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#290 ("Die Stadt und ihre ungewisse Mauer" - Haruki Murakami, "Berghütte" - Fanny Desarzens, "Iowa" - Stefanie Sargnagel)

Hate bait kann recht ertragreich sein: Kabarettistin Monika Gruber haut in ihrem neuen Buch unterirdische Aussagen über eine Buchbloggerin raus, das Internet kocht, die Medien berichten, der Verlag nimmt Stellung, das Internet kocht mehr, die Medien berichten mehr, der Verlag nimmt nochmal Stellung.... und Gruber kassiert ab. Wir haben Meinungen zu diesem Clusterfuck.

Zur Besprechung unseres ersten Romans haben wir uns einmal mehr die unfassbar großartige Ursula Gräfe eingeladen. Die mit dem prestigereichen Noma-Preis ausgezeichnete Japanologin hat fast alle Werke von Haruki Murakami übersetzt, so auch seinen neuesten Streich "Die Stadt und ihre ungewisse Mauer". Was wir vom verweisreichen Motiv-Remix halten und wo Ursula und wir die geheimnisvolle Stadt vermuten, erfahrt Ihr in der Folge!

Für ihren Debütroman "Berghütte" erhielt Fanny Desarzens gleich mal den Schweizer Literaturpreis 2023. Im kompakt erzählten Buch geht es um die Freundschaft dreier Männer auf 2000 Metern Höhe. Ein Kammerspiel in der Weite der Berge? Ein postmoderner Heimatroman? Wir investigieren.

Und zu guter Letzt reisen wir in den von uns bekanntlich heiß geliebten Mittleren Westen der USA: Das österreichische Universalgenie (jup!) Stefanie Sargnagel berichtet in "Iowa" von ihrer Zeit als Dozentin für Kreatives Schreiben im titelgebenden Bundesstaat. Knarren, Feminismus, Punkrock, Kinderwunsch, fragwürdige Speisen - La Sargnagel hat so einige Beobachtungen angestellt.

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