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Folge 233: Contenance… nicht!

Heute starten wir mit einem Tipp für ein Weihnachtspräsent, mit dem ihr euren Liebsten das ganze Jahr Freude bereiten könnt: Die Mitgliedschaft in unserer Steady-Community gibt es jetzt auch zum Verschenken! Außerdem im Vorgeplänkel: Neuigkeiten zum Schweizer und zum Bayerischen Buchpreis sowie zu den National Book Awards – der Preislistenpodcast eures Vertrauens hat alle Infos für euch.

Los geht’s mit einem Debüt von Christian Meyer: Erik kehrt zur Beerdigung seiner Jugendfreundin Neele zurück in sein Heimatdorf, das von allen nur „Flecken“ genannt wird. Die Konfrontation mit der Vergangenheit und einem Familiengeheimnis rückt die frühere Freundschaft zwischen dem asexuellen und aromantischen Erik und der in ihn verliebten Neele in ein neues Licht. Ist das ein Dorfroman, ein Drama oder eine gesellschaftliche Diskussionsgrundlage? Wir klären auf!

Danach widmen wir uns erneut dem amerikanischen Pulitzer-Preisträger Cormac McCarthy – weil wir es können! Nach „Der Passagier“ ist mit „Stella Maris“ nun das wortwörtliche Geschwisterbuch erschienen. Denn hier steht Alicia, die Schwester des Protagonisten aus Teil 1, im Mittelpunkt: Im Dialog mit ihrem Therapeuten nimmt sie die Lesenden mit auf eine Reise durch Philosophie, Mathematik und Physik – und stellt dabei auch die Erzählung über ihren Bruder in Frage. Klingt kompliziert? Wir machen es verständlich!

Zum Abschluss geht’s an die Ostsee: Dorthin flieht Lisbeth, um dem Alltagstrott mit Mann und Baby zu entkommen. Zufällig trifft sie „Die Kriegerin“, mit der sie vor vielen Jahren gemeinsam die Grundausbildung bei der Bundeswehr absolvierte. Beide Frauen haben schon viele Erfahrungen in Sachen Gewalt gesammelt und gehen verschieden damit um. Doch welcher Weg ist der richtige, wenn es ihn überhaupt gibt? Wir gehen diesen Fragen, die Helene Bukowski in ihrem zweiten Roman aufwirft, genau nach!

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