Bewusstsein heilt vieles

Eine meiner meist verwendeten Aussagen in Coachings und Workshops ist "Bewusstsein heilt vieles".

Die Aussage beruht nicht nur auf (immer wieder) selbst gemachter Erfahrung, sondern ist auch eine jener Auffassungen, hinter welcher sich viele bedeutende Vertreter*innen der Psychologie versammeln können und konnten - lange vor mir. 😅😜

So zum Beispiel auch Carl Gustav Jung, Begründer der Analytischen Psychologie, des Archtetypenkonzeptes und jener Herr, welchem wir es zu verdanken haben, dass wir heute ganz selbstverständlich über intro- und extrovertierte Menschen sprechen.

Das Interessante an den ausgewählten Zitaten von C.G. Jung ist auch, dass in keinen davon ein Appell zum "ändern", "reparieren" o.ä. auftaucht. Es geht ganz explizit um die Wahrnehmung, um das Sein mit dem, was ist - eben ums Bewusst-sein.

Der Impuls  des "Aushaltens" - ohne reflexartig in die Veränderung zu springen - ist häufig ein echter Aha-Moment für Menschen in fordernden Situationen oder Veränderungsprozessen. Er äußert sich entweder in Form von großer Erleichterung, weil gar nicht sofort entschieden oder gehandelt werden muss, oder aber als große Hürde, weil die Ungeduld groß und das Aushalten schwer ist. Die Kunst (uns selbst) auszuhalten ist ein wichtiger und richtiger Teil des Prozesses. Warum? C.G. Jung hat es so formuliert: "Ich will lieber ganz sein, als gut."

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