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Folge 245: Ab an die Landstraße

Wir starten mit einem bunten Newsticker im Vorgeplänkel! Jubel in Finnland: Sofi Oksanen bekommt den Usedomer Literaturpreis – Entsetzen in Frankreich: Michel Houellebecq wehrt sich gegen angebliche Falschbehauptungen im Porno – Animal Farm in Simbabwe: „Glory“ von NoViolet Bulawayo erscheint auf Deutsch.

Dann geht es direkt zu einer heiß ersehnten Neuerscheinung! Mit „Monde vor der Landung“ legt Clemens J. Setz nach fast acht Jahren endlich wieder einen Roman vor. Im Mittelpunkt steht eine schillernde Gestalt der jüngeren Geschichte: Peter Bender, der seit den 1920 Jahren als vehementer Verfechter der sogenannten Hohlwelttheorie auftrat. Was trieb den Mann an und welcher Zusammenhang besteht zu Kanye West? Das und mehr klären wir – unter anderem mit dem Autor persönlich!

Mit „Die Goldene Höhle“ gibt Philosophieprofessor Cătălin Partenie seinen Einstand als Romanautor. Im titelgebenden Unterschlupf treffen sich 1988 drei Freund*innen, um bei Musik und mühsam erbeutetem Essen dem tristen Alltag in Rumäniens Diktatur zu entfliehen. Ob uns dieser osteuropäische Coming-of-Age-Roman überzeugen kann? Wir haben drei deutliche Meinungen zu bieten!

Zum Abschluss reisen wir in die Schweiz, wo eine ganze Familie unter dem gewalttätigen Vater leidet. „Lieblingstochter“ erzählt von brutalen und eigentlich offensichtlichen Misshandlungen – und einem Dorf, das wegschaut. Solltet ihr einen genaueren Blick auf das Debüt von Sarah Jollien-Fardel werfen? Auch das erfahrt ihr in unserer neuen Folge!

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