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Sonnige Sonntagsgrüße!

Hallo ihr Lieben, hallo vor allem an alle neuen "steady-Flauschis"!

Danke für eure Unterstützung, dass ihr meinen Newsletter weiterempfehlt und ich so mit euch in Verbindung bleiben darf. Denn:

Ich bin erschöpft, habe aber auch das Gefühl, dass die Dinge sich fügen. Allmählicher Abschied von Twitter, das seit 1 3/4 Jahren bezogene Heim im Fediverse fühlt sich an wie die gute Schwester des toxischen blauen Vogels. Es hat etwas von einer surrealen Anziehung, einem Milliardär dabei zuzusehen, wie er die Plattform zerstört, die marginalisierten Gruppen lange ermöglicht hat, weltumspannend zu kommunizieren. Von den Protesten im Iran bis zu #MeToo, alles wichtige Ereignisse und Debatten, die ohne Twitter undenkbar sind. Aber es zukünftig wohl sein müssen.

Musk wird dafür gefeiert, dass er alle feuert und mit einer "Rumpfmannschaft" die Plattform am Laufen hält. Musk-Fanboys sind vielleicht mit das Toxischste dieses Systems. Denn schaut euch gern an, was in Sachen Diversität gerade passiert. DAS ist nicht meine Plattform.

So habe ich jetzt ein Patreon Konto für Mastodon und einen kleinen Dauerauftrag für meine so genannte Instanz eingerichtet, denn gute Dinge brauchen Geld, wenn sie gut bleiben sollen. Bei Twitter bezahlten wir mit unseren Daten - vielleicht wird zumindest einigen von uns jetzt klar, was das bedeutet. Vor allem in einer Welt, in der Miliardäre sich einfach so große Plattformen einkaufen können, ohne dass es staatlichen Schutz von diesen gibt.

Viel Diskussion gibt es auch bis heute um den Unfalltod einer Radfahrerin in Berlin - ich denke, ich muss darauf nicht mehr eingehen. Die zwei Menschen, die nach ihr auf den Straßen Berlins starben, haben wir schon nicht mehr kennenlernen dürfen, da ihr Schicksal nicht interessiert - zumindest Jene nicht, die den Unfalltod gegen die Letzte Generation instrumentalisiert haben.

Zur Versachlichung der Debatte habe ich mich mit zwei Experten unterhalten - Oliver als Hauptkommissar und Jan als Rettungssanitäter fanden sehr deutliche Worte über die allstündlichen Behinderungen, die ihnen durch Pkw in Berlin entstehen.

Hier lernt ihr dann auch gleich das zweite "Gute" kennen: Neben meinem Kanal auf YouTube habe ich seit Etablierung meines dritten Accounts im Fediverse auch einen auf Peertube - der bisher kaum nachgefragt wurde und jetzt schon 1.530 Abonnent:innen hat.

https://tube.tchncs.de/w/iezT9Y8x5EkYvgaZs9g9zo

Ebenfalls ziemlich erhellend fand ich die aktuelle Folge von Piratensender Powerplay mit einem Bild als Vergleich.

https://www.veed.io/view/e1348b76-3579-458b-93d6-1d474a8e22ad

Was mich auch zu einem weiteren Ärgernis - SORRY! - bei Twitter bringt: Reichweitenstarke Account posten Mitschnitte aus Talkshows und Sendungen ohne Untertitel, so dass Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, nicht ad hoc partizipieren können. Im Fediverse schildern Blinde und Menschen ohne Gehör, dass es anscheinend eine größere Sensibilität zur Barrierefreiheit gibt. Ich hoffe, das bleibt so - ich achte jedenfalls darauf, auch wenn es enorm Aufwand ist, diese zu erstellen :D

Ich war spontan zu Gast in der Aktuellen Stunden vom WDR. Thema: Das Abrutschen von Deutschland um drei Plätze im internationalen Klimaranking, was vor allem auf den Verkehrssektor zurückzuführen ist.

https://tube.tchncs.de/w/uwzi7ee9YuPtgcrVuiRQmZ

Hier geht es zum Gutachten von Germanwatch in Gänze.

https://www.germanwatch.org/de/87632

Das hier ist eine Studie von Greenpeace, die aufzeigt, dass der Transformationsunwillen der Autoindustrie schlichtweg auch ein wirtschaftliches Risiko darstellt. Müsste die FDP eigentlich interessieren...

Dazu ein Stück vom Deutschlandfunk.

https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/greenpeace-studie-autoindustrie-plant-mit-zu-hohen-verbrenner-absaetzen-fuers-1-5-grad-ziel

Die Ereignisse rund um die Weltklimakonferenz lasse ich noch sacken. Wichtige Stimmen haben die Einschätzung, dass bei weitem nicht genug erreicht wurde.

Und die "Wirtschaftselite" scheint eh keine Lust zu haben. Super! 

https://www.wiwo.de/erfolg/management/studie-fast-70-prozent-der-wirtschaftselite-haelt-die-klimaneutralitaet-bis-2045-fuer-unrealistisch/28817630.html

Dem entgegensetzen möchte ich den Mut und den Optimismus, den Maja Göpfel ausstrahlt - mit ganz konkreten Hinweisen zur Transformation.

https://www.wiwo.de/erfolg/management/studie-fast-70-prozent-der-wirtschaftselite-haelt-die-klimaneutralitaet-bis-2045-fuer-unrealistisch/28817630.html

Ebenfalls positiv finde ich diesen monatlichen Newsletter.

Welcome friends, this is Climate Psyched, a newsletter where we write  about all things related to how we act and react in the climate and  environmental crises.

Working in the climate psychology field inevitably entails encountering the following questions: “What gives you hope?” “Should we feel hope?” “Does feeling hope hinder us from taking action?”

https://climatepsyched.substack.com/

Genießt den Sonntag, seid gut zu euch!

Eure Katja

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