Abschied von Bayern Waren die acht Monate bis zur Hochzeit knapp bemessen, um aus einer erst fünfzehnjährigen bayerischen Prinzessin die künftige Kaiserin von Osterreich zu machen, so ließen sie Sissi doch trotz der vielen neuen Verpflichtungen genügend Zeit, sich von ihrer geliebten Heimat zu verabschieden. Und sie wusste diese Zeit zu nutzen. Im Winter hatte sich Sissi so weit an das neue Leben gewöhnt, dass sie wieder Zeit fand für die fantasievollen Spiele mit Gackel. Vor allem aber nutzte sie jede Gelegenheit, um das zu tun, was ihr am liebsten war: Reiten. Die Intensität, mit der Sissi ritt, war damals so ungewöhnlich für eine junge Frau aus adeligem Hause, dass die Erzherzogin Sophie ihrem Sohn Franz Joseph auftrug, sich diese Sache einmal aus nächster Nähe anzusehen. Der Kaiser musste nicht zweimal gebeten werden, hatte er doch eine »elegante Reithaltung« seiner zukünftigen Frau zu den wichtigsten Kriterien bei seiner Wahl erklärt. Nun sah er Sissi zum ersten Mal im Sattel und war sogleich begeistert. »Nebst vielen wichtigeren guten Eigenschaften reitet sie charmant«, schrieb er an seine Mutter. Er und Sissi ritten bei seinen Besuchen in Possenhofen und München immer wieder gemeinsam aus. Ihre Liebe zu Pferden gehörte neben ihrer Naturbegeisterung zu den wenigen Leidenschaften, die die beiden jungen Leute von Anfang an verband. Nicht von ungefähr schenkte Sissi dem entzückten Franz Joseph zu Weihnachten ein Porträtbild, das sie zu Pferde zeigte.Möchten Sie wissen wie es weitergeht? Lesen und erfahren Sie alles über die Höhe und Tiefen ihres schicksalhaften Lebens, das nicht erst seit der Ermordung in Genf vor 120 Jahren bis heute Millionen von Menschen gerührt hat.Bestellen Sie hier das eBook oder das Taschenbuch!Vergessen Sie unseren kostenlosen Newsletter nicht. Mit der SISSILIFE Newsletter erhalten Sie regelmäßig neue Beiträge über SISSI – über Wahrheiten und Legenden ihres schicksalhaften Lebens.

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