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Folge 231: Pünk

Bei uns trudeln die ersten Vorschauen für die Frühjahrsprogramme 2023 der Verlage ein – und wir sind schon ganz gehypt! Nicht nur, weil wir uns darauf freuen, wieder viele neue Autor*innen mit euch zu entdecken, sondern weil auch einige unserer Favorit*innen mit frischen Werken an den Start gehen! Außerdem im Vorgeplänkel: ARD-Vorsitzender Tom Buhrow ruft zu einer Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf – das fällt dem Bald-Ruheständler ja früh ein…

„Elizabeth Finch“, die Neuerscheinung des britischen Großmeisters Julian Barnes, ist ein überraschend experimenteller Roman: Protagonist Neil schreibt ein Buch im Buch, doch über wen? Bringt er sein eigenes Leben zu Papier, das seiner verstorbenen Professorin Elizabeth Finch oder das eines römischen Kaisers? Wir haben dieses literarische Puzzle zusammengesetzt.

In Mexico wird sie mit Quentin Tarantino verglichen, jetzt ist Karla Zárates zweiter Roman auf Deutsch erschienen: Im Mittelpunkt von „Das letzte Mahl“ steht Koch John Guadalupe, der in einem texanischen Gefängnis die Henkersmahlzeiten der Todeskandidaten zubereitet – bis er selbst einen Mord begehen soll. Ist der Tarantino-Vergleich gerechtfertigt? Wir fällen ein eindeutiges Urteil!

Zum Abschluss unserer heutigen Weltreise geht’s nach Korea. In „Miss Kim weiß Bescheid“ fasst Cho Nam-Joo acht Erzählungen über koreanische Frauen zusammen. Die Storys widmen sich aktuellen gesellschaftlichen Themen von Mobbing bis Missbrauch, immer stark gefärbt von den Auswirkungen patriarchaler Strukturen. Kann die Bestsellerautorin uns erneut überzeugen?

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