Willkommen zum Jahresendspurt! Kurz bevor 2021 Tschüss sagt, hauen wir nach heißen Literaturnews im Vorgeplänkel (u.a. mit dabei: Mr. Keanu Reeves!) noch eine Sonderfolge raus. Heute haben wir drei Bücher dabei, bei denen nicht nur die Handlungen, sondern auch die Biografien der Autorinnen genug Stoff für die große Leinwand bieten. Vorhang auf für drei Schriftstellerinnen, die es sich zu entdecken lohnt!

Ein Hochstapler, ein Musiker, ein Bankier und ein Revolutionär: In „Das Weib ist ein Nichts“ von Mela Hartwig gerät die junge Bibiana nacheinander an vier Männer, die sie alle für ihre eigenen Zwecken missbrauchen. Bei Erstveröffentlichung im Jahr 1929 sorgte der feministische Roman für einen Skandal, wie aktuell wirkt er fast 100 Jahre später?

Als visionär und zukunftsweisend wurde das Werk des vermeintlich männlichen Science-Fiction-Autors James Tiptree Jr. gelobt – die spätere Enthüllung, dass es sich bei dem Pseudonym um die Autorin Alice B. Sheldon handelte, sorgte für großes Aufsehen. Die Kurzgeschichtensammlung „Houston, Houston!“ bietet einen guten Überblick über die kreative Vielfalt der Psychologin und Ex-CIA-Mitarbeiterin.

Vicki Baum war in der Weimarer Republik eine echte Starautorin: Ihr Roman „Menschen im Hotel“ wurde am Broadway aufgeführt und mit Greta Garbo verfilmt. Im titelgebenden Berliner Grand Hotel treffen die verschiedensten Charaktere aufeinander und erschaffen so ein facettenreiches Abbild der Großstadt der 1920er Jahre.

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