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Folge 244: Make Literatur sexy again

Die drei Oberstyler vom anekdotenlastigen Pornopodcast sind zurück und haben sexy News im Gepäck: Unser Buchmessenbuddy Ferdinand Schmalz hat sehr zu Recht den Arthur-Schnitzler-Preis gewonnen – wir gratulieren! Und: Die feministische nigerianische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie modelt jetzt für Dior – wir investigieren! Und dann: Der exzentrische französische Schriftsteller Michel Houellebecq hat angeblich auch einen neuen Nebenjob, nämlich als Pornodarsteller: Wir eskalieren!

Die erste Neuerscheinung der Woche kommt von Virginie Despentes, deren Subutex-Trilogie im papierstauesken Legenden-Regal einen Ehrenplatz hat. „Liebes Arschloch“ ist ein – haltet Euch fest! – postmoderner Briefroman über Geschlechterrollen und die Kraft der Kommunikation, niedergeschrieben in Despentes-typischer auf-die-zwölf-Manier.

Von verbaler geht’s zu körperlichen Randale: Jan Carson erzählt in „Firestarter“ davon, wie sich die Gewalt im Nordirlandkonflikt über Generationen weitervererbt. Wie kann der Teufelskreis gestoppt werden, wo liegt die persönliche Verantwortung der Protagonisten?

Und wir bleiben in Irland: Claire Keegan erzählt in ihrer Kurzgeschichte „Das dritte Licht“ aus Sicht eines Mädchens aus ärmlichen Verhältnissen von einem Sommer bei liebevollen Pflegeeltern. Die Verfilmung ist derzeit für einen Oscar nominiert.

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