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Diese Woche hat mir wieder gezeigt, warum wir nicht locker lassen dürfen

Liebe Freund*innen der sozialen Gerechtigkeit,

diese Woche stand ganz im Zeichen des Global Disability Summit, der heute in Berlin zu Ende geht. Eine wichtige Veranstaltung, bei der sehr viele Menschen zusammenkommen, um sich darüber auszutauschen, wie das gemeinsame Ziel einer für alle zugänglichen Welt realisiert werden kann. Wichtiger denn je in dieser Zeit, in der wir Gefahr laufen, dass über Jahrzehnte mühsam erkämpfte Fortschritte uns sehr schnell wieder abhanden kommen. Dass wir diese Fortschritte weltweit verteidigen und weiter vorantreiben müssen, ist eine der zentralen Leitlinien, die in der Civil Society Declaration zum Weltgipfel für Menschen mit Behinderung formuliert sind. Denn – und das muss ich Euch zum Glück nicht erklären – Inklusion ist kein „nice to have“, sondern ein grundlegendes Menschenrecht, das wir global und für ALLE Menschen einfordern müssen!

Mehr über den Summit und viele andere Themen, die mich in der letzten Woche bewegt haben, erfahrt Ihr in meinen wie immer handgepflückten Links.

Liebe Grüße
Euer Raul

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📅 Termine

Freitag, 4. April 2025
„Als Ela das All eroberte“: Lesung mit Adina Hermann und Raúl Krauthausen (Sandhausen bei Heidelberg) (Öffnet in neuem Fenster)

Dienstag, 8. April 2025
Inklusion: Auf die Begegnung kommt es an (Online) (Öffnet in neuem Fenster)

Freitag, 9. Mai 2025
S!NN-Kongress (Münster) (Öffnet in neuem Fenster)

Freitag, 23. Mai 2025
Adina Hermann und Raúl Krauthausen lesen aus „Als Ela das All eroberte“ (Literaturfestival Stuttgart) (Öffnet in neuem Fenster)

Samstag, 24. Mai 2025
„Als Ela das All eroberte“: Lesung mit Adina Hermann und Raúl Krauthausen (Reutlingen) (Öffnet in neuem Fenster)

Samstag, 26. Juli 2025
Adina Hermann und Raúl Krauthausen lesen beim Kämpferherzen-Treffen aus „Als Ela das All eroberte“ (Kassel) (Öffnet in neuem Fenster)

Sonntag, 30. November 2025
Raul Krauthausen und Adina Hermann lesen in der Stadtbibliothek aus „Als Ela das All eroberte“ (Witten) (Öffnet in neuem Fenster)

Sponsor

Empfehlung

„Gemeinsame Sprache finden“

„Gemeinsame Sprache finden“ ist ein interdisziplinäres Projekt, das Tanz, Musik und Bewegung nutzt, um Menschen unterschiedlicher Herkunft zu verbinden. Es schafft einen kreativen Raum für Austausch jenseits gesprochener Sprache und stärkt das Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft. Durch Workshops und Performances werden neue Ausdrucksformen erprobt und gemeinsam weiterentwickelt. Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung, die sich künstlerisch begegnen möchten.
Auch in Deutschland stehen viele Städte vor der Herausforderung, den Austausch in vielen Städten zu stärken, Vorurteile abzubauen und neue Begegnungsräume zu schaffen. Möchtest du mit kreativen Methoden zu einem gleichwertigen Miteinander in deiner Stadt beitragen? Dann melde dich bei uns!

Online-Lesung mit Leah Weigand

Am 10. April 2025 um 19:00 Uhr liest die bekannte Poetry-Slammerin Leah Weigand aus ihrem Bestseller „Ein bisschen mehr Wir“. Moderiert wird der Abend von Bettina Krück. Gebärdensprachdolmetscherinnen sind wie gewohnt anwesend, damit alle teilnehmen können. Der Zoom-Link wird nach Anmeldung unter veranstaltungen@inklusionskongress.de (Öffnet in neuem Fenster) verschickt. Veranstaltet wird die Lesung von Bettina Krück (Onlineinklusionskongress) und Antonio Florio (Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg e. V.).

Die Neue Norm

Podcast: Mediziner*innen mit Behinderung (Teil 2) (Öffnet in neuem Fenster)

Portraitfotos von Hannah Hübecker in grünen OP-Klamotten und Leopold Rupp in blauen Arzt-Klamotten. Beide lächeln frontal in die Kamera. (Öffnet in neuem Fenster)

In Folge 61 unseres Bayern 2 Podcasts haben wir zum zweiten Mal Dr. Leopold Rupp und Hannah Hübecker zu Gast. In dieser Fortsetzung von Episode 60 sprechen darüber, wie gut bzw. schlecht die Gesundheitsversorgung für behinderte Menschen in Deutschland ist. Wir schauen unter anderem, welche Barrieren es im Gesundheitssystem gibt, wie sie sich je nach Behinderungsart oder Geschlecht verändern und was das alles mit dem Begriff Gaslighting zu tun hat.

Auf die Barrieren, fertig, los… (Öffnet in neuem Fenster)

Das Logo von Die Neue Kolumne auf violetten Grund. Unten steht: von Lars Lippenmeier. (Öffnet in neuem Fenster)

Oft wird behauptet, dass die Behinderung der Grund sei, warum Personen nicht teilhaben können. Vielmehr ist es aber die Gesellschaft, die Barrierefreiheit nicht konsequent umsetzt und sich teilweise immer neue Gründe einfallen lässt, dies nicht zu tun. Unser Kolumnist Lars Lippenmeier schreibt über alltägliche Barrieren denen er begegnet und wie man sie ohne Bagger und viel Geld auflösen kann.

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Links

Aktuell

Disability (Öffnet in neuem Fenster) (disability.ashoka.org (Öffnet in neuem Fenster))

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Ashoka builds and cultivates a community of change leaders who transform institutions and cultures so they support changemaking for the good of society. Find out more about us, and join the worldwide network of changemakers.

Gesellschaft

Amman-Berlin-Declaration zur Inklusion behinderter Menschen verfolgt globalen Ansatz (Öffnet in neuem Fenster) (kobinet-nachrichten.org (Öffnet in neuem Fenster))

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Die Amman-Berlin Declaration on Global Disability Inclusion dürfte das wichtigste Ergebnis des Global Disability Summit (GDS) am 2. und 3. April 2025 in Berlin. Die Erklärung, die von möglichst vielen unterzeichnet werden soll, wäre ein entscheidender Schritt vorwärts für die Rechte von behinderten Menschen weltweit. Dabei liegt ein entscheidender Fokus auf starken Verpflichtungen bzgl. einer internationalen inklusiven Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit.

Politik

Vielstimmiger Protest gegen die Streichung der EU-Richtlinie gegen Diskriminierung (Öffnet in neuem Fenster) (kobinet-nachrichten.org (Öffnet in neuem Fenster))

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16 Jahre lang blockiert, nun soll die EU-Antidiskriminierungsrichtlinie komplett aus dem Arbeitsprogramm gestrichen werden. Der Sozialverband VdK fordert die Bundesregierung auf, sich endlich dafür einzusetzen, dass diese verabschiedet wird. Auch vonseiten der LIGA Selbstvertretung und des NETZWERK ARTIKEL 3 hagelt es Kritik.

Leben

Preisgekröntes Foodtruck-Projekt aus Frechen: Förderschüler auf der Überholspur (Öffnet in neuem Fenster) (www1.wdr.de (Öffnet in neuem Fenster))

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Von Frechen aus ist ein besonderer Foodtruck quer durch den Rhein-Erft-Kreis unterwegs. Doch es ist nicht das angebotene Essen, was das Konzept des "Peckies" so einzigartig macht. Wieso das Projekt jetzt sogar einen Deutschen Lehrkräftepreis bekommen hat.

Kultur und Medien

Dating mit Behinderung oder Autismus (Öffnet in neuem Fenster) (capido.eu (Öffnet in neuem Fenster))

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Capido ist eine Dating-App für Menschen mit Behinderung oder Autismus. Auch wer nur auf der Suche nach Austausch und/oder Freundschaft ist, kann sich bei Capido kostenlos registrieren und die App für verschiedene Zwecke nutzen.

Bildung und Arbeit

Studie: Mitarbeiter:innen mit Behinderungen führen zu neuen Denkweisen und mehr Kreativität in Unternehmen (Öffnet in neuem Fenster) (bizeps.or.at (Öffnet in neuem Fenster))

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Eine Studie von März 2025 zeigt auf, dass die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in einem Unternehmen die geistige Flexibilität der anderen Mitarbeiter*innen erhöht und zu mehr Kreativität im Unternehmen führt.

Innovation

Wie Apps die Welt hörbar machen (Öffnet in neuem Fenster) (sichtweisen-online.org (Öffnet in neuem Fenster))

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Texte vorlesen, Bilder und Videos beschreiben, Produkte, Personen und Farben erkennen: Das und mehr können Apps, die Künstliche Intelligenz (KI) nutzen. „Be My Eyes“ und „Seeing AI“ sind zwei für blinde und sehbehinderte Menschen entwickelte Anwendungen, die genau das tun. Die Sichtweisen-Redaktion hat beide getestet und stellt die Funktionen und Unterschiede vor.

Kultur

Schriftstellerin Ronja von Rönne: Was ADHS und Prokrastination aus mir gemacht haben (Öffnet in neuem Fenster) (zeit.de (Öffnet in neuem Fenster))

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Prokrastinieren gilt als faul, dabei hat die Wissenschaft längst andere Erkenntnisse. Unsere Autorin erzählt, wie ihr Hang zur Verdrängung sie in die Psychiatrie brachte.

Menschen

„Wenn ich auf meinem Surfboard bin, fühle ich mich unabhängig.“ (Öffnet in neuem Fenster) (youtube.com (Öffnet in neuem Fenster))

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Jannis Pagels ist querschnittsgelähmt. Seit einem schweren Unfall vor drei Jahren sitzt der 19-Jährige im Rollstuhl und muss rund um die Uhr betreut werden. Seine große Leidenschaft, das Surfen, hat er aber nicht aufgeben.

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Raul Krauthausens geschriebene Bücher (Öffnet in neuem Fenster)

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Als Rollstuhlfahrer und Gründer der SOZIALHELD*INNEN (Öffnet in neuem Fenster) engagiere ich mich täglich für eine barrierefreie und inklusive Gesellschaft. Gelegentlich blogge (Öffnet in neuem Fenster) ich und veröffentliche ca. zweimal im Monat diesen Newsletter. Außerdem podcaste (Öffnet in neuem Fenster) ich mehrmals im Monat mit Deutschlands bekanntesten Promis, Künstler*innen und Aktivist*innen.

Raul Krauthausen
Aktivist (Öffnet in neuem Fenster)

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