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Bei der Schriftsteller*innenvereinigung PEN kracht’s gewaltig: Deniz Yücel hat keinen Bock mehr, Präsident „dieser Bratwurstbude“ (O-Ton) zu sein. Was ist da los? Wir klären auf! Außerdem: Wir haben den Film zu Sibylle Bergs neuem Roman „RCE“ geschaut, und wir haben Meinungen.

Dann geht’s los mit kontroverser kanadischer Nationalliteratur, die jetzt in einer Neuauflage erscheint: Marian Engels „Bär“ erzählt von einer einsamen Archivarin, die sich auf einer abgelegenen Flussinsel in einen Bären verliebt – mit allem drum und dran, wenn Ihr versteht, was wir meinen. Sind die Kanadier*innen etwa bär-vers oder ist das wirklich Kunst?

Nach sexy Bärenfell (*hust hust*) folgt, na klar, „Pornographie“: Ganz ehrlich, Leute, das ist ebenfalls ein Stück hochseriöse Nationalliteratur in Neuauflage, diesmal aus Polen! Witold Gombrowicz‘ psychologischer Anti-Roman über zwei Städter, die während des Zweiten Weltkriegs Teenager vom Lande gaslighten wollen, hat mit Pornos nix zu tun, ist aber trotzdem anspruchsvoll krass sowie krass anspruchsvoll.

Und zum Schluss geht’s um Bienchen und Blümchen: Der kürzlich verstorbene Grazer Großschriftsteller Gerhard Roth legt mit seinem letzten Roman „Die Imker“ eine Dystopie vor, die den Aufbau einer postapokalyptischen Gesellschaft entwirft. Wird das bald zum Buchpreis-Kandidaten? Wir investigieren!

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