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Folge 250: A Song of Ice and Land

Euer Lieblingspodcast ist in Feierlaune! Das liegt nicht nur daran, dass wir heute die 250. Folge Papierstau zelebrieren, wir haben noch weitere spannende Neuigkeiten: Wenn diese Show online geht, sind wir unterwegs nach Island – mehr verraten wir im Vorgeplänkel! Zu verdanken haben wir diese literarische Reise unserer weltbesten Steady-Community, und in der heutigen Sonderfolge stimmen wir uns mit ausgewählter politischer Literatur aus und über Island ein.

Den Auftakt macht der bislang einzige isländische Literaturnobelpreisträger Halldór Laxness. In „Atomstation“ schildert er die politisch brisante Situation des Landes nach Ende des Zweiten Weltkriegs: Die Unabhängigkeit von Dänemark ist noch ganz frisch, als die USA auf der Insel einen Militärstützpunkt errichten möchten – viele Bewohner*innen sind alles andere als begeistert. Mitten in dieser Gemengelage zieht die junge Ugla aus dem ländlichen Norden nach Reykjavík und findet sich mitten im Weltgeschehen wieder.

Auch in „Miss Island“ von Auður Ava Ólafsdóttir verschlägt es eine junge Isländerin in die Hauptstadt. 1963 möchte Hekla in Reykjavík Schriftstellerin werden, doch ältere Herren raten ihr stattdessen tätschelnd zu einer Teilnahme am titelgebenden Schönheitswettbewerb. Auch Heklas jung verheiratete Freundin und ihr schwuler Freund versuchen, sich einen Platz in der konservativen Gesellschaft zu erkämpfen.

Jón Gnarr ist als Autor, Komiker, Politiker und vor allem einzigartiger Exbürgermeister von Reykjavík bekannt. In seiner Jugend war er ein anarchistischer Punk, mit dem seine Eltern nicht mehr zurechtkamen. In „Der Outlaw“, dem dritten Teil seiner autobiografischen Reihe, erzählt Jón Gnarr von seinen wilden Jugendjahren zwischen Erziehungsanstalt, Drogenrausch und Penisverkrümmung.

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