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Dasitzen. Loslassen. Tippen. Die Hunde kämpfen. Es sind drei, & sie werden stark dadurch. Ich hab Saft getrunken & jetzt gieß ich mir Kaffee auf die gezuckerte Kondensmilch. Es tröpfelt leicht & wir rührten um. Bis wir schrieben, wir rührten um & mitteilen wollten, dass es stärker tröpfelt. Wir haben die Option unter das Dach zu gehen. Doch wir rühren erstmal weiter & trinken Kaffee. Der Tag gehört uns. In den Wald gehen können wir, doch erstmal schreiben wir, auf den schon etwas nassen Tasten, dass wir ein Stück Kuchen mit Sahne essen werden. Das haben wir getan & nun sitzen wir unterm Dach. Das Stück, auf dem ich kaue ist für meinen Geschmack mit zu viel Mohn. Wir geben die Restsahne in den Kaffee. Gaben. Dein Gehirn hat Urlaub. Wenn das für dich in Ordnung ist. Dass du mal fühlst. (Wie müde du bist) Ich trinke Kaffee, es ist Oktober. Wir sitzen in unserem Garten & sind im Begriff, nächsten Monat von hier fort zu fahren. Dass, was uns noch festzuhalten scheint abstreifen & irgendwo am Meer den Winter verbringen. Uns hält nichts mehr fest, außer die Vorstellung der angeblichen Zeitspanne bis zum Moment des, ja, was für ein Moment meinen wir da? Auf den wir hinarbeiten, wenn wir es nicht warten nennen. Wenn wir dann im Bett liegen & bei uns sind. Losgelassen haben & es nichts gibt, was ein Wort auch nur im Ansatz beschreiben könnte, sind wir. Da. Wo wir immer sein wollen.

Doch wenn wir die Augen öffnen, kann es sein, dass wir etwas sehen, von dem wir meinen, dass es unschön sei & nicht gut & dass wir es ändern müssten. In die Hand nehmen, etwas in die Waagschale werfen, Brust raus & nach vorne, nicht zurück. So könnte ich jetzt 100 Floskeln hinknallen & du hast den ultimativen Ratgeber zum unglücklich, nein, zum gar nicht(s) sein. 

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