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#286 („Der stärkste Stoff“ - Norman Ohler, „Im Wahn der Anderen“ - László Krasznahorkai, „Ein heißes Jahr“ - P. Djian)

Die Preislistensaison neigt sich dem Ende zu, und wir schauen auf Neuigkeiten rund um die Verleihung des Booker-Preises, wo nicht nur Vertreter*innen klassischer Medien zu Wort kommen, sondern auch Literaturkritiker*innen aus dem Internet mitreden dürfen – we like! Da der Gewinnertitel „Prophet Song“ zu unserem Redaktionsschluss noch nicht feststand, gibt’s unsere Meinung dazu ab Montag exklusiv für unsere Steady-Community. Dafür haben wir Neuigkeiten zum letztjährigen Booker-Gewinner dabei: „Die sieben Monde des Maali Almeida“ von Shehan Karunatilaka ist ab sofort auch auf Deutsch erhältlich.

Warum ist LSD vor allem als berauschende Droge verschrien, wenn es als Medikament zur Behandlung psychischer Störungen vielversprechende Ergebnisse liefert? In seinem Sachbuch „Der stärkste Stoff“ deckt Norman Ohler Verbindungen zwischen den Nazis und der CIA auf, die unsere Drogenpolitik bis heute beeinflussen. Wir forschen mit (natürlich drogenfrei)!

Gleich mehrere neue Texte hat László Krasznahorkai zu bieten: Die Sammlung „Im Wahn der Anderen“ vereint drei Erzählungen des ungarischen Autors. Darin blickt unser Literaturnobelpreisanwärter der Herzen tief hinein in den menschlichen Wahnsinn (inklusive labyrinthischer Verfolgungsjagden und psychischer Zusammenbrüche). Das ist verstörend – ob auf die gute oder schlechte Weise, klären wir in der Show.

Zum Abschluss haben wir noch einen Roman im Gepäck: 2030 ist in Philippe Djians neustem Werk nicht nur „Ein heißes Jahr“. Es ist auch das Jahr, in dem Protagonist Greg, der schädliche Pestizide herstellt, sich verliebt und sein ökologisches Gewissen entdeckt. Ist das endlich ein literarischer Klimaroman von Format? Wir haben Meinungen.

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