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Alles oder nichts

Was heißt „mehr Unterstützer*innen“? Unsere Mitgliederzahl bei Steady muss bis 1. Mai auf 150 ansteigen. Warum 150? Weil sich unsere Chefredakteurin Pauline Tillmann dann 500 Euro für die 10 Stunden, die sie für das Projekt pro Woche aufwendet, ausbezahlen kann. Sie hat das Ganze vier Jahre lang aufgebaut und vorangebracht. Sie kann mit den aktuellen Einnahmen die laufenden Kosten decken – Honorare der Korrespondentinnen, Textchefin, Programmierer, Übersetzerin, Social-Media-Support. Allerdings schafft sie es nicht, sich damit auch selber zu bezahlen. 

Das ging ziemlich lange gut. Denn sie hat darauf gehofft, dass die Mitgliederzahl organisch wächst. Die bittere Wahrheit ist aber: Sie stagniert. Und deshalb nehmen wir in den nächsten zwei Monaten noch einmal unsere letzten Kräfte zusammen und sagen offen und ehrlich: Entweder schaffen wir es bis zu unserem 4-jährigen Jubiläum 150 Menschen davon zu überzeugen, uns auch finanziell zu unterstützen – oder müssen das Projekt schweren Herzens einstellen. Denn mit zwei kleinen Kindern kann es sich Pauline schlichtweg nicht leisten, „Deine Korrespondentin“ als teures Hobby ewig weiterzuführen. 

Deshalb wenden wir uns heute mit einer Bitte an Sie: Sie mögen das Projekt, Sie wollen – hoffentlich – dass es uns weiterhin gibt. Überzeugen Sie nur EINEN einzigen anderen Menschen davon, Mitglied bei Steady zu werden. 

Dann hätten wir die 150 Mitglieder schon voll – und könnten die Zukunft von „Deine Korrespondentin“ planen. Wir wollen unter anderem eine Serie zum Thema „Wie empanzipiert ist Deutschland?“ machen. Das ist allerdings nur möglich, wenn wir einigermaßen wirtschaftlich agieren können. Und dafür brauchen wir heute, mehr den je, IHREN SUPPORT. Helfen Sie mit, dass wir auch künftig über spannende Frauen weltweit (und zunehmend auch in Deutschland) berichten können! Denn es geht, ganz ohne Pathos, um alles oder nichts.