenschutz vorgesehen ist (zwei Wochen bezahlte Freistellung nach der Geburt eines Kindes für das andere Elternteil, überwiegend cis Männer), liegt auch daran, weil es diejenigen, die so Zeit mit ihrem Kind geschenkt bekommen und ihre Partnerin besser unterstützen könnten, diese familienpolitische Maßnahme nicht so doll interessiert.

Und dabei gibt es sogar eine Seite mit allen Infos bei der Men's Health, für die Marco Krahl das Thema seit Langem begleitet.

Desinteresse, etwas als Thema von anderen verorten, sich nicht genug zu fragen, was eine gesellschaftliche Frage mit einem selbst zu tun hat, ist verdammt wirkmächtig, wenn man Teil einer privilegierten Gruppe ist. Das gilt für alle Gerechtigkeitsthemen, auch länderübergreifend. Aber gerade für Themen auf nationaler Ebene, die mit Gleichberechtigung und Selbstbestimmung zu tun haben, ist die Überwindung des Desinteresses nicht komplex und nicht zu viel verlangt. Sich dafür zu interessieren ist unverzichtbar, um überhaupt zu verstehen, wie unsere Gesellschaft funktioniert, wie sie sich entwickelt, was Herausforderungen sind.

In dieser Hinsicht bewegt mich zum Beispiel besonders, wie viele Menschen, die öffentlich Einfluss haben, bislang nicht verstehen, wie groß die Care-Krise bereits jetzt ist, wie sehr uns dieses Thema in Zukunft beschäftigen wird. Es wird nicht schön. Auch die Idee „Wir lösen die Finanzierung der Renten mit einer höheren Frauenerwerbsquote“ ist derart unterkomplex, dass ich es nach wie vor unfassbar finde, dass eigentlich kluge Menschen nicht sehen, wo ihre Denkfehler sind. Man muss sich in extrem homogenen Blasen bewegen, um anzunehmen, dass es für jede erwachsene Person leicht möglich sei, in Vollzeitjobs zu arbeiten und dass diejenigen, die es derzeit nicht tun, den Tag mit Kaffee und Kuchen verbringen.

Eine Kaffeefahrt an die Orte, in denen Kindergärten mittags schließen und Grundschulen keine Hortbetreuung anbieten, könnte der erste Schritt gegen diese Bildungslücken sein. Mit ein wenig mehr Interesse wird man unzählige weitere Lebenssituationen kennenlernen, über die man versteht, dass Fachkräftemangel und Rentenfinanzierung nicht so einfach zu lösen sein werden, wie derzeit oft suggeriert wird.

Und wie der Fachkräftemangel damit zusammenpasst, dass gerade die Förderung für Sprachkitas ausläuft, weil Sparen für den Bund offenbar wichtiger ist, als bessere Bildungschancen für mehr Kinder, muss mir auch noch mal jemand erklären.

Aber bevor der Rant an dieser Stelle noch zehn Seiten weitergeht, entlass ich euch an dieser Stelle ins Wochenende. Danke fürs Lesen & bis bald

Teresa

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