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#279 (Jon Fosse, "Lichtspiel" - Daniel Kehlmann, "Der dünne Mann" - Dashiell Hammett, "Pick me girls" - Sophie Passmann)

Wir wussten, dass es früher oder später passiert: Der Literaturnobelpreis geht an den fantastischen Jon Fosse! Bei uns spricht sein deutscher Übersetzer, der ebenso fantastische Hinrich Schmidt-Henkel, über die Stärken des norwegischen Großschriftstellers.

Dann kommen wir zu einem deutsch-österreichischen Superstar des gedruckten Wortes: Daniel Kehlmann haut mit "Lichtspiel" einen Roman über den Regisseur G. W. Pabst raus, der zwar kein überzeugter Nazi war, aber während des Zweiten Weltkriegs seine künstlerischen Visionen mit Hilfe von Goebbels & Co. umsetzen konnte. Wie viel Schuld hat er auf sich geladen? Und was hat das alles mit Leni Riefenstahl, Heinz Rühmann und einem dementen Talkshowgast zu tun? Wir beleuchten die Qualität des literarischen Materials.

Von Kehlmann zu "Der dünne Mann": Der letzte Roman des großen Hardboiled-Experten Dashiell Hammett ist längst ein Klassiker und soeben in einer Neuauflage erschienen. Der dem Alkohol zugeneigte Protagonist stolpert bei der Suche nach der titelgebenden Person von einer absurden Situation in die nächste. Welchen Wert hat Hammetts Werk heute noch? Wir klären den Fall auf!

Und wir haben noch eine (ha!) Mann im Angebot, nämlich Sophie Passmann: Ihr neues Buch ist laut Verlagsbeschreibung eine Auseinandersetzung mit dem männlichen Blick. Sind wir nicht alle "Pick me girls", fragt die Autorin - und wir sagen: Äh, nein. Toxische Bois, Pferdemädchen und Statistiker*innen in Sachen sexuelle Belästigung aufgepasst, wir haben Meinungen.

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