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Es ist soweit: Die finale Folge des Buchpreis-Battle-Royale ist da! Infos zum Österreichischen Buchpreis haben wir natürlich auch, und zwar in einem Exclusive auf unserer Steady-Seite!

In Sachen Deutscher Buchpreis starten wir in unserer aktuellen Folge mit Gabriele Riedles „In Dschungeln. In Wüsten. Im Krieg.“ In einem sogartigen stream-of-consciousness beleuchtet die Erzählinstanz die psychologischen Auswirkungen einer ganz besonderen Profession: Kriegsberichterstatter*in.

Danach geht’s hinter die Kulissen der Kunst: In Dagmar Leupolds „Dagegen die Elefanten!“ treffen wir einen Mann, der im Theater unsichtbar bleibt. Er ist Garderobier und verliebt sich in die Notenumblätterin – dann findet er in einem zurückgelassenen Mantel eine Pistole…

Next stop: Nordkorea. Andreas Stichmann erzählt in „Eine Liebe in Pjöngjang“ von einer deutschen Kulturdelegierten, die eine besondere Beziehung mit einer nordkoreanischen Agentin mit Germanistikstudium eingeht: Wer ist diese Sunmi wirklich?

Das Thema Identität steht auch im Mittelpunkt von Slata Roschals „153 Formen des Nichtseins“. In Fragmenten und Ideenblöcken untersucht Protagonistin Ksenia ihr eigenes Sein als Russin und Deutsche, Jüdin mit Sozialisierung bei den Zeugen Jehovas, Mutter und Frau, Wissenschaftlerin und Schriftstellerin.

Und als exemplarisches Buch für die gesamte Longlist geht es am Schluss um „Phlox“ von Jochen Schmidt: Ein Roman über Ostdeutschland, in dem es nicht etwa um das in diesem Jahr literarisch heiß diskutierte Thema der Baseballschlägerjahre geht, sondern, weitgehend verstörungsfrei, um Natur, das Alltägliche und den Abwasch.

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