#Weltfriedensexperiment "Mensch Stephan, sei stolz auf Dich!" : )

So, gestern war nach 63 Tagen Bergfest. Bis dahin hatte ich mir vorgenommen täglich allgemeine Friedenshappen zu schreiben. Geschafft! Yeah! ; ) Es ging mir darum Friedensvoraussetzungen bei folgenden Themen sichtbarer zu machen: Persönlichkeitsentwicklung, Rahmenbedingungen, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft! Jetzt wechsle ich in Phase 2! Nun will ich versuchen speziell auf einzelne Menschen abgestimmte individuelle Friedenshappen zu schreiben! Damit möchte ich vor allem zeigen, dass doch jeder von uns ein Mensch mit Hoffnungen, Nöten, Ängsten, Sorgen und Freuden ist. Mensch eben! : )

Hallo an Alle! Hallo Stephan!

Stephan, Du weißt noch nicht, dass ich diesen Friedenshappen schreibe, natürlich werde ich ihn Dir (sobald er geschrieben ist) zusenden.

Da Du den unglaublichen Mut hattest mit Deiner persönlichen Lebensgeschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, traue ich mich öffentlich darauf zu antworten! Mir ist noch ein bisschen bang ums Herz, ob man so etwas wirklich machen kann (darf), aber ich möchte es nicht unversucht lassen. Ich habe einfach das Gefühl, dass wird grad gebraucht!

Als ich heute den Rechner startete, dachte ich noch "hoffentlich finde ich überhaupt jemanden, dass ich meine Idee der persönlichen Friedenshappen umsetzen kann!"

Für den Fall, dass es mir nicht gelingen könnte, hatte ich mir schon überlegt vielleicht doch noch einen allgemeinen Friedenshappen zu schreiben in die Richtung gehend: "Krieg reicht Monolog, Frieden braucht Dialog!"

Und da Dein Posting einem meiner Kontakte gefiel, sah ich Dich in meiner LinkedIn Timeline und wusste sofort den Podcast höre ich mir an und von "nur für Männer" habe ich mich einfach nicht abschrecken lassen. ; ) Und nach dem Podcast war für mich klar: meinen Joker muss ich zumindest noch nicht heute einsetzen!

Wer sich auch einen Podcast mit einem mutigen Mann anhören mag, bitteschön:

Lieber Stephan,

ich habe aufmerksam zugehört und über Deine Worte nachgedacht!

Dein Bruder ist Dein großes Vorbild. So wie Du ihn geschildert hast, absolut nachvollziehbar. Ist Dir schon mal in den Sinn gekommen, dass er allein durch sein Alter in der Entwicklung immer 9 Jahre voraus war? Zwischen einem 9jährigen und einem 18jährigen liegen Welten, nicht nur in Eurem Fall, das ist generell so. Er hatte und wird Dir immer 9 Jahre Lebenserfahrung voraus haben. Es ist eine enorme Herausforderung wenn man als 9jähriger wie ein 18jähriger sein wollte.

Die Rahmenbedingungen für Euch waren ganz unterschiedlich! Er hatte keinen älteren Bruder, er kennt das Gefühl, dass Du kennst gar nicht so wie Du das Gefühl lange nicht kanntest, dass ein Kleinerer zu Dir aufschaut! Felix eröffnet Dir Johns Perspektive! Interessanterweise ist er grad 9 Jahre alt! ; )

Es ist nicht unerheblich, ob man der Erstgeborene oder der Jüngste ist. Sehr interessant sind dazu z. B. die Ausführungen von Alfred Adler. In seinem Buch "Menschenkenntnis" greift er unter anderem auch die Stellung von Geschwistern auf. Es könnte für Euch Beide, Deinen Bruder und Dich, spannend sein dieses Buch zu lesen und Euch darüber auszutauschen. Uns Menschen ist viel zu oft gar nicht bewusst, was "vermeintliche" Kleinigkeiten ausmachen. Es gibt Orthopäden, die an der Beinstellung sehen können, ob ein Mensch ältere Geschwister hat. Während ein Erstgeborener alle Zeit der Welt hat, um Laufen zu lernen, ist es für ein danach geborenens Kind kaum aushaltbar sich viel Zeit zu nehmen, weil es "dem Großen / der Großen" unbedingt hinterher will! Und das kann sich halt sogar für Orthopäden sichtbar auswirken. Und das ist nur ein Beispiel von vielen.

Du hast darüber gesprochen was Du von ihm in der Außenwirkung wahrgenommen hast. Aber was hast Du von seiner Innenwirkung wahrgenommen. Was spielt sich in seinem Geist, in seinem Herzen ab, wie geht er mit sich selbst um? Wenn Du es Dir vorstellen kannst, frag ihn doch mal, ob es ihm wichtig ist, dass ihm nahestehende Menschen oder Menschen aus dem weiteren Umfeld stolz auf ihn sind.

So wie Du ihn geschildert hast, würde ich darauf tippen, dass er die Anerkennung von außen wenig bis gar nicht braucht. Das ist unwahrscheinlich befreiend, wenn man das nicht braucht. Aber tatsächlich fällt es Erstgeborenen leichter darauf zu verzichten. Nicht immer, nicht generell, aber tendenziell. Dass man aus der Position des Jüngeren heraus, der sich ja erheblich mehr anstrengen muss, ein Lob braucht, ist nachvollziehbar. Wenn man in dem Alter, in dem man sich noch in der Orientierungsphase befindet, schon super reflektieren könnte, dann würde man wahrscheinlich darauf kommen, dass "der Größere / die Größere" (egal ob nun Geschwister, Eltern, etc.) einfach erheblich mehr Zeit hatte, an den Punkt anzukommen, wo man ihn/sie aktuell sieht. Das würde sehr entlastend wirken und man müsste nicht so viel Energie ins Nacheifern setzen, sondern könnte mehr auf sich schauen.

Wenn wir von Empathie reden, meinen wir oft das Mitgefühl anderen gegenüber. Eine entscheidende Frage finde ich, ist es aber auch: "Wie empathisch ist man zu sich selbst?"

Stephan, wie empathisch gehst Du mit Dir selbst um? Ist es okay, dass Du Stephan der Erste und nicht John der Zweite bist? Siehst Du worauf Du stolz sein kannst? Ist Dir klar wie stolz Du auf Dich selbst sein kannst, dass Du die Dinge angehst, die Du geändert haben möchtest? Ist Dir klar wie stolz Du darauf sein kannst diesen Podcast gemacht zu haben? Ist Dir klar wie stolz Du darauf sein kannst, den Mut zu haben, dass dann auch noch auf einer Business-Plattform gepostet zu haben?

Was mir in so vielen Hilfsangeboten zu kurz kommt, ist der Blick auf die Rahmenbedingungen. Rahmenbedingungen prägen uns bevor wir verstehen, dass sie es bereits getan haben. Daran ist auch nichts schlimmes, wir brauchen ja nun mal Orientierung; speziell wenn wir noch ganz jung sind. Aber ich finde es sollte viel mehr etabliert werden - gerne schon in der Schule - dass man bei ausreichender Orientierung schaut, wie Ihr Österreicher sagen würdet: "Taugt mir das!"

Und man muss weder auf andere noch auf sich böse sein, sondern wenn man merkt, es hat einem nicht in allem getaugt, es so leben, dass es einem taugt! : )

Und deshalb meine Überschrift: "Mensch Stephan, sei stolz auf Dich!" : ) Verfestige es in Deinem Leben wie die Meditation, bist Du merkst Du brauchst die Anerkennung von außen nicht mehr. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du dann sogar vermehrt ein Lob hören wirst, ist sogar hoch! Aber selbst wenn nicht, kann es Dir dann egal sein! : )

Und mach' nicht gleich so ein Mega-Fass auf. ; ) Setz Dir doch nach Deiner Morgenmeditation ein realistischs Ziel für den Tag. Und Abends schaust Du in den Spiegel, um Dich dabei zu sehen wie Du Dir innerlich die Frage stellst, ob Du das Ziel für den Tag erreicht hast. Und dann schau ob sich nach und nach das Gefühl einstellt, dass Du aus Dir heraus dafür Freude und Stolz empfinden kannst. An dem Tag an dem Du Dich selber angrinst, hast Du es geschafft!

So, Du bist nun der Erste(!!), nicht der Zweite ; ) für den ich meinen persönlich individuellen Friedenshappen geschrieben habe und im Idealfall könnte es für Dich hilfreich gewesen sein. Wenn Du es umsetzt, würde ich mich über eine Nachricht freuen an dem Tag, an dem Du Dich im Spiegel angegrinst hast! : )

Ich wünsche Dir alles Gute!

Herzliche Grüße

Bettina

P.S.: Ab jetzt läuft der Countdown noch 62 Tage bis zum Weltfriedensexperiment! : )

P.P.S.: In den nächsten Tagen wird es einen knackigen kurzen 1,5 minütigen Film zum Weltfriedensexperiment in mehreren Sprachen geben! Wer schon "lünkern" ; ) will, kann sich als Abonnent folgenden Kanals: https://www.youtube.com/channel/UCqd-oZ-D9hqlnRF1XRq4iMQ schon mal den Vorentwurf ansehen! : )

P.P.P.S.: Wenn Ihr auf etwas stoßt bei dem Ihr denkt, da könnte ich mich mit einem nächsten Friedenshappen einbringen - immer her damit!! ; )

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