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Die Pulitzer-Preise 2022 wurden vergeben! Im Vorgeplänkel stellen wir euch die Auswahl der Gewinner*innen in den literarischen Kategorien näher vor – und ein wenig Musik ist natürlich auch mit drin!

Dann starten wir mit einem Zukunftsszenario, in dem die Vermüllung der Ozeane auch für Landbewohner*innen direkte Konsequenzen hat. „Der Mann mit den Facettenaugen“ des taiwanesischen Autors Wu Ming-Yi ist ästhetisch anspruchsvoll und komplex erzählt, aber: Ist das wirklich eine Öko-Dystopie oder eher eine erschreckend baldige Realität? Wir klären auf!

Als nächstes nimmt uns ein irischer Autor mit nach Südspanien: Dort warten zwei alternde Gangster auf der Suche nach einer vermissten Frau auf die Ankunft der „Nachtfähre nach Tanger“. Parallel zur Hauptgeschichte schildert Kevin Barry die brutale Vergangenheit seiner Charaktere. Ein Buch, das einige Überraschungen parat hat – ob die zünden?

Und dann geht’s ab nach Hause – zumindest für Bryan Washington mit seiner Kurzgeschichtensammlung „Lot. Geschichten einer Nachbarschaft“. Die Protagonist*innen der Storys bewegen sich innerhalb der Straßen, Plätze und Viertel der texanischen Großstadt Houston auf einander zu und voneinander weg. Kann uns diese literarische Huldigung der Heimat des Autors überzeugen?

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