Zum Hauptinhalt springen

Folge 242: Ich leb‘ nur noch durch Zynismus

Der Preislistenpodcast munitioniert sich für die diesjährigen Diskussionen über Qualitätsmaßstäbe in der Gegenwartsliteratur: Popliteraturtheoriepapst Moritz Baßler hat mit „Populärer Realismus: Vom International Style gegenwärtigen Erzählens“ eine Bestandsaufnahme feat. Sanyal, Krusche, Kracht etc. rausgehauen, und wir haben Meinungen!

Dann geht’s ab nach „Lapvona“, dem titelgebenden Mittelalterdorf in Ottessa Moshfeghs neuem Roman. Dort wird Hirtensohn Marek vom lokalen Despoten aufgenommen und erlebt vor gar grausamer Kulisse allerlei Abenteuer. Was wir von Moshfeghs neuem Ausflug in die Welt des Grotesken und Ekelhaften halten, erfahrt Ihr in dieser Folge!

Die schwedische Autorin Karin Smirnoff bastelt derzeit an der neuesten Millennium-Trilogie, wir haben derweil ihren Roman „Wunderkind“ im Programm, der druckfrisch auf Deutsch erschienen ist. Darin treffen wir das talentierte Mädchen Agnes, das den Misshandlungen seiner Mutter entkommen will – doch wem kann sie vertrauen?

Und zu guter Letzt geht es um Sunjeev Sahotas dritten Roman „Das Porzellanzimmer“, der die Geschichte der 15-jährigen Mehar erzählt, die im ländlichen Punjab an einen von drei Brüdern verheiratet wird. Jahrzehnte später reist ihr Urenkel aus England zurück nach Indien, um der eigenen Familiengeschichte auf den Grund zu gehen. Ob der Text zu Recht für den Booker Prize nominiert wurde, erfahrt Ihr in unserer Show!

2 Kommentare

Möchtest du die Kommentare sehen?
Werde Mitglied von Papierstau Podcast und diskutiere mit.
Mitglied werden