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Folge 246: Des Frohsinns fette Beute

Im Vorgeplänkel feiern wir unsere eigene Berlinale: Das Duo Finsterwalder/Kracht liefert mit dem Kinofilm „Sisi & Ich“ eine feministische Gegenerzählung zum dominierenden Kaiserinnen-Kitsch, der Roman „Daisy Jones & the Six“ geht in Serie und das Sachbuch „Meet Me in the Bathroom“ wird zur Doku – wir haben die Infos!

Dann geht’s los mit Percival Everetts Satire „Die Bäume“ (unserer Community aufgrund unserer Booker-Berichterstattung bereits bestens bekannt!). Darin geht es um mysteriöse Morde an Rednecks aus Mississippi, deren Familien mit dem Lynching des 14-jährigen Emmett Till in den 50ern zu tun hatten. Ist das literarische Horror-Blaxploitation oder ein buchgewordener Film von Jordan Peele? Wir klären auf!

Als nächstes erinnern wir uns zurück an einen anderen Booker-Bewerber: Den Sieg von „Shuggie Bain“ hatten wir 2020 bereits vor Veröffentlichung der Longlist vorausgesagt. Jetzt ist Douglas Stuarts neuer Roman auf Deutsch erhältlich: Ist der titelgebende „Young Mungo“, ein homosexueller Teenager mit einer alkoholkranken Mutter, etwa ein Doppelgänger von Shuggie? Wir investigieren!

Und zu guter Letzt geht’s um ein Debüt: Die Psychologin Theresa Pleitner, die einst in einer Flüchtlingsunterkunft arbeitete, schreibt in „Über den Fluss“ – you guessed it! – über eine Psychologin, die in einer Flüchtlingsunterkunft arbeitet. Wie schlägt sich die junge, idealistische Protagonistin im dauerhaften Ausnahmezustand? Und ist das Buch nur gut gemeint oder auch gut gemacht? Wir klären auf!

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