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Wir kennen uns nur flüchtig.

von Jaqueline Scheiber / Minusgold

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Schon lange habe ich nach einer Möglichkeit gesucht dieses eine Thema in meinem Leben aufzugreifen und in literarischen-, wie kritischen Sachtexten zu behandeln. Dieses eine Thema, das viele von uns in ihrem Privatleben erfahren, doch in unseren digitalen Realitäten oftmals bewusst ausklammern: flüchtige Bekanntschaften.

Obwohl ich meine Offenheit groß anlege, hatte ich immer Sorge meine Erfahrungen zu exponieren und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Es geht um Vulnerabilität im privatesten Raum: wenn Fremde sich treffen und für einen Moment unerwartete Nähe entsteht.

Ja, ich spreche von sogenanntem Dating. Ob Apps, die klassische Bar oder auf der Tanzfläche um drei Uhr morgens. In meinem Kopf lebt ein Sammelsurium aus gleichsam speziellen, wie schönen, manchmal auch enttäuschenden - oder gar verletzenden Begegnungen mit - in meinem Fall - Männern.

Ich will Geschichten erzählen, seien sie absurd, lustig, lehrreich oder einfach nur verzichtbar. Manche davon werden zu einem kritischen Diskurs in Hinblick auf Männlichkeit und patriarchale, gesellschaftliche Strukturen führen. Andere werden nur zur Unterhaltung & Reflexion dienen.

flüchtige Entfremdung erscheint ab dem 20.05. einmal monatlich exklusiv für Stead Abonnent*innen abrufbar. 

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