Selbstfürsorge ist kein Ego-Film

Wenn ich Menschen in Coachings mit dem Thema Selbstfürsorge konfrontiere, ist zunächst eine häufig geäußerte Sorge, dass es doch sehr "egoistisch" sei, seine Bedürfnisse wahrzunehmen und diesen einen festen Platz im Alltag zu geben. Eine gute Selbstfürsorge stellt aber die eigenen Bedürfnisse nicht ÜBER jene von anderen, sondern NEBEN. Self care meint, ein gesundes Verhältnis zu sich selbst UND den Menschen zu schaffen, die zu unserem Leben gehören. Auch deshalb, brauchen wir zunächst ausreichend Energie für uns selbst, um dann auch gut für andere sorgen zu können.

Ich verwende häufig die Metapher eines Kellners, der mit einem leeren Tablett rumgeht und Menschen anbietet, sich doch bitte etwas davon zu nehmen. Und nicht selten ist er dann auch noch beleidigt, weil sich niemand etwas genommen hat. (Randnotiz: Das ist aus meiner Sicht tatsächlich egoistisch!)

Erst wenn wir dafür gesorgt haben, dass unser Tablett gut gefüllt ist, können wir in die Welt hinausgehen und es anderen anbieten.

Self care meint also nicht "me, myself and I" im locker-flockigen-Entspannungsflow zu selbsterkorenen Bedingungen, sondern Verantwortung und Achtsamkeit für mich UND mein Umfeld. Eine gute Selbstfürsorge zeigt sich im Umgang mit uns selbst UND unserer Umwelt. Auch daran wird deutlich, dass Selbstfürsorge eine Frage von Haltung ist. Wenn du wissen möchtest, wie du ein entsprechendes mindset kultivieren und eine gute self care in deinen Alltag implementieren kannst, werde Teil unserer Community auf steady und hol dir mein self care special.

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