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Beton klingt.

Bericht zur Veranstaltungsreihe Betonklang des Sono Kollektivs (Audio-Mitschnitt unten im Beitrag)

Klingen Räume wie sie aussehen? Teils ja teils nein. Ein großer Raum klingt oft auch groß - sofern der Schall von seinen Wändern zurückgeworfen wird. Für den genauen Raumklang ist jedes Detail mitverantwortlich: Jeder Winkel, jede Wand, jede Säule und deren Verhältnisse zueinander. 

Für die Veranstaltungsreihe Betonklang suchte ich mit dem Sono Kollektiv nach besonderen Kirchenräumen, nämlich nach skulpturalen Gebäuden des sog. Betonbrutalismus. Dieser ist ein moderner Baustil, der ab den 50er Jahren bis in die 80er Jahre verbreitet war. Seine Grundsätze waren die Authentizität des Materials und das Mitdenken einer sozialen Funktion der Architektur. 

In Nordrhein-Westfalen gibt es eine lange Liste solcher Gebäude und auch einige Kirchen. Für unsere Veranstaltungsreihe wählten wir schließlich aus: St. Gertrud in Köln (Gottfried Böhm) - Betonklang Köln I Mariä Heimsuchung in Alfter-Impekoven  (Gottfried Böhm) - Betonklang Alfter Heilig-Geist in Emmerich am Rhein (Dieter Georg Baumewerd) - Betonklang Emmerich Christi-Auferstehung in Köln (Gottfried Böhm) - Betonklang Köln II

Jeder Standort bekam ein eigenes Team aus dem Kollektiv zugeteilt mit der Aufgabe, eine orstspezifische Veranstaltung zu entwerfen - unter Einbeziehung der Architektur, des Orts und seinen Möglichkeiten und der verfügbaren Ressourcen. Ich übernahm die künstlerische Leitung von Betonklang Emmerich.

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