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Tschernobyl wieder an Stromversorgung angeschlossen

Vier Tage, nachdem die Stromversorgung des mittlerweile von Russland kontrollierten Kernkraftwerks (KKW) Tschernobyl unterbrochen worden war und die Anlage auf Notstromaggregate angewiesen war, gelang es ukrainischen Reparaturteams, die erste der beiden Hauptstromleitungen wiederherzustellen, heißt es von der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA in Wien (HIER).

Die Ukraine teilte der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) heute mit, dass es ukrainischen Spezialistenteams gelungen sei, eine Stromleitung zu reparieren, die für die Wiederaufnahme der externen Stromversorgung des Kernkraftwerks Tschernobyl (KKW) benötigt wird, vier Tage nachdem sie im von Russland kontrollierten Kraftwerk vollständig verloren gegangen war Website, sagte Generaldirektor Rafael Mariano Grossi.

Der Leiter des ukrainischen Atomkraftunternehmens Energoatom, Petro Kotin, teilte dem Generaldirektor der IAEA mit, dass durch die Arbeit der Spezialisten das KKW Tschernobyl nun wieder den gesamten erforderlichen externen Strom erhalten könne, um einen sicheren Betrieb dauerhaft aufrechtzuerhalten. Die Umstellung von der Diesel-Notstromversorgung auf Strom des staatlichen Stromnetzes solle am Montagmorgen durchgeführt werden. Die Trennung des Kernkraftwerks vom Netz in der vergangenen Woche keine kritischen Auswirkungen auf wesentliche Sicherheitsfunktionen am Standort, da die Kühlwassermenge in der Anlage für abgebrannte Brennelemente ausreichte, um die Wärmeabfuhr ohne Stromzufuhr aufrechtzuerhalten (HIER).

Grossi bleibt trotz dieser guten Nachrichten vorsichtig: „Das ist eine positive Entwicklung, da das AKW Tschernobyl seit einigen Tagen auf Notstromdiesel angewiesen ist. Ich bin jedoch nach wie vor sehr besorgt über die Sicherheit in Tschernobyl und den anderen Nuklearanlagen der Ukraine.“

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