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Die Nominierungen für den Dublin Literary Award werden von einer bestimmten Berufsgruppe zusammengestellt: Bibliothekar*innen aus aller Welt dürfen hier Bücher nominieren, die im Original oder übersetzt auf Englisch erschienen sind. 79 internationale Werke haben es so in diesem Jahr auf die Longlist geschafft, und wir haben ein paar alte Bekannte darunter entdeckt.

In ihrem Debüt „Zusammenkunft“ schildert Natasha Brown den Alltag einer schwarzen Frau in der Londoner Hochfinanz. Die Protagonistin hat große Teile ihres Lebensplans erfüllt, fühlt sich aber dennoch nicht angekommen: Zu groß scheinen die Barrieren aufgrund ihrer Herkunft und Hautfarbe.

Mit „Damenbart“ legt die Journalistin Sarah Pines ihre erste Arbeit als Schriftstellerin vor. Die 17 Kurzgeschichten erzählen von einsamen Menschen, ihrer Sehnsucht nach Vergangenem und ihrer Angst vor der Zukunft.

Intergenerationale Traumata und eine Familiengeschichte, die von Männern geprägt wird: In Lea Draegers Debüt „Wenn ich euch verraten könnte“ wird ein 13-jähriges Mädchen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, weil sie nicht mehr isst und spricht. Findet sie hier ihre Worte wieder?

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