Zum Hauptinhalt springen

Der International Booker Prize 2022 wurde vergeben: Wir gratulieren Autorin Geetanjali Shree und Übersetzerin Daisy Rockwell zum Sieg für „Tomb of Sand“! Doch in der heutigen Sonderfolge sprechen wir nicht nur über den Roman, der zum besten ins Englische übersetzten Buch gekürt würde. Ihr bekommt die volle papierstaueske International-Booker-Dröhnung: Wir stellen euch gleich acht der insgesamt dreizehn nominierten Titel genauer vor, besprechen die dazugehörigen Juryentscheidungen und lassen den Juryvorsitzenden Frank Wynne höchstpersönlich zu Wort kommen (Bonushörtipp: Unser vollständiges Interview mit Frank Wynne ist ab heute frei verfügbar für alle!).

Zum Auftakt stellen wir euch ein paar Titel vor, für die es nach der Longlist nicht weiterging: Dabei ist eine Kurzgeschichtensammlung aus Dänemark („Nach der Sonne“ von Jonas Eika), queere Autofiktion aus Südkorea („Love in the Big City“ von Sang Young Park), ein komplexes Sozialdrama aus Brasilien („Phenotypes“ von Paulo Scott) und ein französisches Debüt über eine extreme Mutter-Tochter-Beziehung („Die Entflohene“ von Violaine Huisman).

Auf der Shortlist schauen wir noch einmal genau auf einen argentinischen Krimi („Elena weiß Bescheid“ von Claudia Piñeiro), magische Kurzgeschichten aus Südkorea („Cursed Bunny“ von Bora Chung) und das Finale des noch nicht auf Deutsch erschienenen norwegischen Mehrteilers „A New Name: Septology VI-VII“ von Jon Fosse.

Und na klar, den Siegertitel besprechen wir natürlich auch: Geetanjali Shrees indisches Epos „Tomb of Sand“.

Nur Mitglieder, die Zugang zu diesem Post haben, können Kommentare lesen und schreiben.